Eilendorfer Therapienetzwerk

Gemeinsam mit der Praxis für Logopädie – Logopädicum Aachen hat die Eilendorfer Ergotherapie Praxis LeLa das „Eilendorfer Therapeutennetzwerk“ gegründet. Damit wollen beide Praxen eine optimale Patientenversorgung vor Ort gewährleisten. Patienten genießen durch das Netzwerk den Vorteil in beiden Praxen behandelt werden zu können. Sie profitieren vom interdisziplinären Austausch aller Therapeuten und die dadurch möglichen aufeinander abgestimmten Therapieziele, Behandlungspläne sowie individuell zugeschnittenen Termine. Dies kann gerade für Patienten, die frisch aus einer Reha kommen und im Anschluss ambulant mehrere Therapien fortführen sollen, sehr interessant sein.
Des Weiteren bietet das „Eilendorfer Therapeutennetzwerk“ auch die Möglichkeit der fachübergreifenden Zusammenarbeit mit Institutionen, wie Informationsveranstaltungen für Kitas, Seniorenheime oder Ähnliches.
Langfristig sind die Praxis für Logopädie – Logopädicum Aachen und LeLa Praxis für Ergotherapie noch auf der Suche nach einem Eilendorfer Physiotherapeuten, der in die Kooperation mit einsteigen möchte, um alle Heilmittelbereiche abdecken zu können. Miriam Leventic und Kristin Laschke, Inhaberinnen der LeLa Praxis für Ergotherapie, stützen ihre Arbeit auf den Einsatz ergotherapeutischer Konzepte und Modelle. Ihr Team aus erfahrenen Mitarbeitern hat sich durch umfangreiche Fortbildung in unterschiedlichen Bereichen spezialisiert, sodass sie eine bestmögliche Behandlung ermöglichen können. Mit dem „Eilendorfer Therapeutennetzwerk“ werden die eigenen Kompetenzen mit denen anderer Therapeuten zum Wohle der Patienten erweitert.

LeLa Praxis für Ergotherapie Miriam Leventic & Kristin Laschke
Von-Coels-Str. 214 52080 Aachen / Eilendorf
Termine nach Vereinbarung Rufen Sie einfach an: 0241 – 43566755

