Montessori Kinder wachsen über sich hinaus

Clowns, Feuerspucker und Artisten der Städtischen Montessori Grundschule Eilendorf hatten im Juni ihren großen Auftritt! Anlässlich des Jubiläums zum 30jährigen Bestehen der Montessori Grundschule an der Kaiserstraße hat sich die Schule mit dem Zirkusprojekt einen ganz besonderen Event geschenkt. In den Projekttagen nach Pfingsten drehte sich bei Kindern, Eltern und Schulpersonal alles nur noch um das Thema Zirkus. Vom Zeltaufbau über die Proben für den großen Auftritt und Gruppenarbeiten, in denen die Kinder Texte und Kunstwerke erstellten, blieb keine Wissenslücke über die spannende Welt des Zirkus. Das professionelle Team des „Kinder- Projekt- Circus Lollipop“ verstand es, in nur drei Probetagen die Kinder zu Clowns, Feuerspuckern, Trapezakrobaten, Seiltänzern, Jongleuren und Zauberkünstlern auszubilden. Alle Kinder haben sich in ihrer Wunschgruppe zu Höchstleistungen motiviert. „Eine Woche lang sind die Kinder in die Zirkuswelt eingetaucht und haben mit viel Konzentration und Motivation auch die schwierigsten Hürden gemeistert. Und besonders die Kinder, die sich in der Schule häufig nicht so gut konzentrieren können und nicht immer mit guten Leistungen glänzen können, meistern hier in der Manege die schwierigsten Situationen und stehen dabei im Rampenlicht. An dieser Aufgabe konnten alle Kinder wachsen und wir hoffen, dass sie diese positiven Eindrücke mit in den Schulalltag nehmen“, so die begeisterte Schulleitung Ferial Al-Moufti. Wie für alle Kinder, so bedurfte es auch für die Inklusionskinder, die vom ersten Tag der Schulgründung vor 30 Jahren zum System der Montessori-Schule dazu gehören, Mut, sich den Aufgaben zu stellen und sich auf neuen Gebieten zu beweisen. Bei den beiden Vorstellungen am Freitagabend und Samstagvormittag konnten sich Eltern, Angehörige und Freunde von dem durchweg gelungenen Projekt überzeugen und genossen unter dem Dach des riesigen Zirkuszelts eine rund um professionelle Vorstellung. Damit hat der Circus Lollipop „seine Aufgabe, Kindern Selbstvertrauen und Kraft zu schenken und dabei die Kinderaugen strahlen und zu den großen Stars der Manege werden zu lassen“ voll erfüllt. Die Anregung zu diesem Projekt kam aus dem Förderverein der Schule, der dann mit viel Organisation und finanzieller Unterstützung diese Woche ermöglicht hat. Den finanziellen Grundstock hatten die Kinder der Montessori- Grundschule durch einen Sponsorenlauf erwirtschaftet. Darüber hinaus wurde der Zirkus mit Geldern der Bezirksvertretung, der Sparkasse Aachen Filiale Eilendorf Karlstraße, Optik Moeres, der Artland GmbH und dem Montessori Forum Aachen finanziert. Und ein besonderer Applaus für die Kinder, die diese Woche für sich selbst und alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Schützenfest

Endlich dürfen die St. Sebastianus Schützenbrüder ihr Schützenfest wieder auf ihrem ursprünglichen Schützenfestplatz vor dem Pfarrheim St. Severin feiern. Zu Beginn der Sommerferien lädt die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1310 Eilendorf e.V.  zu ihrem diesjährigen Schützenfest ein. Die Feierlichkeiten an der Marienstraße beginnen am Samstag, dem 20. Juli 2019 um 16.30 Uhr, mit dem Fassanstich auf dem Vorplatz des Pfarrheims St. Severin. Anschließend geht es mit dem Zapfenstreich durchs Dorf. Gegen 17.15 Uhr legen die Damen der Schützenbrüder Uhr die Gewehre an und schießen den Damenpokal der Bruderschaft aus. Am frühen Abend gegen 19 Uhr wird dann endlich der Dorfkönig ausgeschossen und anschließen folgt die feierliche Proklamation. Wie schon im letzten Jahr bieten die Gastgeber eine Happy Hour während des Dorfkönigsschießens an, alle 0,2 l Getränke kosten bis zum Fall des Holzvogels nur einen Euro! Im Anschluss an den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Severin am Sonntag, dem 21. Juli 2019 um 11.15 Uhr, folgt gegen 13.30 Uhr der Empfang der Bruderschaften. Der Abmarsch des Festzuges zur Abholung des amtierenden Schützenkönigs mit musikalischer Begleitung des Trompetencorps Schwarz-Rot Aachen-Haaren 1986 und den Trompetenbläsern Donnerberg erfolgt etwas um 14.30 Uhr. Ab 16.15 Uhr wird es wieder spannend, wenn die Kugeln dem Holzvogel den Garaus machen. Das Ausschießen der neuen Majestät der Bruderschaft endet mit der Proklamation gegen 19 Uhr. Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft würde sich freuen, viele Eilendorfer und Interessierte auf dem Festplatz und beim Festzug am Straßenrand begrüßen zu dürfen. An allen Tagen ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

