Tagespflege am Pannhaus – Gemeinsam statt einsam

Im Jahr 2015 entschlossen sich die Katholische Stiftung Marienhospital Aachen über den hauseigenen ambulanten Pflegedienst „Servicezentrum häusliche Pflege“ –  SHP, in der Wohnanlage Severinusplatz 1 eine Einheit für seniorengerechtes Wohnen zu mieten.
Die stetig wachsende Nachfrage durch Pflegeversicherte nach Betreuung, hat die Stiftung dazu angeregt, die Tagespflege auch in Eilendorf anzubieten. So wurde aus dem alte Küchenstudio der Firma Krüttgen im Erdgeschoss, die „Tagespflege Am Pannhaus“. Das SHP konnte bis dato schon Erfahrung aus dem im Jahr 2014 eröffneten Tagespflegeeinrichtung in Brand schöpfen. Das Tagespflegehaus „Am Pannhaus“ der Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen wurde schließlich am 11. August 2016 eröffnet.

Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und Pflegediensten

Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ kommen im Tagespflegehaus Menschen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben und gleichzeitig professionelle Betreuung zu erfahren. Seniorinnen und Senioren haben wochentags von montags bis freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr die Möglichkeit, sich in den hellen und wohnlich ausgestatteten Räumen betreuen zu lassen. Mit seinen 252 Quadratmetern und einem kleinen Garten hat die Einrichtung Platz für 14 Gäste. Morgens werden die Tagesgäste mit einem leckeren frischen Frühstück begrüßt und anschließend steht neben der Betreuung auch ein abwechslungsreiches Programm auf der Tagesordnung der Gäste. Eine Zeitungsleserunde, Kreuzworträtseln, Gedächtnistraining, Spaziergängen, Kraft-Balance-Training, basteln, Ausflügen und Ähnlichem lassen keine Langeweile aufkommen. Darüber hinaus werden auch Einzelbetreuungsmaßnahmen angeboten und Friseur, Fußpfleger oder Physiotherapeuten können in die Einrichtung bestellt werden. Donnerstags freuen sich die Gäste auf den Wochenmarkt gleich vor der Haustür. Am Mittagstisch kommen täglich alle wieder zusammen. Wenn die Seniorinnen und Senioren nicht mit den Pflegekräften gemeinsam kochen möchten, steht der Mittagstisch aus dem Marienhospital auf dem Speiseplan.
Eine gesellige Kaffeerunde lässt den Tag ausklingen, bevor sich die Gäste mit dem eigenen Fahrdienst des Marienhospitals nach Hause bringen lassen können.  Die Einrichtung legt sehr viel Wert auf die Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und Pflegediensten. An einigen Tagen werden die Mitarbeiter von Ehrenamtlichen Helfern unterstützt. Gemeinsamkeit über Altersgrenzen hinaus wird in der Generationsbrücke gelebt. Dabei kommen Kindergartenkind ins Haus und werden den Tagesgästen zugeordnet. Es wird gesungen, gebastelt, gespielt, dabei unterstützen sich Jung und Alt gegenseitig und oft entstehen neue Freundschaften. Mit all den Aktivitäten soll der Besuch der Tagespflege unter anderem dem Erhalt der noch vorhandenen Fähigkeiten, der Förderung der Ressourcen, und der Wiedererlangung vergessener Möglichkeiten, dienen.
Mit einem kostenlosen Schnuppertag kann sich jeder Interessierte ein eigenes Bild von der Tagespflege „Am Pannhaus“ machen.

