Workshop nach einer Idee aus Kapstadt. Während eines internationalen Arbeitsaustausches zwischen den Stadtverwaltungen Aachen und Kapstadt 2017 und 2018, an dem auch der stellvertretende Eilendorfer Bezirksamtsleiter Ron-Roger Breuer teilgenommen hat, ist gemeinsam mit dem Bezirksamtsleiter Martin Freude, der Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler und Gabriele Schütz-Lembach vom Partnerschaftsverein Aachen-Kapstadt die Idee entstanden , im Rahmen eines Workshops die ehrenamtlich aktiven Vorstände der örtlichen Vereine, Vertreterinnen und Vertreter des Handels sowie die Politikerinnen und Politiker der Bezirksvertretung bei einem gemeinsamen Termin zusammen zu bringen. Solche Workshops werden in Kapstadt regelmäßig durchgeführt und ermöglichen den Bürgerinnen und Bürgern eine bessere Partizipation am Gemeindeleben und fördern gleichzeitig in der Regel auch eine Steigerung des bürgerschaftlichen Engagements.
Ziel der Veranstaltung in Eilendorf war es, mögliche Potentiale zur Attraktivitätssteigerung im Stadtbezirk zu generieren sowie etwaige Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen und eine Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in Eilendorf zu erreichen.
Als Moderator der Veranstaltung konnte Dr. Sascha Opielka gewonnen werden, der auch soziologische Aspekte in den Workshop einfließen ließ. Er wurde bei der Moderation der Veranstaltung von Frank Meyers, Bezirksamt Eilendorf, unterstützt. Der Einladung zur Veranstaltung waren über 40 Teilnehmer gefolgt.
Aus der Diskussion ergaben sich vielfältige Ideen und Wünsche an Politik und Verwaltung, die von der Beschaffung einer mobilen Bühne für den Stadtteil über die Steigerung des Bekanntheitsgrades von Verwaltungsaufgaben bis hin zur Steigerung der Attraktivität durch den Ausbau bezirklicher Veranstaltungen und den Bau einer Mehrzweckhalle reichten. Zur Verbesserung des ehrenamtlichen Engagements wurde der Wunsch nach Fortbildungsmöglichkeiten für ehrenamtlich Aktive geäußert, die sich z. B. mit den Veränderungen durch die Datenschutzgrundverordnung befassen oder der Begleitung bei Förderanträgen ergeben. Bezirksvertretung und Bezirksamt prüfen jetzt die Umsetzbarkeit dieser Ideen. Für 2019 wird von den Teilnehmenden eine Folgeveranstaltung gewünscht.
Der neue Abfallkalender für 2019 liegt aus. Enthalten sind darin eine Übersicht aller Abholtermine für die verschiedenen Abfallbehälter sowie viele Informationen rund um das Thema Müll. Weiterhin gibt es Hinweise zu den Öffnungszeiten und Standorten der Recyclinghöfe, Schadstoffsammlungen und Grünschnitt-Sammelcontainern. In diesem Jahr wurde der Kalender zum Thema Recyclinghof gestaltet. Darin wird unter anderem erläutert, welche Abfälle in welchen Mengen entgegengenommen werden. Außerdem gibt es zahlreiche Tipps zur Entsorgung. Termine zur Baum- und Strauchschnittabfuhr sind ebenso enthalten wie die der Weihnachtsbaumsammlung. Bei den Terminen der Abfallsammlung ist es in der gedruckten Auflage zu einem Fehler gekommen. Auf Seite fünf des Abfallkalenders sind die Termine ab dem 12. August in der Innenstadt verschoben. Dies ist nicht korrekt, es kommt zu keinerlei Verschiebungen. Der Kalender ist in allen städtischen Verwaltungsgebäuden und den Bezirksämtern, im Bürgerservice und in den Recyclinghöfen sowie den Geschäftsstellen der Sparkasse Aachen erhältlich.
„Uns ist wichtig, dass wir eine klare Linie haben und diese höflich und bürgernah umsetzen“, erklärt Jennifer Comuth. Dazu gehört beispielsweise, dass die festgeschriebenen Mengenannahmen eingehalten werden. Auch erklären sie immer wieder, dass bestimmte Abfälle, wie Außenholz oder Restabfall, nicht entgegen genommen werden. „Wir erläutern den Kundinnen und Kunden aber immer eine Alternative“, sagt Griese. So verweisen sie beispielsweise auf den käuflich erwerbbaren amtlichen Restabfallsack oder die Deponie in Alsdorf-Warden. Wegen der hohen Frequentierung des Hofs kann es weiterhin, besonders an Samstagen, zu längeren Wartezeiten kommen. „Hier appellieren wir an die Geduld der Bürgerinnen und Bürger“, sagt Comuth. Sie gibt den Tipp, die Abfälle bereits beim Einladen in das Auto zu sortieren. So geht das Abladen zügig voran und die Wartezeit für alle verringert sich.