Ijeledörp Alaaf – Start in den Straßenkarneval

Die traditionelle Außensitzung zieht 2019 um. Vom Hof des Vereinshauses an der Nirmer Straße zieht die Sitzung auf Wunsch vieler Bürger in den Moritz-Braun-Park um. Somit startet der Eilendorfer Karneval am 27. Februar ab 18.30 Uhr im Herzen des Stadtteils. Alles Weitere bleibt wie in den Jahren zuvor: bevor es Donnerstag zum Altweibertreiben geht, wird sich auf der Außensitzung eingesungen und eingeschunkelt.
Damit das Wetter der Veranstaltung keinen Strich durch die Rechnung machen kann, bietet auch 2019 ein Pavillon vor der Bühne den Jecken Schutz vor Regen oder Schnee. Damit den Eilendorfer Jecken nicht die Puste ausgeht, stehen zur Verpflegung Bierwagen und Imbisswagen am Park bereit. Punkt 18.30 Uhr verwandelt sich der Moritz-Braun-Park hoffentlich mit bestem Karnevalswetter in ein Meer von schunkelnden und singenden Narren. Diese erwartet in diesem Jahr ein Programm, in dem es keine Zeit zum Luftholen geben wird. Eine bunte Show, die mit der Kindergruppe und der Kinderprinzessin Rahpaela I. der Nirmer Narrenzunft ins Vergnügen startet. Es folgen die Große Eilendorfer KG, der Instrumentalverein Eilendorf, der Brander Bürgerprinz, die KG Nirmer Narrenzunft, die „Öcher Troubadoure“, die „Yellow Tigers“ –, die KG Ru Eder Jonge und zu guter Letzt „De Spetzbouve“ aus Brand mit Stimmungsmusik. Durch das Programm führen Sabrina Drué und Jürgen Sommer. Gegen 23 Uhr neigen sich die Aktionen auf der Bühne dem Ende.
Die Organisatoren der Außensitzung rund um Karina Toussaint und Alina Weber bitten die Narren, vom Getränke- und Speisenangebot reichlich Gebrauch zu machen, denn dadurch finanziert sich diese Sitzung. Unterstützt wird die Außensitzung auch in diesem Jahr wieder tatkräftig von der Nirmer Narrenzunft.
Nach dem Sitzungsauftakt folgt am Karnevalssonntag, mit dem Eilendorfer Karnevalszug gleich das nächste karnevalistische Highlight. Auch hier bekommt der Moritz-Braun-Park eine zentrale Rolle. In diesem Jahr biegt der Zug am Ende vom Heinrich-Thomas-Platz wieder in Richtung Moritz-Braun-Park ab. Der Zug endet damit auch im Herzen Eilendorfs und die „After Zoch Party“ findet gleich im Anschluss an den Zug im Park statt. In den letzten Jahren konnten sich zur Freude der Veranstalter wieder mehr Jecken dafür begeistern, mit den großen Karnevalsvereinen zusammen die Eilendorfer Straßen nicht nur mit Kamelle, sondern auch mit guter Laune zu überschütten. Neben den zahlreichen kleineren Fußgruppen schließen sich auch immer mehr öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten dem lustigen Treiben an. Zu den großen Karnevalsvereinen bieten unter anderem auch die Pfadfinder und Fußballvereine größere Wagen auf. Der IVE und der Trommler und Pfeifer Corps unterstreichen mit musikalischer Begleitung. Dieses Jahr haben sich noch vier weitere Gruppen angemeldet. So reihen sich neben dem großen Wagen aus Forst das Seniorenzentrum mit Pferdewagen, zum 100jährigen Jubiläum eine große Kindergruppe der Arminia Eilendorf und die Tanzschule „Dance Point“ in den Zug ein. Zugaufstellung ist um 13 Uhr an der Nirmer Straße, Höhe Vereinshaus und los geht es geht es um 14 Uhr in Richtung Eilendorfer Jecken.
Jeder Eilendorfer, ob Groß ob Klein, ist herzlich eingeladen, an dem bunten Karnevalstreiben teilzunehmen und die Straßen in ein buntes Meer von lustigen Jecken zu verwandeln.

