Seit nunmehr acht Jahren ist der Förderverein zum Erhalt der Apollonia-Kapelle in Aachen Eilendorf e.V. dabei, Stück für Stück, die Apollonia-Kapelle wiederherzurichten. Es ist allen Aktiven gemeinsam gelungen, immer in enger Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde und Bezirksvertretung das älteste noch erhaltene Sakralgebäude Eilendorfs zu erhalten. Der komplette Außenbereich ist bereits fertig gestellt. Jetzt stehen im Inneren der Kapelle noch weitere Arbeiten aus. Eins der anstehenden Projekte ist der Altaraufsatz, der momentan restauriert wird. Alle Eilendorfer Bürger und Interessierte sind herzlich eingeladen, das Ergebnis vor der Palmweihe, die am Samstag, dem 13. April 2019, um 17.45 Uhr vor der Kapelle stattfindet, zu begutachten. Zu diesem besonderen Anlass wird die Kapelle bereits am Samstag, dem13. April 2019, schon um 17.00 Uhr öffnen, damit ausreichend Zeit besteht, sich ein Bild der Restaurierung zu machen! Zur Besichtigung lädt der Förderverein herzlich ein!!
Archiv des Autors: agentur176
Fahrradaktion
Aachen fährt Rad! Vom 1. Mai bis 30. Juni 2019 steht die Stadt im Zeichen des Fahrrads.
Alle Bürgerinnen und Bürger Aachens können teilnehmen und ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und Umweltschutz setzen – und werden dafür belohnt!
Die städtische Kampagne „FahrRad in Aachen“ hat in Kooperation mit Radbonus zahlreiche lokale Einzelhändlern gewinnen können, Challenges (Herausforderungen) zur Verfügung zu stellen. Mittels der Radbonus-App können sich alle TeilnehmerInnen diese spannende Challenges stellen und dabei verschiedenste in Aachen einlösbare Preise gewinnen. Während vielerorts Fahrverbote im Sinne der Luftreinhaltung und des Klimaschutzes diskutiert werden, geht die Stadt Aachen einen anderen Weg: Statt Strafen auszusprechen soll nachhaltiges Handeln belohnt werden. Wer das Auto stehen lässt und Wege mit Fahrrad zurücklegt, kann seine geradelten Kilometer aufzeichnen und nimmt automatisch an den ständig wechselnden Challenges teil. Die Zielkilometer für die zwei- bis vierwöchigen Fahrrad-Herausforderungen liegen zwischen 15 und 100 Kilometern. Damit sollen sowohl Gelegenheits- als auch Vielradelnde angesprochen werden und somit möglichst viele Menschen dazu motiviert werden in statt auf die Pedale treten. Die Teilnahme ist dabei kostenlos und ohne vorherige Registrierung möglich. In der Radbonus-App muss lediglich der Zugangscode “aachen19” eingegeben werden und schon werden alle geradelten Kilometer aufgezeichnet. Jedoch ohne dabei Bewegungsprofile anzulegen. Die Aktionsteilnahme und die Preisverlosung funktionieren mit der zufällig generierten Radbonus-ID, ein Rückschluss auf einzelne NutzerInnen ist somit nicht möglich.
Entwidmung
Statt drei Kirchen wird die Pfarrgemeinde St. Severin ab April 2019 nur noch zwei Kirchen zu ihren Gotteshäusern zählen. Am Sonntag, dem 31. März 2019 um 8.30 Uhr, wird die Kirche St. Barbara in einem feierlichen Gottesdienst entwidmet bzw. profaniert. Ein trauriger Abschied und Anlass zu einem kleinen Rückblick auf die Geschichte der Kirche.
Chronik der Kirche St. Barbara 1731 Errichtung einer Privatkapelle auf dem Gut „Kleine Rothe Erde“ an der heutigen Rottstraße bis 1820 Sonntägliche Gottesdienste für die Leute der kleinen Ortschaft Roethgen
1845 Gründung des Hüttenwerkes Rothe Erde, rasches Anwachsen der Bevölkerung und der Katholiken. Das Wohngebiet wird jetzt auch „Rothe Erde“ genannt. 1892 Eine Bürgerversammlung beschließt den Bau einer Kirche in Rothe Erde. In der Folge: Schenkungen und Spenden aus der Bevölkerung und Zuwendungen des Hüttenwerkes 1897 Gründung des „Rothe Erdener St. Barbara-Kirchenbau-Vereins“
13.5.1900 Grundsteinlegung der Kirche St. Barbara 13.1.1901 Feierliche Einsegnung und erste hl. Messe mit Pastor Hansmann aus Eilendorf 1901 – 1917 Erster Pfarrer an St. Barbara: Joseph Lantin 1901 Gründung des Kirchenchors St. Barbara
1908 Erhebung der Rektoratsgemeinde St. Barbara zur selbständigen Pfarre St. Barbara, viele Aktivitäten, Gründung von weltlichen und kirchlichen Vereinen
1918-1932 Pfarrer Bartholomäus Nix. Nach dem 1. Weltkrieg Niedergang des Hüttenwerkes: Schwere Zeiten für Rothe Erde und St. Barbara
1926 Stilllegung und Abbruch der Hütte. Hohe Arbeitslosigkeit
1932-1940 Pfarrer Gottfried Brockhans
1940-1969 Pfarrer Josef Brandenburg, Beeinträchtigung des Pfarrlebens durch NS-Machenschaften und Krieg 1944 Schwere Bombenschäden an vielen Häusern und an der Kirche. Der Pfarrer, ein Helfer in der Not 1957 Wiederaufbau und Umgestaltung der Kirche 1959 Glockenweihe 1963 Errichtung des Pfarrheims in der Barbarastraße
1969-1993 Pfarrer Heinz von den Driesch, „der richtige, Mann am richtigen Ort zur richtigen Zeit in der Arbeiter-Pfarre St. Barbara“ 1975 Renovierung und Neugestaltung des Kircheninnenraumes 1976 Großes Fest zum 75-jährigen Jubiläum der Barbara-Kirche 1993-2003 Pfr. Alfred Breuer
2003-2008 Pfarrer Peter Pütz von St. Severin jetzt auch, Pfarrer in St. Apollonia und St. Barbara. Eine „Wegfindungsrunde“ erörtert einen gemeinschaftlichen Gottesdienstplan für die drei Pfarren.
2008-2017 Pfarrer Gregor Huben 2010 Fusion der drei Pfarren zur einen Pfarre St. Severin seit 2017 Pfarrer Alexius Puls 31.2.2019 Entwidmung der Kirche St. Barbara
Peter Quadflieg