Europa-Abgeordnete Sabine Verheyen durchschnitt das Startband. Der Radsportclub Schwalbe 08 Eilendorf startete bei ungünstigen Wetterbedingungen mit einer Radwanderfahrt für jedermann in die diesjährige Breitensport-Saison. Trotz Kälte und Nässe fanden sich fast 40 Radsportfreunde zum Start am Sportplatz Halfenstraße ein. Die Europa-Abgeordnete Sabine Verheyen aus Eilendorf durchschnitt symbolisch das Startband. Sie dankte den Organisatoren für die Ausrichtung von bisher 376 Wanderfahrten in 45 Jahren und wünschte allen Radlern einen guten Verlauf der Radsportsaison 2019. Insbesondere stellte sie die neue Partnerschaft der „Schwalbe“ mit einem Radsportverein aus Reims als positiven Beitrag zum europäischen Zusammenhalt heraus. Unter Leitung der Tourenführer Elmar Zippel, Gerd Beißel und Karl-Heinz Klein ging es in drei Gruppen auf die Rundstrecken zur Broicher Siedlung über 35 km, nach Bettendorf über 45 km oder nach Beggendorf über 55 km mit einer gemeinsamen Pause in Hoengen. Gegen Mittag war Eilendorf wieder erreicht. Im Juni bietet der Radsportverein Schwalbe 08 am Pfingstmontag, dem 10. Juni 2019, eine Rad-Wanderfahrt für Jedermann nach Avantis (40 km), nach Kasteel Erenstein (50 km) oder nach Waubach (60 km) an. Start ist um 9 Uhr an der Halfenstraße und Ende ist gegen 13 Uhr. Schon am Sonntag, dem 23. Juni 2019, bietet der Verein eine weitere Rad-Wanderfahrt für jedermann an. Es geht nach Echtz (60 km) nach Jakobwüllesheim (90 km) oder nach Niedeggen (115 km). Alle drei sind Ganztagestouren mit Mittagseinkehr. Start ist um 9 Uhr an der Halfenstraße und Ende ist gegen 16.30 Uhr. Weitere Veranstaltungen finden Sie unter www.schwalbe-eilendorf.de.
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Kita St. Severin sucht Lokomotivführer
Tuff, Tuff, Tuff die Eisenbahn, wer will mit nach Eilendorf fahrn….? Für viele Kleinkinder ist es immer noch ein Traum, Lokomotivführer zu werden. So wie Lukas der Lokomotivführer mit Schirmmütze und Pfeife über die Insel mit zwei Bergen fährt, so können jetzt auch die Kinder des Kindergarten St. Severin ihre eigene Eisenbahn durch die KiTa fahren lassen. Dank der Spende von Heinz Bohnen, Inhaber des Modellbahn-Service Bohnen in der Steinstraße, dürfen die Vorschulkinder ihre ersten Eisenbahn Erfahrungen an einer neuen Märklin Bahn erleben. Märklin hat mit der Eisenbahnserie „my world“, Spiel des Jahres 2017, eine Möglichkeit geschaffen, dass auch Kinder ab drei Jahren die Welt der Modelleisenbahn erobern können. Die Spende besteht aus 40 Meter Schienen, Bahnstation, Bahnübergang und zwei kabellosen Steuergeräten. „Mit dieser Modelleisenbahn können auch mehrere Kinder gleichzeitig spielen“, erklärt Heinz Bohnen sein Geschenk „weil verschiedene Positionen wie Lokführer, Signalmeister, Schrankenwächter und Weichensteller von verschiedenen Kindern bedient werden können.“ Darüber hinaus machen die zahlreichen Geräusch- und Lichtsignale das ganze Spiel noch lebendiger. Da die Ausführung der Eisenbahn robust und für Kinder einfach aufzubauen ist, ist diese auch im Kindergartenalltag gut zu integrieren. „Wir planen für die Vorschulkinder Aktionen in der Halle, wo gemeinsam die ganze Bahn aufgebaut werden kann oder auch in den Gruppen, da es genügend Teile sind, die auch aufgeteilt werden können“, so die Idee von Ursula Müller, Leiterin der pro futura Kita St. Severin. „Gerade jetzt, so kurz vor dem Schulstart, wird es für einige Kinder langweilig und da sind wir ganz froh, diese Kinder mit der Eisenbahn Aktion bei Laune halten zu können.“ Heinz Bohnen hat auch schon im Kindergarten ein kurzes Eisenbahn Seminar mit großer Begeisterung aller Teilnehmer durchgeführt. Dabei wurde auch über einen Tag die Eisenbahn, an der das ganze Material zum Einsatz kommt zur Sprache gebracht. In jedem Fall hat die Spende dem pro futura Kindergarten St. Severin schon jetzt eine große Freude gemacht und den Kindern die Möglichkeit gegeben, Technik mit Spiel und Spaß zu erleben.
