Offenes Bezirksamt

Entstanden ist die Idee in dem Workshop „Verbesserungspotentiale in Eilendorf“ und realisiert wurde sie auf Initiative der Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler und dem Bezirksamtsleiter Martin Freude: Am 18. Mai 2019 wird ein Tag der offenen Tür im Bezirksamt Eilendorf und auf dem Heinrich-Thomas-Platz stattfinden. Das Bezirksamt wird an diesem Tag seine Dienstleistungen präsentieren und mit den Einwohnerinnen und Einwohnern ins Gespräch kommen. Zudem ist an diesem Tag die bezirkliche Briefwahlstelle im Hause geöffnet und Sie haben die Möglichkeit, für die Europawahl am 26. Mai die Briefwahlunterlagen zu beantragen und direkt vor Ort ihre Stimme abzugeben.

Im Bezirksamt werden die Mitglieder der Bezirksvertretung über ihre politische Arbeit, wie den Flächennutzungsplan und den Landschaftsplan informieren und Sie können mit ihnen ins Gespräch kommen. Außerdem stellt der mit Eilendorf eng verbundene Partnerschaftsverein Aachen-Kapstadt sein Angebot vor. Daneben wird es vielfältige Attraktionen geben. Die Freiwillige Feuerwehr Eilendorf, der Aachener Stadtbetrieb (Abfallberatung/ Baum­pflege) und die Bezirkspolizei präsentieren sich ebenfalls und stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Es ist geplant, dass die Arbeitsgruppe „Fahrradfreundliches Eilendorf“ der Zukunftswerkstatt Eilendorf das neue Lastenfahrrad für Eilendorf zeigen und über die zukünftige kostenlose Verleihmöglichkeit informieren wird. Das Bezirksamt Eilendorf verfügt bereits über eine CarSharing-Verleihstation und nach dem Umbau des Heinrich-Thomas-Platzes im Sommer auch über eine E-Bike-Verleihstation, daher werden Cambio und Velo-City ebenfalls vor Ort sein. Im Sitzungssaal des Bezirksamtes zeigen eine Künstlerin und ein Künstler aus Eilendorf ihre Bilder sowie handgemachten Schmuck. Kinder können sich, natürlich neben Feuerwehr und Polizei, auf eine Hüpfburg und kostenloses Popcorn freuen. Der in Eilendorf von Veranstaltungen bekannte Imbisswagen sorgt für das leibliche Wohl. Herr Oberbürgermeister Marcel Philipp hat eine Stippvisite eingeplant und freut sich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Sie sind also ganz herzlich eingeladen, am 18. Mai 2019 von 10 Uhr bis 14 Uhr vorbeizuschauen und im Bezirksamt bzw. auf dem Heinrich-Thomas-Platz mit der Bezirksbürgermeisterin bei einer Tasse Kaffee, einem Glas Sekt oder einem Kaltgetränk anzustoßen und den Tag bei hoffentlich sonnigem Wetter zu genießen.

