Neue Wohnsiedlung „Auf Trimpersfeld“

Ende August lud die Stadt Aachen die Eilendorfer zu einer Bürgeranhörung zur geplanten Bebauung des Grundstücks ‚Auf Trimpersfeld’ ein. Hintergrund ist eine frühzeitige Information über die mögliche Bebauung des ehemaligen Geländes des Marmorwerks Ortmanns. Die derzeit zur Verfügung stehende Fläche beträgt 1,2 Hektar. Über eine Erweiterung der Fläche durch Ankauf von privaten Gärten, hierfür kämen Grundstücke der Anlieger Steinstraße und Von-Coels-Straße in Frage, ist die Stadt Aachen mit den Eigentümern im Gespräch. Alle betroffenen Grundstücksbesitzer werden von der Stadt Aachen angesprochen oder sind bereits informiert. Darüber hinaus wird die Einbeziehung des städtischen Bauhofs an der Kirchfeldstraße seitens der Stadt Aachen in Betracht gezogen. An dieser Stelle müsste allerdings eine Ausweichfläche gefunden werden. Bis die Verhandlungen zu einem Ergebnis geführt haben, bleibt die Planung auf das Marmorwerk Gelände beschränkt.
Mit der Planung der neuen Wohnhaussiedlung hat die Stadt Aachen das Architektur Büro Raumplan Aachen beauftragt. Die Deutsche Reihenhaus AG (DRH) strebt als Investor die Entwicklung eines Wohngebiets aus Reihenhäusern an. Die vorgestellten Entwürfe zeigen eine Einfamilienhaus Siedlung eingebettet zwischen Marienstraße, Kirchfeldstraße, Steinstraße und Von-Coels-Straße. Das gesamte Bebauungsgrundstück ist dank der umliegenden Grundstücke und deren großer Gärten mit einer Grünfläche umgeben. Die Verkehrsanbindung ist mit dem Auto von der Von-Coels-Straße geplant und ein Fuß- und Radweg führt weiter zur Kirchfeldstraße. Die Wohnsiedlung ‚Auf Trimpersfeld’ soll nicht mit dem Auto durchfahren werden, der Verkehr wird über eine großzügige Wendeanlage zurück zur Von-Coels-Straße führen, somit bleibt der überwiegende Teil des Gebiets autofrei.
Neun Wohnhausgruppen mit insgesamt 39 Reiheneigenheimen in offener Bauweise sind vorgesehen. Die Hausgruppen haben alle Gärten auf der Südseite und werden westlich und östlich giebelständig zur Haupterschließungsstraße angeordnet und sind jeweils über Fußwege von Norden erschlossen. Die einzelnen Fußwege werden zu einem engmaschigen Wegenetz verknüpft. Es sind zwei unterschiedliche Haustypen vorgesehen. Die größeren Haustypen besitzen auf der Dachseite eine Gaube und haben auf drei Etagen 145 qm Wohnfläche. Die kleineren Häuser mit 120 qm Wohnfläche auf zwei Etagen sind dafür etwas breiter angelegt.
Eine Unterkellerung der Reihenhäuser erfolgt generell bei der standardisierten Bauweise des Investors nicht. Dafür gibt es vor den Hauseingängen auch als Grundstückstrennung Boxen zur Unterbringung zum Beispiel von Fahrrädern und Mülleimern. Die gleiche Methode wird auch in den Gärten verwandt, hier ist ein Terrassenschrank, der zusätzlich als Sichtschutz zum Nachbarn und als Unterbringungsmöglichkeit für Gartengeräte dient, angedacht.
Alle Häuser sollen mit einem Blockheizkraftwerk energiesparend versorgt werden, darüber ist auch eine Ladevorrichtung für E-Autos eingeplant.
Stellplätze für Autos und Fahrräder werden am Eingang der Siedlung Von-Coels-Straße bereitgestellt, vor den Häusern wären zusätzlich nur Abstellplätze für Fahrräder möglich. Allerdings ist die Anzahl von 36 geplanten Stellplätzen bei 39 Einfamilienhäusern schon jetzt bei den Bürgern auf die Fragwürdigkeit der Umsetzung gestoßen.
Außerdem sind auf dem Gelände des Neubaugebietes eine Spielplatzfläche von 400 Quadratmetern und eine weitere Gemeinschaftsfläche von 150 Quadratmetern vorgesehen. Die zwölf Reihenhäuser auf der östlichen Teilfläche sollen als öffentlich geförderte Mietreihenhäuser errichtet werden. Dies entspricht dem Beschluss des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses im Plangebiet einen Anteil von 30 % als geförderten Wohnungsbau zu realisieren.
Der am 29. August 2019 in Eilendorf vorgestellte Bebauungsplan ist die erst mögliche Bebauungsoption. Alle Bürger habe die Möglichkeit, bei der Bezirksvertretung eine Eingabe zu machen, Einsicht in die Pläne zu erhalten und sich in den öffentlichen Sitzungen der Stadt Aachen über den aktuellen Stand des Vorhabens zu informieren. Weiter Informationen finden Sie unter www.aachen.de.