Livestream Erlebnis Eilendorfer Orgelsommer
Eine ganz besondere Attraktion haben sich die Organisatoren des Eilendorfer Orgelsommers für das diesjährige Eröffnungskonzert am Sonntag, dem 23. Juni 2019, einfallen lassen. Um 17 Uhr können die Besucher in der Pfarrkirche St. Severin, dem Saxophonisten Heribert Leuchter und vor allem dem Organisten Lutz Felbick über die Schulter blicken. Die Göckel Orgel in St. Severin beschallt mit ihrer einzigartigen Klanggewalt die Kirche. Sie liefert den Sound und das Werkzeug für individuelle Spieltechniken und unzählige Registriervarianten. In ihr verschmelzen die Melodien und Rhythmen zu einem Klangerlebnis, das ihre Pfeifen in die Schallwellen umwandelt, die dann die ganze Kirche mit ihrem Klang erfüllen. Für die Harmonien, die spielerische Virtuosität und die persönliche Interpretation dieses Klangerlebnisses ist der „Spieler“ verantwortlich. Sein Spieltisch, der Arbeitsplatz der Organisten, steht uneinsehbar auf der Empore, im Rücken der Kirchenbesucher, die sich meist nur zum Schlussapplaus umdrehen und hinaufschauen. Von der körperlichen „Schwerstarbeit“, die da oben zur Klangproduktion notwendig ist, können sie nichts sehen. Dafür sitzen sie im direkten Klangraum der Orgel, hören die leisesten Töne und spüren die stärksten Schallwellen auf ihrem Körper – der Hochgenuss für viele Zuhörer eines Orgelkonzertes. Nur die wenigsten haben eine Chance auf der Orgelempore den Organisten bei ihrer künstlerischen Arbeit zuzusehen. Zu sehen wie Organisten das Instrument mit Händen und Füßen bespielen, sie es registrieren und zum Klingen bringen, während das Publikum im dafür vorgesehenem Klangraum des Kirchenschiffs das Konzert genießen – das ist nicht nur für die junge Generation etwas Besonderes! Der Förderverein für Musik und Kultur an St. Severin wird zur Eröffnung des 5. Orgelsommers zum ersten Mal einen Livestream in der Kirche realisieren. Die Bilder der vier Kameras auf der Empore werden auf ein Bildmischpult über Kabel zu einem Beamer auf eine Leinwand im Kirchenraum projiziert. Das dafür notwendige Equipment wurde erst mal ausgeliehen. Da es in Zukunft auch außerhalb unserer Konzerte zum Einsatz kommen soll, wäre es günstiger, die Technik zu kaufen, wozu aber dem Förderverein für Musik und Kultur an St. Severin keine Mittel zur Verfügung stehen. Es wäre wunderbar, wenn Sie das Einbeziehen der Videotechnik bei unseren Konzerten mit Ihrer Spende unterstützen. Orgelbegeisterte und die, die es werden möchten, dürfen sich am Freitag, dem 28. Juni 2019, um 20 Uhr auf das zweite Konzert des Eilendorfer Orgelsommers in St. Severin mit Organist Marcel van Westen und den „The Bellringers“ freuen. The Bellringers sind eine niederländische Glockenspiel-Gruppe, die mit 12 jungen Männern 37 Handglocken bespielen. Sie verfügen über ein sehr unterschiedliches Repertoire, das einen Bogen von kirchlich geprägter Musik bis hin zu modernen Stücken spannt. Ihren Ursprung fanden die Bellringers bereits als Chorsänger in Goes. Hieraus gründete sich dann später die Gemeinschaft der Bellringers. Für ihren besonderen Klang sind The Bellringers inzwischen weit über ihre heimatliche Grenze hinweg bekannt. Genießen und hören Sie den einzigartigen Klang dieses Glocken-Orchesters. Elenita von der Nahmer Vorsitzende des Fördervereins für Musik und Kultur an St. Severin in Eilendorf