TCE startet

Das fleißige Treiben auf der Anlage in der Haarhofstraße lässt nur einen Schluss zu: Die Sommersaison des Tennisclubs Eilendorf steht in den Startlöchern:
Der Platzwart richtet die Plätze her, die Jugendwarte planen das Jugendtraining und der Sportwart managt den Spielbetrieb für die Meisterschaftssaison. Dies sind nur einige der zahlreichen Aufgaben, die der Vorstand mit der Unterstützung von etlichen Helfern im Moment stemmen muss. Ziel ist es im Laufe des Aprils, je nach Wetterlage, wieder die Bälle über die Netze der 6-Platz-Anlage fliegen zu lassen. Und so blicken alle Mitglieder erwartungsfroh und motiviert auf die nächsten Wochen und Monate, in der Erwartung intensiver Matches und natürlich auch voller Vorfreude auf das erfrischende Getränk im Anschluss und den netten Plausch mit dem Spielpartner und den anderen Tennisenthusiasten.

Das gesellige Vereinsleben liegt dem Vorstand besonders am Herzen und an diesem können selbstverständlich auch diejenigen teilhaben, die noch nie einen Tennisschläger in der Hand gehalten haben, dies aber immer schon einmal tun wollten. Oder auch die, die vor langer Zeit das Racket in die Ecke gelegt haben und es nun vom Staub befreien wollen. Für all diese Interessierten gibt es am Samstag, dem 4. Mai 2019, von 11 Uhr bis 14 Uhr im Rahmen des Tags der Offenen Tür die Möglichkeit, auf der Anlage kostenlos zu spielen. An diesem Tag findet auch die offizielle Eröffnung für die Mitglieder statt, so dass dies mit Sicherheit ein unterhaltsamer Tag auf der roten Asche und im Clubhaus werden wird. Zudem bietet der Verein Schnupperkurse an, in denen man über einige Wochen sein Talent testen und prüfen kann, ob man an dem Sport mit der gelben Filzkugel Gefallen finden könnte. Beachten Sie dazu die Hinweise in der Geisha.
Neben dem Jugend- und Mannschaftstraining für die Erwachsenen, das in bewährter Form von unserem kompetenten Trainerteam durchgeführt wird, werden sich ab Mai drei Damen-, sieben Herren- und fünf Jugendmannschaften von der Kreisklasse bis zur Verbandsliga mit den Teams anderer Clubs messen. Außerdem nimmt eine Mannschaft an einer Freizeitrunde statt.
Alle eint der Spaß am und die Faszination für das Spiel und der Vorstand sowie die Mitglieder des TCE würden sich sehr freuen, interessierte Zuschauer und neugierige Spieler auf der schönen Eilendorfer Anlage begrüßen zu können.

Eifel Kabarett

Es sollte eine einmalige Sache sein – der gemeinsame Auftritt von Achim Konejung und Hubert vom Venn. Da Konejungs Partner Wolfgang Nitschke erkrankt war, traten die beiden Kabarettisten spontan und ohne Probe im ehemaligen »Venn´s Theater« in Roetgen auf. »Voreifler trifft Eifeler« nannten sie dieses Programm, das sie getreu ihrem Motto »Wer probt, ist feige« spielten. Doch schon in der Pause wurde beschlossen – das muss eine Fortsetzung finden.
Als dann auch noch Anneliese Lauscher in ihrem Artikel für die »Eifeler Nachrichten/Eifeler Zeitung« schrieb »Es war beileibe kein ›Notprogramm‹, das die Beiden ihren Zuschauern boten, sie haben den Schalk im Nacken, und die musikalischen Highlights riefen Begeisterung hervor«, meldeten sich die ersten Veranstalter und wollten das neue Eifeler Kabarett-Duo sofort buchen. Also beschlossen der Voreifeler, Achim Konejung, und der Eifeler Highlander, Hubert vom Venn, die sich immerhin schon seit fast 35 Jahren kennen: »Gut, wir machen etwas zusammen. Warum sind wir eigentlich nicht schon früher darauf gekommen?« Das war 2013.

Jetzt gibt es mit »2000 Jahre Eifel – Die Jubiläumsrevue« bereits das dritte gemeinsame Programm. Veranstalter ist Marcel Emonds-pool „Das Buch“ in Eilendorf, aber diesmal müssen die Eilendorfer ihren Bezirk verlassen und ins Küchen Kochs Studio am Grünen Weg 106 anreisen. Freitag, der 5. April 2019, ist dann von 19.30 Uhr bis 22 Uhr Kabarettzeit. Der in Wilzenich weltberühmte Heimatforscher Heinz Hupperrath hat jetzt nachgewiesen, dass die Eifel am 14. September 17 A.D. erfunden wurde. Aus diesem Anlass plant der örtliche Fremdenverkehrsverein eine fulminante Jubiläumsshow. Doch schon bei den Vorbereitungen prallen die Welten aufeinander: Historiker gegen Heimatforscher, Eifeler gegen Zugereiste, Blasmusiker gegen Verschwörungstheoretiker. Und am Ende meldet sich auch noch der örtliche Vulkan.

Wallfahrt

Dienstag, 14 Uhr, Lüllingen. Die letzte Pause vor dem großen Ziel. Die Mittagspause heute auf dem Marktplatz von Straelen gaukelt einem doch jedes Jahr vor, dass man es eigentlich schon geschafft habe. Und dann die letzten zwei Stunden, oder 10 km, bis hierher nach Lüllingen!
Der Ort besteht im Grunde nur aus einer Kirche und einer Kneipe, und in die Kirche gehen wir jetzt nicht.
Die letzte Pause! Dann ertönt der schrille Pfiff, jemand fragt: „Kann dem mal einer die Pfeife abnehmen?“ und es heißt noch einmal aufstehen, zu zweit aufstellen, das Kreuz nach vorne, Liederheft und Rosenkranz noch einmal griffbereit. Es sind noch 5 km. Oder eine Stunde. Oder ein Rosenkranz; da hat jeder seine eigene Währung. Los geht’s! Kaum haben wir Lüllingen verlassen, kann man den Turm der Basilika am Horizont sehen. Und wieder denkt man, man sei gleich da. Pilgerbusse überholen uns oder kommen uns entgegen. Die Eilendorfer Radpilger haben uns schon heute Mittag überholt; die strampeln seit dem Morgen. Respekt! Man sieht sich am Ziel. Immer wieder ein vorsichtiger Blick in den Himmel. Ziemlich schwarze Wolken sind das. Schaffen wir es noch trocken anzukommen? Dank moderner Kommunikationsmittel wissen wir, dass die Pilgergruppe Eschweiler vor einer Stunde im strömenden Regen auf den Kapellenplatz eingezogen ist. Na, vielleicht haben wir ja mehr Glück.
Dann ist das Ziel zum Greifen nah. Jedes Jahr muss ich mich am gelben Ortseingangsschild von Kevelaer zusammenreißen, um die Arme nicht jubelnd in die Höhe zu werfen. Warum eigentlich?
Pünktlich wie immer stehen wir um 15.15 Uhr am Gnadenbild. Geschafft!
Und genau so wird es auch diesen Sommer wieder sein. Nur, dass DU dieses Jahr mitkommst. Ja, richtig: genau DU!

Termin der Wallfahrt: 18. – 24. August 2019.
Fragen und Anmeldung bei Matthias Koenig unter Telefon 9566073.
Michael Hermanns