5. Eilendorfer Orgelsommer geht weiter

Mit einem Konzert für Orgel und Oboe geht der 5. Eilendorfer Orgelsommer weiter. In der Pfarrkirche St. Severin ertönen am Freitag, dem 5. Juli 2019 ab 20 Uhr, Klänge von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Felix-Alexandre Guilmant, Joseph Noyon, Charls-Marie Widor, Armando Oliva und Naji Hakim. Judith Schaible spielt an diesem Abend die Oboe und wird an der Orgel von Kianhwa Djie an der Orgel begleitet. Judith Schaible erhielt ihren ersten Oboen Unterricht im Alter von 15 Jahren. Nach dem Abitur begann sie ein Studium an der Musikhochschule Köln, Standort Aachen, im Studiengang Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Oboe, das sie 2004 mit dem Diplom abschloss. Anschließend absolvierte sie ein privates Aufbaustudium bei Prof. Christian Schneider (Musikhochschule Köln). Außerdem ergänzte sie ihre Ausbildung durch aktive Teilnahme an Meisterkursen bei Prof. Christian Wetzel, Prof. Ingo Goritzki, Prof. Klaus Becker und Emmanuel Abbühl. Sie ist im Raum Aachen an Musikschulen und privat als Musikpädagogin tätig, arbeitet als Bläserdozentin des Eurode Jugendorchesters Herzogenrath und konzertiert regelmäßig mit diversen Ensembles als Solistin, Orchester- und Kammermusikerin. Konzertreisen führten sie u.a. nach Frankreich, Italien und Malta. 
 Kianhwa Djie spielt seit dem 12. Lebensjahr die Orgel bei Gottesdiensten in vielen Gemeinden Aachens. Er hatte Unterricht bei Kantor Gregor Jeub und Domorganist Professor Michael Hoppe und nahm an Meisterkursen bei Gereon Krahforst und Prof. Joris Verdin teil. Zusammen mit Gregor Jeub hat er umfangreiche Literatur für zwei Orgeln und für Orgel vierhändig aufgeführt. Seit 1994 spielt der an der RWTH Aachen promovierte Mathematiker regelmäßig in Konzerten an Orgel und Cembalo. Er war Solist beim Cembalokonzert d-Moll/5. Brandenburgischen Konzert sowie bei Orgelkonzerten von Händel, Brixi, Rheinberger und Hoyer. Außerdem wirkte er mit als Organist in Chor- und Orchesterfahrten unter anderem nach Spanien, Frankreich, Italien und Tschechien. 5. Eilendorfer Orgelnacht Ein absoluter Höhepunkt des Eilendorfer Orgelsommers ist die Orgelnacht am 12. Juli 2019. Der Auftakt zum Sommerferienanfang beginnt um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Severin. Drei kurze Orgelkonzerte mit drei hervorragenden Organisten aus den Niederlanden werden allen Musikbegeisterten geboten. Darüber hinaus ist es eine geeignete Gelegenheit, gemeinsamen einen schönen Abend zu erleben, bevor viele sich auf den Weg in den Urlaub machen. Jan Pieter Lanooy studierte Orgel an der Codarts-Musikhochschule in Rotterdam bei Aart Bergwerff und am Royal Conservatory in Den Haag bei Jos van der Kooy. 2017 schloss er sein Bachelorstudium summa cum laude ab. 2017 begann er das Masterstudium Orgel in Den Haag bei Jos van der Kooy. Zudem hat er an verschiedenen Meisterklassen teilgenommen. Zusätzlich hat Pieter Lanooy an den Universitäten von Leiden und Utrecht Geschichte und Musikwissenschaften studiert. Er spielt Orgelkonzerte in den Niederlanden, in Belgien, Deutschland und Polen. Zurzeit ist er als Organist an der Reformierten Kirche in Warmond und als zweiter Organist an der Westerkerk in Amsterdam tätig. Geerten Liefting studierte Orgel, Kirchenmusik, Improvisation, Komposition and Chorleitung an der Hochschule für Kunst und Musik Utrecht, dem königlichen Conservatorium Antwerpen und dem Codarts Conservatorium Rotterdam. Seit 2007 ist Liefting als Kantor und Organist an St. Bonaventura in Woerden, Grote of St. Laurenskerk Rotterdam und der Domkirche in Utrecht tätig. Als Organist gewann er 2015 den internationalen Wettbewerb für Improvisation in Schwäbisch-Gmünd, Luxemburg/ Dudelange und Biarritz, als Komponist „The International Hinsz Composition Competition“ in Kampen und 2013 wurde von dem Niederländischen Kammerchor seine Komposition „Renovatio Mundi“ aufgeführt. Im 4. Eilendorfer Orgelsommer improvisierte er bereits zum sw-Film „Modern Times“ von Charley Chaplin. Jan Hage gilt als einer der bedeutendsten niederländischen Organisten und wirkt, nachdem er 1995 zum Organisten der Kloosterkerk in Den Haag ernannt worden war, seit 2011 als Domorganist in Utrecht. Nach dem Studium der Musikwissenschaften an der Rijksuniversiteit Utrecht, sowie Orgel und Musiktheorie am Utrechter Konservatorium und Kirchenmusik am Nederlands Instituut voor Kerkmuziek studierte er zwei Jahre lang Orgel bei André Isoir am Conservatoire National de Région Boulogne-Billancourt in der Nähe von Paris. Jan Hage erwarb mehrere Preise bei internationalen Orgelwettbewerben. Er gibt viele Konzerte im In- und Ausland und ist auch als Komponist tätig. Im Jahre 2006 wurde er mit der Silbernen Medaille der Pariser Societé Académique ‘Arts-Sciences-Lettres’ ausgezeichnet. 2016 promovierte Jan Hage an der Protestantischen Theologischen Universität Amsterdam über den Kirchenmusiker Willem Mudde.