Die Städteregion Aachen ist unsere Heimat

Am 4. November 2018 haben wir die Wahl! Durch den Zusammenschluss von Stadt und Kreis Aachen im Jahr 2009 und aufgrund der vielen Besonderheiten unserer Heimat ist die StädteRegion Aachen weit mehr als ein gewöhnlicher Landkreis. Von vielen Bürgerinnen und Bürgern oftmals gar nicht wahrgenommen haben wir uns zu einem Versuchslabor entwickelt, in dem Lösungen für eine moderne Verwaltung und eine zielgerichtete interkommunale Zusammenarbeit erdacht und weiterentwickelt werden. So ist die StädteRegion Aachen eine von fünf digitalen Modellregionen des Landes Nordrhein-Westfalen und an den Aachener Hochschulen werden innovative Konzepte für eine moderne und umweltverträgliche Mobilität entwickelt. Unsere Städte arbeiten vertrauensvoll in den Bereichen Wirtschaftsförderung und Gewerbeansiedlung zusammen und kooperieren bereits intensiv in den Bereichen Bildung und Betreuung. Wo in anderen Regionen noch ein starkes Kirchturmdenken die Verwaltungsarbeit prägt, da wird bei uns gemeinsam an zielführenden Lösungen für konkrete Probleme gearbeitet.

Es kann keinen Zweifel geben: Wir sind in der StädteRegion Aachen auf einem guten Weg, den wir konsequent weiterbeschreiten wollen, damit unsere Heimat noch weiter – und zusammenwachsen kann. Dieser Aufgabe möchte ich mich gerne stellen, wenn Sie mir dazu Ihr Vertrauen schenken. Bis zum Wahltag am 4. November 2018 und zu einer möglichen Stichwahl am 18. November 2018 müssen wir den Menschen klarmachen: Es geht um unsere Heimat. Es ist unsere Wahl!

Ihr Dr. Tim Grüttemeier

Eilendorf kocht…

Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler hatte im Oktober alle Köchinnen und Köche, Helferinnen, Helfer und Mitwirkende des Gemeinschaftsprojekts „Eilendorf kocht…“ zu einer großen Feier in den Sitzungssaal des Bezirksamt Eilendorf eingeladen. Denn „Eilendorf kocht…“ war im September mit dem aktuellen Integrationspreis der Stadt Aachen in der Kategorie „Initiativen“ ausgezeichnet worden.

Jedem, der bis zu 100 Köchinnen und Köche, die Monat für Monat in unterschiedlichen Veranstaltungsorten mit viel Spaß schnippeln, kochen, rühren – und gemeinsam essen – überreichte Elke Eschweiler dann in Würdigung ihres ehrenamtlichen Engagements eine „eigene“ Urkunde des Aachener Integrationspreises 2018. Bei einem gemeinsamen Essen wurde die Auszeichnung später gebührend gefeiert. Die Musikgruppe Babylon Tamam, die „Eilendorf kocht…“ seit der ersten Stunde musikalisch begleitet, sorgte dabei für ausgelassene Stimmung. Bei „Eilendorf kocht…“ stehen neben dem gemeinsamen Kochen und Essen vor allem Spaß und die Freude an neuen Begegnungen im Mittelpunkt. Es geht darum, Nachbarn kennenzulernen, Barrieren abzubauen und allen die Kultur des jeweiligen Landes näher zu bringen.

Bei „Eilendorf kocht…“ steht bei jedem Treffen eine andere Region mit ihren landestypischen Gerichten im Mittelpunkt. Dieses Mal geht die kulinarische Reise nach Asien. Im Fokus des interkulturellen Kochprojekts steht am Sonntag, dem 25. November 2018 in der OT Eilendorf, Birkstraße 8, die Taiwanesische Küche. Los geht es wieder um 16 Uhr.  „Eilendorf kocht… Taiwanesische Küche“ wird veranstaltet in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Aachen, welches seit etwa einem Jahr in Eilendorf und Rothe Erde zahlreiche weitere generationenübergreifende Angebote veranstaltet. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings wird um eine verbindliche Anmeldung bei Michael Grein unter der Aachener Telefonnummer 432-56313 und/oder der E-Mail Adresse: michael.grein@mail.aachen. de gebeten.

Organisiert wird „Eilendorf kocht…“ von Türöffner e.V., dem Eilendorfer Bündnis für Integration, der OT Eilendorf, der evangelischen und katholischen Kirche in Eilendorf sowie dem städtischen Quartiersmanager Michael Grein.

Flirt unter Chören

Mit einer Stimme gemeinsam singen. „Musikalische Liebes-Hochzeit“ soll Probleme lösen. Wenn zwei Chöre mit einer Stimme singen und reden, dann muss das einen ganz besonderen Grund haben. Die Chorgemeinschaft Humor-Harmonie 1858 Brand und der MGV der Siedlergemeinschaft Stolberg-Donnerberg sind von Nachwuchssorgen geplagt. Zahlreiche Aktive beider Chöre bewegen in einem Alter 70 bis 80 Jahre plus.

Beide Klangkörper haben entsprechend reagiert, wollen dem Nachwuchsmangel entschieden entgegen wirken. Die Zielvorgabe lautet, auch in den kommenden Jahren noch mit Freude das schöne Hobby Singen ausüben zu können. In beiden Vereinsvorständen reifte die Idee: „Zwei Chöre singen und reden mit einer Stimme“. Es gibt nun eine Kooperation, quasi eine „musikalische Liebes-Hochzeit“. Beide Klangkörper werden zukünftig Konzerte oder größere öffentliche Auftritte gemeinsam angehen und bestreiten. Dieser Schritt lässt sich relativ leicht vollziehen, denn beide Chöre stehen unter Leitung von Gunther Antensteiner. Die Vorsitzenden Reiner Prinz (Brand) und Rainer Schulte (Stolberg) betonen klar: „Jeder Chor wird aber seine Selbstständigkeit behalten“.

Für Reiner Prinz kommt die „musikalische Kooperation“ vor allem bei größeren Auftritten zum Zuge. Kleinere Verpflichtungen wie Singen zu Weihnachten in den Altenheimen wird jeder Chor weiterhin in Eigenregie durchführen. Prinz sieht den Anlass der Kooperation nicht nur wegen des Nachwuchsmangels bedingt. „In unserem Brander Chor wurden durch unvorhersehbare Erkrankungen einiger Sänger Stimmlagen dezimiert.“ Durch gemeinsame Auftritten würden Stimmen wieder ausgeglichen.
Im Brander Klangkörper singen in der Regel 25 bis 28 Sänger, die Donnerberger verfügen über 16 bis 20 Herren. Gemeinsam konzertieren, getrennt proben. Die Brand Sänger treffen sich jeweils montags, 19.30 bis 21 Uhr in der Aula der Karl-Kuck-Schule in Brand, die Stolberger donnerstags. Alles getreu dem Motto „Sing mit, traue Dich, habe Mut!“ Es stehe den Sängern offen, auch an den Chorproben der anderen Seite teilzunehmen.

Eine große Aufgabe wird die „Choriade“, ein Gemeinschaftskonzert Stolberger Chöre, sein, das am 16. November im Museum Zinkhüter Weiher in Stolberg stattfindet. Ein einmaliges Konzerterlebnis mit einem vielfältigen, anspruchsvollen Programm und ein neuerlicher großer Test für die Brander und Donnerberger „Sänger-Knaben“.
Günther Sander