Ferienspiele

Ferienzeit ist OT Zeit! Wie gewohnt bietet die OT-Eilendorf auch in diesem Herbst wieder für alle Kinder von sechs bis zwölf Jahren die Ferienspiele an. Gemeinsam verbringen die Kinder mit den Gruppenleitern eine wunderbare, abwechslungsreiche und spaßige Woche. Damit die OT ein zusätzliches und für Eilendorf ein breiteres Angebot für die berufstätigen Eltern bereithalten kann, finden die OT-Ferienspiele versetzt zum Ferienspielangebot der OGS in der zweiten Ferienwoche statt.
Die Herbstferienspiele OT Eilendorf finden vom 21. Oktober – 25. Oktober 2019 statt und die Betreuungszeit von 8.30 Uhr 13 Uhr kostet pro Kind 25 Euro und von 8.30 Uhr bis 16 Uhr 40 Euro. Für weitere Geschwisterkinder ist der Preis um 5 Euro ermäßigt.

Anmeldungen werden ab sofort in der OT angenommen oder unter:
www.ot-eilendorf.de/download.
Weitere Informationen erhalten Sie montags bis donnerstags in der OT Eilendorf, Birkstraße 8 oder telefonisch unter der 0241/ 953723,
per Email unter: leitung@ot-eilendorf.de.

Vergabe von Investitionsmitteln

Bis Ende September konnten Eilendorfer Bürger, Vereine und Institutionen Anträge bei der Bezirksvertretung stellen, um finanzielle Unterstützung für Projekte, die der Allgemeinheit dienen, zu beantragen. In einem Interfraktionellen Gespräch vor der Sitzung einigten sich die Vertreter aller Parteien auf drei Projekte. Im Zuge der Umgestaltung des Vorplatzes des Bezirksamtes wurde auch ein Bücherschrank gewünscht. Schon der Schrank im Eingangsbereich des Bezirksamtes wird sehr rege genutzt und jetzt soll auch außerhalb der Öffnungszeiten die Möglichkeit an eine Lektüre zu kommen realisiert werden. Die Arbeiten auf dem Heinrich-Thomas-Platz sollen im Oktober beginnen und da nur die Kosten für die Unterkonstruktion im Boden von der Stadt übernommen werden, musste das Geld für den eigentlichen Bücherschrank schon im September zugesichert werden. Der Bezirk stellt für die Realisierung 3.500 Euro bereit.
Schon länger von vielen Eilendorfern gewünscht und auf Grund des teuren Preises nicht umgesetzt, ist die Reparatur der Eilendorfer Rathausuhr. Während der Stadtteilspaziergänge im September wurde Bürgermeisterin Elke Eschweiler erneut auf dieses Thema angesprochen. In der September Sitzung der Bezirksvertretung konnte sie die freudige Mitteilung machen, dass jetzt eine Lösung gefunden wurde. Dank des großen Engagements von Bezirksamtsleiter Martin Freude und seines Stellvertreters Ron-Roger Breuer, die bei der IG Handel, Handwerk und Gewerbe Werbung für dieses Projekt gemacht haben, konnte bei den Eilendorfer Geschäftsleuten 4.000 Euro gesammelt werden. Der gleiche Betrag wird mit Investitionsmitteln des Bezirkes aufgestockt. Damit kann die Uhr wieder in Gang gesetzt werden, allerding wird sie zur vollen Stunde keine Geräusche machen. Dies hätte nochmals extra Kosten verursacht, auf die man an dieser Stelle verzichtet hat.
Ebenfalls für alle Eilendorfer nutzbar soll das neue Kneipp-Bad im Garten des Seniorenzentrums St. Severin werden. Die Wassertretanlage zwischen Seniorenzentrum und Kindergarten wurde aus eigenen Stücken von den Leitern des Zentrums an der Kirchfeldstraße geplant und wird auch nicht vom Marienhospital finanziell unterstützt. Leiterin Monika Kames-Austinat liegt aber sehr viel an der Aufwertung ihres Hauses und dieses Projekt sieht sie als Bereicherung für die Bürger des gesamten Stadtteils. Der Zugang zum Wassertretbecken wird über den Haupteingang durch das Gebäude führen und kann täglich bis 18 Uhr genutzt werden. Neben der Wassertretanlage wird es auch noch ein Armbecken geben. Beide Kneipp-Kuren können ohne Einführung und Begleitung angewandt werden. Hinweisschilder erklären die richtige Handhabung. Das Becken soll noch in diesem Jahr aufgestellt werden. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 48.000 Euro, dabei wird ein nicht geringer Teil der Kosten für die Lieferung mit Kran anfallen, da der Garten der Einrichtung keine Zufahrt besitzt. Monika Kames-Austinat möchte mit dieser Anlage das Haus noch mehr für die Allgemeinheit öffnen und weist darauf hin, dass auch das Café im Seniorenzentrum für jeden offensteht. Die Bezirksvertretung unterstützt das Vorhaben mit 8.000 Euro.