Europawahl

Arndt Kohn, Stolberger, Rheinländer und Europäer, ist der Kandidat der SPD in der Stadt und Städteregion Aachen. Er ist 38 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 2017 gehört er dem Europäischen Parlament als Abgeordneter an.
„Im Europäischen Parlament vertrete ich die Interessen der Menschen rund um Aachen, Köln und im gesamten Regierungsbezirk Köln“, sagt Kohn. Als Rheinländer und Kind der Euregio habe er Europa im Blut. Nirgendwo anders sei Europa so konkret erlebbar wie in unserer Heimat. „Ich setze mich ein für eine engere Zusammenarbeit mit unseren Nachbar*innen in Belgien und den Niederlanden, vor allem bei den Themen Mobilität, Arbeit und Umweltschutz“, erläutert der SPD-Politiker. Er möchte den Menschen aus seiner Heimat Europa näherbringen und ist fest davon überzeugt, „dass wir nur mit einem modernisierten, starken und gemeinsamen Handeln in Europa die Herausforderungen unserer Zeit lösen können.“
Die Europäische Union verbessert das Leben der Menschen in Europa auf vielfältige Weise. Zahlreiche Projekte auch bei uns in der Region, etwa in den Bereichen Klimaschutz, Soziales oder Bildung, werden erst durch die finanzielle Unterstützung aus Europa möglich. Und nicht zuletzt: Die europäische Integration bringt uns seit über 70 Jahren Frieden. Das ist von unschätzbarem Wert, gerade angesichts der verheerenden Kriege, die unseren Kontinent zuvor zerrissen haben. Die europäischen Gründungsmütter und -väter haben unglaublichen Mut bewiesen, sich über die Grenzen hinweg die Hand zu reichen und das Friedensprojekt weiterzuentwickeln. Das Thema Steuergerechtigkeit liegt Arndt Kohn sehr am Herzen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit im EU-Parlament ist der Sonderausschuss gegen Finanzkriminalität, Steuerhinterziehung und Steuervermeidung. Es könne nicht angehen, so der SPD-Abgeordnete, dass große Unternehmen und Menschen mit einem gigantischen Geldvermögen sich auf Kosten der Gemeinschaft bereichern. Das Geld, was hier am Fiskus vorbeigeschleust wird, fehle anschließend in wichtigen Bereichen wie Schulen, Infrastruktur oder sozialem Wohnraum. Arndt Kohn appelliert: „Bitte gehen Sie wählen!“ Bei der letzten Europawahl 2014 lag die Wahlbeteiligung nur bei knapp 48 Prozent. Aber Europa habe es verdient, dass sich jeder darüber informiert und wählen geht, so Kohn. Die Demokratie liege in unserer Verantwortung. „Gestalten Sie die EU nach ihrem Willen mit. Schenken Sie mir und der SPD Ihr Vertrauen. Wir müssen uns für Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Demokratie einsetzen. Für ein sozialeres und gerechteres Europa, ein friedliches Europa für uns und unsere Kinder!“

Maria 2.0

Kirchenstreik der Frauen in Eilendorf am Sonntag, dem 26. Mai 2019, ab 11 Uhr vor St. Severin. Viele Katholikinnen und kfd-Frauen in Münster rufen Frauen in ganz Deutschland dazu auf, in den Kirchenstreik zu treten – zumindest für eine kurze Zeit. Sie wollen damit sichtbar machen, dass Frauen in der Kirche außen vor sind, das heißt von Leitungsaufgaben weitgehend ausgeschlossen sind und weder Diakonin noch Priesterin werden dürfen. Deshalb wollen sie eine Woche lang die Kirche nicht betreten, eben außen vor bleiben, und auch keine ehrenamtlichen Tätigkeiten ausüben. Ein zweites Thema ist der Missbrauchsskandal. Es wird Zeit, dass sich etwas ändert!!
Die Frauen der kfd in Eilendorf wollen sich dem Streik für einen Tag, am Sonntag dem 26. Mai, anschließen. Die 11.15 Uhr Messe werden sie nicht besuchen, sondern versammeln sich ab 11 Uhr vor der Kirchentür. Der Protest der Eilendorfer Frauen wird bunt, friedlich, kreativ, spirituell – eben weiblich – sein.
Damit streiken sie für Gleichberechtigung in der Kirche! Und für rechtsstaatliche Aufklärung aller Missbrauchsfälle! Wieso Aktion „Maria 2.0“? „Viele dulden in ihrer Mitte nur eine Frau: Maria auf ihrem Sockel. Und sie darf nur schweigen. Holen wir sie vom Sockel in unsere Mitte, als unsere Schwester, die in die gleiche Richtung schaut wie wir“, so Elisabeth Kötter, Mitinitiatorin der Aktion Maria 2.0. Elisabeth Kötter