In der Zeit vom 1. bis 5. April verwandelte sich die Grundschule Brühlstraße in eine bunte Zirkusmanege. Zusammen mit professionellen Betreuern, Lehrerinnen, Lehrern und Betreuerinnen des offenen Ganztags erarbeiteten die 204 Grundschüler der Schule zwei große Zirkusaufführungen.
So feierte die Schulgemeinschaft das 50. Geburtstagsjubiläum ihrer Schule in ganz lebendiger, fröhlicher Weise.
Eine Woche lang übernahmen Akrobaten, Clowns, Jongleure und Fakire das Kommando in der Grundschule Brühlstraße. Auf dem Programm standen waghalsige Menschenpyramiden, tollkühne Balancierkunststücke, fantastische Jongliernummern und witzige Clownsgeschichten.
Nach dem Kennenlernen der verschiedenen Zirkusbereiche wählten die Kinder ihre Lieblingskunststücke aus, probten und feilten an ihrer Zirkusnummer. Zum Abschluss der Projektwoche zeigten die Artisten ihre Kunststücke in zwei eigenen Zirkusshows vor dem geladenen Publikum in der Manege. Bei diesem Zirkusprojekt wurden Elemente aus Sport, Artistik, Musik, Theater und Tanz zu einem kindgerechten Ganzen verbunden. Die beteiligten Kinder erlebten die Entstehung ihres Zirkusprogramms hautnah. Jedes Kind stand dabei im Mittelpunkt, fand seinen Platz und wurde Teil eines großen gemeinsamen Ganzen. Die Kinder konnten ihre eigenen Grenzen spielerisch erweitern und damit wurden die Eigenständigkeit, Kreativität und verschiedenste Ausdrucksmöglichkeiten gefördert.
„Die Kinder waren am Ende des Freitags glücklich und müde und die Eltern stolz auf ihre Sprösslinge. Es war also auch rückblickend genau die richtige Entscheidung, den 50. Geburtstag der Schule mit einem so lebendigen Zirkusfest zu feiern. Wunderbar, dass das Popcorn am Zirkustag nicht fehlte, dafür hat in bewährter Weise unser sehr aktive Förderverein gesorgt. Und die Cafeteria wurde in ebenso bewährter Weise wieder bestens von der Schulpflegschaft gestemmt. Also, wir meinen, dass unsere gesamte Schulgemeinschaft eine rundum gelungene Zirkuswoche erlebt hat!“ so die zufriedene Bilanz der Schulleiterin Hildegard Bodewig.
Archiv des Autors: agentur176
Prädikat Familienfreundlich 2019 startet

Freuen sich auf viele neue Vorschläge für das „Prädikat Familienfreundlich“: Heinz Zohren, Susanne Schwier und Bernd Krott (v.l.).
Wer hat es verdient, das „Prädikat Familienfreundlich“? Das fragt auch 13 Jahre, nachdem die Auszeichnung ins Leben gerufen wurde, die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger. Der Preis soll Personen, Firmen oder Institutionen ehren, die sich freiwillig für mehr Familienfreundlichkeit in Aachen engagieren. „Wir versuchen als Politik gemeinsam mit der Stadtverwaltung diese Stadt so familienfreundlich wie möglich zu gestalten. Aber wir kommen nur bis zu bestimmten Punkten, können Rahmenbedingungen setzen“, erklärt Bernd Krott, Vorsitzender des Kinder- und Jugendausschusses der Stadt. Deshalb sei man auf private Initiativen angewiesen von Unternehmen, Vereinen oder den Aachenerinnen und Aachenern.
„Kinderfreundlichkeit ist und bleibt sehr wichtig in Aachen“, steht für Susanne Schwier, Beigeordnete der Stadt Aachen für Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport, fest. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel sei Familienfreundlichkeit ein ganz wichtiger Faktor. Und genau da würden auch Initiativen von Unternahmen ansetzen: „Wir haben zum Beispiel eine Firma mit dem Prädikat geehrt, die ein eigenes Familienbüro eingerichtet hatte. Hier konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Notsituationen wie Krankheit der Kinder für ein paar Tage ihren Nachwuchs mitbringen und in einem speziellen Büro mit Spielecke arbeiten und gleichzeitig das Kind betreuen.“ Ein Beispiel, das Schwier so gut gefallen hat, dass sie eine solche Lösung auch im Verwaltungsgebäude Mozartstraße schaffen möchte.
Die Liste der Beispiele und Geehrten ist lang – und soll, wenn es nach Heinz Zohren, Familienbeauftragter der Stadt Aachen geht, noch länger werden: „Wir freuen uns auf ganz viele Rückmeldungen.“ Für ihn, der den Preis seit dem Start 2006 betreut, sagt die Stadt „einmal im Jahr herzlichen Dank“. Einsendeschluss für Vorschläge ist der 15. Juni 2019. Am 3. Juli tagt bereits die Jury, der auch sechs Kinder und Jugendliche angehören. „Die Perspektive der Kinder und Jugendlichen ist bei der Jury-Sitzung ganz wichtig“, weiß Bernd Krott. Was den Familienbeauftragten jedes Jahr aufs Neue begeistert: „Es ist erstaunlich, dass auch nach so vielen Jahren immer noch neue potentielle Preisträger entdeckt werden.“ Vorschläge können bis zum 15. Juni, per Post, Mail oder telefonisch gerichtet werden an: Heinz Zohren, Fachbereich Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen, Mozartstraße 2-10, 52058 Aachen, Tel.: 0241 432-45103, E-Mail: heinz.zohren@mail.aachen.de
In den (Un-)Ruhestand
Wally Louis verlässt das Eilendorfer Rathaus zum 30. April. Nach fast 40 Jahren im Dienst der Stadt Aachen geht Wally Louis am 1. Mai 2019 in den wohl verdienten Ruhestand. Nach dem Beginn ihrer Beschäftigung bei der Stadt Aachen 1979 im Planungsamt und in der Stadtkasse verbrachte sie fast 35 Jahre im Bezirksamt Eilendorf. Die „Eilendorferin“ Wally war als Vorzimmerkraft für die Bezirksamtsleiter Heinz Kind, Wolfgang Ziemons und zuletzt für Martin Freude tätig. Wally Louis war Ansprechpartnerin für alle Einwohnerinnen und Einwohner des Ortes und war schon in fast allen Bereichen des Bezirksamtes tätig. Dadurch hat sie einen großen Bekanntheitsgrad im Dorf und wurde auch privat immer wieder dienstlich angesprochen. Von den vielen Menschen, die sie in ihren Berufsleben kennen gelernt hat wurde sie gerade als „Eilendorferin“ im Bezirksamt sehr geschätzt, da sie immer hilfsbereit war. Ihre freundliche und offene Art sorgten dafür, dass sie auch im Kollegenkreis sehr beliebt war. „Wir verlieren eine langjährige und verdiente Mitarbeiterin, die ich nur ungerne in den (Un)ruhestrand entlasse“, sagt der Bezirksamtsleiter, Martin Freude, über Wally Louis. Die Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler und Martin Freude überreichten zum Abschied einen großen Blumenstrauß und dankten für das langjährige Engagement für das Bezirksamt und für Eilendorf.
Wally Louis selbst verlässt die Verwaltung mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zwar wird sie die Kolleginnen und Kollegen im Alltag vermissen, freut sich aber dennoch sehr, ihren vielen Interessen in ihrer neuen Freizeit nachzugehen. Langeweile wird sicher in diesem Ruhestand sicher nicht aufkommen. In diesem Sinne alles Gute!