Kindertollität

Mit Raphaela Schubert stellt die Nirmer Narrenzunft in 50 Jahren Kindergruppe die 49. Tollität in ununterbrochener Folge. Die neue Kinderprinzessin kommt ursprünglich von der Rathausgarde Öcher Duemjroefe 1953 e.V. und wurde freundlicherweise für die Session 2018/19 freigestellt. Geboren wurde Raphaela am 9. Juli 2004 und ist ein echtes Öcher Mädchen, wohnt allerdings mit Mutter Beatrix, Vater Gerhard und Schwester Nikoleta in Walheim.

Den Virus Karneval hat die 14jährige ohne Zweifel von ihren Eltern in die Wiege gelegt bekommen. Vater Gerhard war 25 Jahre in der Aachener Prinzengarde und im Hofstaat vom Aachener Prinzen im Jahr 1985. Mutter Beatrix tanzte vier Jahre für die Oecher Penn im Marketenderpaar.

Raphaela besucht die Gesamtschule in Aachen – Brand. Neben dem Karneval hat unsere neue Prinzessin noch drei weitere Leidenschaften, und zwar das Reiten, das Schwimmen und das Geige spielen.

Mit ihrem Motto „Mit dem Herzen am rechten Fleck bin ich im Karneval richtig Jeck“ und ein paar Liedern im Gepäck wird Raphaela I. Schubert mit der Kindergruppe der Nirmer Narrenzunft zusammen die Aachener Säle rocken.

Proklamiert wird Raphaela I. Schubert am 11. November im Pfarrheim St. Apollonia Eilendorf. Beginn ist um 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

StädteRegionswahl 2018

Am 4. November 2018 tritt der hauptamtliche Bürgermeister seiner Heimatstadt Stolberg, Dr. Tim Grüttemeier, für die CDU zur vorgezogenen Wahl zum Städteregionsrat an. Zuvor ist er mit dem überzeugenden Ergebnis von 98 Prozent durch die Mitglieder der Kreisverbände Aachen Stadt und Land nominiert worden. Herr Dr. Grüttemeier: Warum wollen Sie Städteregionsrat werden? Grüttemeier: In meiner Zeit als Bürgermeister habe ich gelernt, wie wichtig es ist, dass Entscheidungen vor Ort getroffen werden ohne Bevormundung höherer Ebenen. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass es viele Aufgaben gibt, die sich gemeinsam besser lösen lassen. Digitalisierung, Mobilität, Wirtschaftsförderung, das alles sind Themen, bei denen es auf eine gute Zusammenarbeit mit den benachbarten Kommunen an-kommt. Ich will mich dafür einsetzen, dass die StädteRegion noch weiter zusammenwächst, ohne dabei jedoch die Individualität und damit den Schlüssel zu unserem Erfolg aufzugeben.

Was macht die StädteRegion Aachen für Sie aus?
Grüttemeier: Die Vielfalt, die ihresgleichen sucht! Sie ist aber vor allem meine Heimat, die mich geprägt hat. Ich finde es toll, wie hier kleine Gemeinden in unmittelbarer Nachbarschaft zu urbanen Zentren und Forschungseinrichtungen von Weltrang zusammenarbeiten. Die Menschen bei uns stehen füreinander ein und sind engagiert in vielen Vereinen, im Sport, im Brauchtum. Diesen Zusammenhalt sieht und spürt man überall und der Wille sich einzubringen ist, das glaube ich, das eigentliche Geheimnis für die hohe Lebensqualität in unserer Region.

Was sind die größten Herausforderungen für die kommenden Jahre?
Grüttemeier: Wir leben in einer außergewöhnlichen Zeit, in der sich die Art, wie wir leben und miteinander kommunizieren durch den technischen Wandel ganz massiv verändert. Die Geschwindigkeit der Veränderung ist dabei beeindruckend! Dass viele Menschen deswegen verunsichert sind, ist verständlich. Die gesellschaftlichen Fliehkräfte nehmen zu und ich möchte den Zusammenhalt durch meine Arbeit fördern und erhalten. Gleichzeitig will ich für die Region wichtige Projekte auf den Weg bringen. Dazu gehört für mich in Eilendorf besonders den seit Jahrzehnten geplanten Bau der Umgehungsstraße L221n entscheidend voranzutreiben und auch umzusetzen.

Adventsfenster

Die Adventszeit wirft schon ihre Schatten voraus. Auch in diesem Jahr laden wir wieder herzlich zur Aktion „Adventsfenster“ ein. Organisiert von den evangelischen und katholischen Gemeinden in Eilendorf und Rothe Erde suchen wir nun noch unterschiedliche Familien oder Gruppen, die unsere Fenster des „lebendigen Adventskalenders 2018“ füllen werden. Einladen werden die Gastgeber, die sich schon vorher bereit erklärt haben, ein Fenster zu übernehmen.
Sie laden dann an den Abenden im Advent, vom 1. bis zum 23. Dezember, alle adventlich gestimmten Mitmenschen ein, sich reihum vor den Häusern der Gastgeber zu treffen. Dazu wird ein geschmücktes Fenster jeweils um 18 Uhr „geöffnet“. Es wird gemeinsam gesungen, eine adventliche Geschichte oder ein Gedicht vorgelesen. Danach gibt es Kinderpunsch für die Jüngeren, Tee oder Glühwein für die Großen sowie Plätzchen und Gebäck.
Liederhefte sind vorbereitet und werden von Fenster zu Fenster weitergereicht. Der jeweilige Gastgeber kümmert sich darum, dass sie weitergeleitet werden. Die Tage und Anschriften der Fenster werden in der Eilendorf aktuell, in der Geisha-Werbung und in den Pfarrrbriefen in den jeweiligen Ausgaben bekanntgegeben.
Wir würden uns freuen, wenn noch viele neue Familien mitmachen würden. Gerne können sich auch Nachbarn zusammenschließen und gemeinsam vor einem Fenster feiern.
Wer mitmachen möchte kann sich bei Pfarrer Hans Christian Johnsen (Tel. 1824924 oder hanschristian. johnsen@ekir.de) oder Gemeindereferentin Jenny Kruse (Tel. 99728915 oder j.kruse@apollonia-barbara-severin.de) anmelden und einen Termin abstimmen. Wer das erste Mal ein Fenster ausrichtet, kann sich auch gerne aus dem Vorbereitungskreis Unterstützung einholen. Der Aufwand für jede Familie sollte nicht zu groß sein.
Das Wichtigste ist uns das Zusammentreffen von Nachbarn und Mitmenschen aus Eilendorf und Rothe Erde, mit denen wir die adventlichen Freuden teilen, singen und der vorweihnachtlichen Hektik etwas entkommen möchten. Nun freuen wir uns auf viele schöne Treffen vor adventlich geschmückten Fenstern.

Anne Stockmeyer, Jenny Kruse, Gerhard Ganser, Peter Quadflieg, Hans-Christian Johnsen