 

Sicherheit auf dem Rad


Es gibt immer mehr Menschen, die das Radfahren wieder für sich entdecken. Denn Radfahren ist eine gute Möglichkeit, leistungsfähig und beweglich zu bleiben. „Mit der Kampagne „FahrRad in Aachen“ möchten wir erreichen, dass mehr Aachenerinnen und Aachener mit dem Fahrrad unterwegs sind. Dies gilt natürlich für alle Altersgruppen“, so. Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin der städtischen Kampagne. Dabei ist der Aspekt der Verkehrssicherheit sehr wichtig. Fahrradfahrer haben keine Knautschzone und daher ist es wichtig, sich auf dem Fahrrad sicher zu fühlen. Aber auch immer mehr Radfahrer steigen auf das Pedelec um. Leider steigen die Unfallzahlen deutlich überproportional. Aus diesem Grund bietet die städtische Kampagne „FahrRad in Aachen“ zwei unterschiedliche Trainingsprogramme an. Zum einen für Radfahrer, die Fahrrad fahren können sich jedoch unsicher fühlen und die Fahrpraxis auffrischen möchten. Dieses Angebot soll vor allem dazu beitragen, die Freude am Fahrradfahren möglichst lange aufrecht zu erhalten und gleichzeitig Verkehrsunfällen vorzubeugen.
Zum anderen ein Pedelec Sicherheitstraining. Hier lernen die Fahrer anhand spezieller Übungen, sich mit der Technik vertraut zu machen. Dabei übt der Fahrer das Anfahren, speziell das Anfahren am Berg, Handling und Kurven fahren. Sinn eines solchen Fahrtrainings ist es, ein Gefühl für das Pedelec zu entwickeln und damit dann sicher im Straßenverkehr fahren zu können.

Neues aus der Bezirksvertretung

Nachdem der Umbau des Eilendorfer Bezirksamtes schon seit drei Jahren abgeschlossen ist und alles barrierefrei zugänglich ist, ist der Weg über den Heinrich-Thomas-Platz eher eine holprige Angelegenheit. Dies soll sich nun auf Wunsch der Bezirksvertretung ändern. Vorschläge und Anträge der Eilendorfer Vertreter sind in die Planungen der Stadt Aachen mit eingeflossen und so kann noch in diesem Jahr die Umsetzung realisiert werden.
Momentan ist die Fläche von 740 Quadratmetern sehr uneben und an einigen Stellen sind die Bodenplatten komplett herausgebrochen. Dies sind für Fußgänger nicht unerhebliche Stolperfallen und auch die ordnungsgemäße Entwässerung ist nicht mehr gegeben, sodass sich nach stärkerem Regen auf dem Platz Pfützen bilden.
Mit der Sanierung wird der komplette Plattenbelag und das Fundament entfernt und durch Betonsteinpflaster ersetzt. Gleichzeitig wird der Platz höher gelegt, womit eine Stufe zum Eingang des Bezirksamtes wegfällt. Zudem sollen die vorhandenen Baumbeete und Grünanlagen vergrößert, neue Sitzgelegenheiten geschaffen, ein Bücherschrank aufgestellt und eine Velocity-Station errichtet werden.
Die Stadt Aachen rechnet für den Umbau circa 210.000 Euro in das Haushaltsjahr 2019 ein, wobei der eigentliche Aufbau der Velocity-Station und die Fahrräder dort nicht einberechnet sind.
Die gesamte Bezirksvertretung war in der Sitzung Ende Januar von den Plänen der Stadt Aachen überzeugt. Zum einen wird das Umfeld des neu sanierten Bezirksamtes den modernen Anforderungen angepasst und zum anderen sind die Wünsche der Bezirksvertretung Seitens der Stadt im Großen und Ganzen erfüllt worden. Nur in zwei Punkten wollte man der Verwaltungsvorlage nicht folgen: Die Velocity-Station unmittelbar rechts neben dem Treppenaufgang vor dem Bezirksamt zu positionieren. Hier favorisieren die Politiker einen alternativen Standort etwas weiter zurück in der Beetanlage auf der östlichen Seite des Platzes. Auch die neuen Leuchtmittel sind nicht auf Begeisterung gestoßen. Die derzeitige Beleuchtung des Platzes erfolgt durch schöne historische Straßenlaternen, und die möchte man unbedingt in Eilendorf behalten.