Neues aus der Eilendorfer Bezirksvertretung

Das erste Halbjahr 2019 ist für die Eilendorfer Bezirksvertretung vorbei. In der öffentlichen Sitzung Ende Mai legte die Bezirksvertretung die Vergabe der bezirklichen Verfügungsmittel und Investitionsmittel, mit welchen Vereine, Institutionen und besondere Events finanziell unterstützt wurden, vor. 2019 stehen dem Eilendorfer Bezirk Verfügungsmittel über 15.900 Euro zur freien Verfügung. Mit einem Beschluss von 2013 werden die AWO, das Erzählcafé und die Bücherinsel, ohne besonderen Antrag, bis auf Weiteres jährlich mit 1000 Euro unterstützt. Die IG Vereine erhalten für die Organisation diverser Events im Stadtteil 2000 Euro jährlich als Grundförderung zugesprochen und die Kosten für den Volkstrauertag von 275 Euro wurden ebenso im Vorfeld einkalkuliert. Darüber hinaus wurden Anträge, die bis Ende März bei der Bezirksvertretung eingereicht wurden, in einem interfraktionellen Gespräch diskutiert und folgende finanzielle Unterstützung bekannt gegeben:
Der IVE wurde für sein 150jähriges Vereinsjubiläum und den geplanten Feierlichkeiten mit 1500 Euro und für das Jubiläumskonzert im Herbst nochmal mit 1000 Euro berücksichtigt, Musik und Kultur an St. Severin bekam für Konzerte in St. Severin 500 Euro finanzielle Unterstützung, der Jugendförderung der St. Sebastianus Schützen kamen 1225 Euro zugute, das Jugend- Schulturnier der DJK Arminia Eilendorf an Fronleichnam erhielt 500 Euro, für das Zirkusprojekt an der Montessori Grundschule erhielt der Förderverein der Schule 1500 Euro und für Brauchtumspflege, 30jähriges Jubiläum, erhielt die Karnevalsgruppe Grümmer 500 Euro. Außerdem wurde die evangelische Bildungsstätte mit 900 Euro für Deutsch und Mathematik Förderung für Kinder, die Probleme mit der deutschen Sprache haben, bedacht. Das Angebot läuft teilweise über Gelder aus Bildung und Teilhabe, aber die Förderung soll allen Eilendorfer Kindern helfen, nicht nur Flüchtlingskindern oder Kindern mit Migrationshintergrund. Jeden Mittwoch geben Lehramtsanwärterinnen von 14 Uhr bis 16 Uhr Unterricht im Pfarrheim St. Severin. Nach allen Abzügen stehen für 2019 den Eilendorfern noch 3000 Euro zu Verfügung. Bis zum 31. September 2019 können noch Anträge eingereicht werden.
Über die 70.000 Euro Investitionsmittel wurde wie folgt von der Bezirksvertretung entschieden: Für die Anschaffung eines Jugendkarts erhielt der MSC Eilendorf 3.000 Euro, die Nirmer Narrenzunft für Tanzkostüme der Kindertanzgruppe 500 Euro, der Pfadfinderhof neben Geldern aus anderen Fördertöpfen 10.000 Euro für Brandschutzmaßnahmen und damit einhergehenden Umbauten und die Zukunftswerkstatt wird mit 1.000 Euro für den Geschäftsaufwand und mit 2.500 Euro Investitionsausgaben unterstützt. Dabei werden die 2.500 Euro Investitionsgelder für eine Mobile Bühne, die Vereinen und Institutionen zur Verfügung gestellt werden sollen, vorerst nur hinterlegt. Die Kommune hat bereits auf Begehren der Eilendorfer Vereine und Institutionen einen Antrag zur Förderung beim Land gestellt. Sollte dieser genehmigt werden, würden aus dem Heimatförderungsprogramm des Landes 50 Prozent der Kosten übernommen werden, 10 Prozent sind Eigenanteil der Stadt, die schon vorgestreckten 2.500 Euro, und am Ende beteiligt sich die Bezirksvertretung noch mit 40 Prozent an den Kosten. Ein weiterer Posten bei den Investitionsausgaben sind 12.500 Euro Eigenanteil für die Velo City Station auf dem Heinrich-Thomas-Platz. Auch hier beteiligt sich die Landesförderung mit 50 Prozent, also ebenfalls 12.500 Euro.
Im nichtöffentlichen Teil der Mai Sitzung wurde über den Bebauungsplan Von-Coels-Straße/Auf Trimpersfeld berichtet. Im August werden die Pläne nun der Öffentlichkeit vorgelegt.
Für das Plangebiet soll ein Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren als Bebauungsplan der Innenentwicklung gem. § 13 a Abs. 1 BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt werden. Zur Unterrichtung der Öffentlichkeit über die Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen ist die Planung in der Zeit vom 19. August bis zum 20. September 2019 montags bis freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr, mittwochs zusätzlich von 14 Uhr bis 17.30 Uhr im Bezirksamt Eilendorf zu jedermanns Einsichtnahme ausgestellt.
Die öffentliche Anhörung der Bürger, hier gibt es die Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung, findet am 29. August von 18 bis 19 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamtes Eilendorf statt. Äußerungen zur Planung können bis zum 20. September, Ende der Ausstellung, erfolgen. Informationen zu diesem Verfahren können ab dem Zeitpunkt der Beteiligung auch unter „www.aachen.de/bauleitplanung“ abgerufen werden.

5. Orgelsommer

Gleich am ersten Wochenende nach den Sommerferien dürfen sich die Eilendorfer und Orgelmusikfreunde auf das nächste Konzert im Rahmen des 5. Eiendorfer Orgelsommers freuen. Mit einem Konzert für Orgel und Klarinette mit dem Organisten und musikalischen Leiter des Eilendorfer Orgelsommers Marcel van Westen und dem Klarinettisten Martin Busch startet das Musikevent in die zweite Halbzeit. Am 30. August 2019 öffnet um 20 Uhr die Pfarrkirche St. Severin wieder ihre Pforten und bis 22 Uhr können sich Orgel- und Klarinettenbegeisterte von den Klängen bezaubern lassen.
Martin Busch studierte an der Musikhochschule Köln künstlerisches Lehramt mit dem Hauptfach Klarinette bei Adolf Münten und Professor Ralf Manno. Im Anschluss folgte der Diplom-Aufbaustudiengang Künstlerische Reife Klarinette. Im Rahmen des Studiums lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Kammermusik bei Professor Primoz Novjak und Mitgliedern des Amadeus Quartetts. Mit unterschiedlichen Besetzungen erhielt er zwei Kammermusikpreise. Seit 1998 ist er Lehrer am Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen. Im Rahmen der Fachbereichsleitung Musik ist er unter anderem für Chor- und Orchesterarbeit und der Durchführung von Konzerten und Projekten zuständig.
Das Konzertprogramm für Orgel und Klarinette setzt sich zusammen aus Stücken von Dieterich Buxtehude (1637-1707), Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Camille Saint-Saens (1835-1921), Sonate Opus 167, Artur Kapp, Liselotte Kunkel (1975) und Joachim Johow (1952). Weitere drei Orgelkonzerte im Rahmen des 5. Eilendorfer Orgelsommers finden noch im September statt. Am Freitag, dem 6. September, am Freitag, dem 13. September und am Sonntag, dem 22. September 2019 sind Sie herzlich in die Pfarrkirche St. Severin eingeladen.
Zu allen Konzerten ist der Eintritt frei!
Der Förderverein für Kultur und Musik an St. Severin freut sich über zahlreiche Besucher.