Eilendorf kocht

Auch 2019 bleibt „Eilendorf kocht…“ unter der Leitung von Quartiersmanager Michael Grein. Dank der besonders erfolgreichen Integration neu zugezogener Eilendorfer, hat die Stadt Aachen Michael Grein zunächst mit einer halben Stelle als Quartiermanagers in Eilendorf behalten. Weit über die Grenzen Eilendorfs hinaus haben die Projekte, die Michael Grein angestoßen hat und die sehr viel Zuspruch erfahren haben, von sich reden gemacht. Belohnt wurden das Engagement im letzten Jahr mit dem Integrationspreis!
Eilendorferinnen und Eilendorfer dürfen sich somit auch im Februar wieder auf gemeinsames Kochen freuen. Am Sonntag, dem 24. Februar 2019 bringen die Organisatoren wieder viele Menschen an einen Tisch, die sich kennenlernen, austauschen und persönliche Geschichten teilen können: Das ist die Idee von „Eilendorf kocht…“. 
Ab 15 Uhr beginnt das große Kochen im Pfarrheim St. Severin, Marienstraße. Diesmal steht die mongolische Küche auf dem Speiseplan. Die Gerichte werden gemeinsam zubereitet und anschließend auch gemeinsam gegessen. 
Bei „Eilendorf kocht…“ steht bei jedem Treffen eine andere Region mit ihren landestypischen Gerichten im Fokus. Wer entsprechende Rezepte kennt und diese gerne mit seinen Nachbarn teilt und gemeinsam kochen möchte, kann seine Ideen gern mit Quartiersmanager Michael Grein besprechen.
„Eilendorf kocht…“ ist ein gemeinsames Projekt von Türöffner e.V., dem Eilendorfer Bündnis für Integration, der OT Eilendorf, der Versöhnungskirche Eilendorf sowie dem städtischen Quartiermanagement Eilendorf – Schwerpunkt: Flüchtlingsintegration. 
Die Teilnahme am Kochprojekt ist kostenlos, allerdings wird um eine verbindliche Anmeldung bei Quartiersmanager Michael Grein unter der Telefonnummer 0241 432-56313 und / oder der Mail-Adresse michael.grein@mail.aachen. de gebeten.

Jazz-Wochenende

Der Vorstand des Fördervereins für Musik und Kul­tur in Eilendorf ist voller Tatendrang, Ideen, Begeisterung und guten Willens auch 2019 allen Interessierten ein vielfältiges und hoch­wertiges Programmangebot zu bieten. Das Ziel ist es, „Kunst & Kultur“ in der Kirche auch weiterhin zu fördern und dafür geht der Förderverein 2019 neue Wege, sucht neue Kontakte und hält Ausschau nach neuen Partnern. Wie in der Vergangenheit hoffen die Organisatoren auch 2019 auf die finan­zielle Unterstützung durch die katholische Stiftung St. Severin. Darüber hinaus freuen sie sich über jede Zuwendung, die bei der Realisierung aller Pläne notwendig bleiben und natürlich über jedes neue Mitglied.
Mit dem JAZZ WOCHENENDE in der Pfarrkirche St. Severin startet der Förderverein in das neue Jahr.
Den Anfang machen am Freitag, dem 8. Februar 2019 um 20 Uhr „Dance of Joy“. Das Aachener Quartett mit Johannes Flamm (Klarinette), Johanna Schmidt (Violine), Alfred Krauss (Akkordeon), Werner Lauscher (Bass) spielt „Klezmer-Unterhaltung auf höchstem Niveau“.
Seit fast 20 Jahren spielt sich die Gruppe mit ihrem inzwischen unverwechselbaren Sound in die Herzen der Zuhörer. Klezmermusik, die Musik der osteuropäischen Ju­den, ist ursprünglich eng gebunden an die jüdische Religion und Kultur und zeichnet sich durch ihre Vitalität und Emotionalität aus. In den eigenen Arran­gements der Stücke verbindet sich die Ausdruckskraft traditioneller Klezmerstücke mit der Leichtigkeit und Improvisationskraft des Jazz zu einem für Spieler und Zuhörer mitreißenden Klangerlebnis. Eine Klezmer Weltmusik, welche dem Zuhörer eine tief empfundene Klangwelt darbietet und die Vitalität aus dem besten Verständnis ihrer Tradition schöpft. Weitere Infos unter: www.dance-of-joy.de
Mit „Klangentlang“ geht es gleich am Sonntag, dem 10. Februar 2019 um 17.00 Uhr, in der Pfarrkirche St. Severin weiter. Wenn ein ungewöhnlich besetztes Ensemble mit Stimme, Jazz-Gitarre, Saxophon und Bassklarinette in einem Sakralraum seine Klänge entfaltet, dann wird dieser Raum natürlicherweise zum fünften Mitspieler. Das Zusammenspiel der Musiker basiert auf einer langjährigen Vertrautheit. Anirahtak und Jürgen Sturm haben sich als Duo die schönsten Jazz-Balladen zu eigen gemacht. Zusammen mit Uli Jend und Heribert Leuchter an diversen Saxophonen und Klarinetten finden sich bewährte und ausgereifte Spielkonzepte, die über die reine Interpretation von Songs und Improvisation hinausgehen. Dies kann nur im Moment passieren. Ein Konzert als Unikat. Flüchtig, nachhallend, be­rührend, dem Klang entlang.
Alle Konzerte werden vom Förderverein für Musik und Kultur an St. Severin und der Katholischen Stiftung Sozialwerk St. Severin organisiert. Infos unter: www.musikundkultur-eilendorf.de
Elenita von der Nahmer
Vorsitzende des Fördervereins