Sicherheit auf dem Rad


Es gibt immer mehr Menschen, die das Radfahren wieder für sich entdecken. Denn Radfahren ist eine gute Möglichkeit, leistungsfähig und beweglich zu bleiben. „Mit der Kampagne „FahrRad in Aachen“ möchten wir erreichen, dass mehr Aachenerinnen und Aachener mit dem Fahrrad unterwegs sind. Dies gilt natürlich für alle Altersgruppen“, so. Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin der städtischen Kampagne. Dabei ist der Aspekt der Verkehrssicherheit sehr wichtig. Fahrradfahrer haben keine Knautschzone und daher ist es wichtig, sich auf dem Fahrrad sicher zu fühlen. Aber auch immer mehr Radfahrer steigen auf das Pedelec um. Leider steigen die Unfallzahlen deutlich überproportional. Aus diesem Grund bietet die städtische Kampagne „FahrRad in Aachen“ zwei unterschiedliche Trainingsprogramme an. Zum einen für Radfahrer, die Fahrrad fahren können sich jedoch unsicher fühlen und die Fahrpraxis auffrischen möchten. Dieses Angebot soll vor allem dazu beitragen, die Freude am Fahrradfahren möglichst lange aufrecht zu erhalten und gleichzeitig Verkehrsunfällen vorzubeugen.
Zum anderen ein Pedelec Sicherheitstraining. Hier lernen die Fahrer anhand spezieller Übungen, sich mit der Technik vertraut zu machen. Dabei übt der Fahrer das Anfahren, speziell das Anfahren am Berg, Handling und Kurven fahren. Sinn eines solchen Fahrtrainings ist es, ein Gefühl für das Pedelec zu entwickeln und damit dann sicher im Straßenverkehr fahren zu können.

Neues aus der Bezirksvertretung

Nachdem der Umbau des Eilendorfer Bezirksamtes schon seit drei Jahren abgeschlossen ist und alles barrierefrei zugänglich ist, ist der Weg über den Heinrich-Thomas-Platz eher eine holprige Angelegenheit. Dies soll sich nun auf Wunsch der Bezirksvertretung ändern. Vorschläge und Anträge der Eilendorfer Vertreter sind in die Planungen der Stadt Aachen mit eingeflossen und so kann noch in diesem Jahr die Umsetzung realisiert werden.
Momentan ist die Fläche von 740 Quadratmetern sehr uneben und an einigen Stellen sind die Bodenplatten komplett herausgebrochen. Dies sind für Fußgänger nicht unerhebliche Stolperfallen und auch die ordnungsgemäße Entwässerung ist nicht mehr gegeben, sodass sich nach stärkerem Regen auf dem Platz Pfützen bilden.
Mit der Sanierung wird der komplette Plattenbelag und das Fundament entfernt und durch Betonsteinpflaster ersetzt. Gleichzeitig wird der Platz höher gelegt, womit eine Stufe zum Eingang des Bezirksamtes wegfällt. Zudem sollen die vorhandenen Baumbeete und Grünanlagen vergrößert, neue Sitzgelegenheiten geschaffen, ein Bücherschrank aufgestellt und eine Velocity-Station errichtet werden.
Die Stadt Aachen rechnet für den Umbau circa 210.000 Euro in das Haushaltsjahr 2019 ein, wobei der eigentliche Aufbau der Velocity-Station und die Fahrräder dort nicht einberechnet sind.
Die gesamte Bezirksvertretung war in der Sitzung Ende Januar von den Plänen der Stadt Aachen überzeugt. Zum einen wird das Umfeld des neu sanierten Bezirksamtes den modernen Anforderungen angepasst und zum anderen sind die Wünsche der Bezirksvertretung Seitens der Stadt im Großen und Ganzen erfüllt worden. Nur in zwei Punkten wollte man der Verwaltungsvorlage nicht folgen: Die Velocity-Station unmittelbar rechts neben dem Treppenaufgang vor dem Bezirksamt zu positionieren. Hier favorisieren die Politiker einen alternativen Standort etwas weiter zurück in der Beetanlage auf der östlichen Seite des Platzes. Auch die neuen Leuchtmittel sind nicht auf Begeisterung gestoßen. Die derzeitige Beleuchtung des Platzes erfolgt durch schöne historische Straßenlaternen, und die möchte man unbedingt in Eilendorf behalten.

Düfte & Gerüche

Die Frauen der evangelischen Kirchengemeinde Eilendorf laden herzlich ein zu einem Vortrag, der Einblick gibt in die großen kulturellen Unterschiede, beim Umgang mit der Thematik „Düfte und Gerüche – eine Kulturgeschichte“.
Die Referentin Christa Knaak führt am Montag, dem 18. März um 19 Uhr durch das Reich der Düfte und Gerüche.
Die Kultur der Düfte ist so alt wie die Kultur der Menschheit. Schon in vorchristlicher Zeit wussten die Menschen, wie man Düfte herstellt und wozu man sie einsetzt. Heute existieren ganze Industrien, die der Gesellschaft und seiner Umgebung zu einem neuen Geruch verhelfen. Das ist ein Milliardengeschäft! Sie sind herzlich in die Versöhnungskirche, Johannesstr. 12, 52080 Aachen, eingeladen.
Die Teilnahme ist kostenlos.