Pfarrgemeinde lädt ein

Herzliche Einladung zum Tag der Ehejubiläen. Eingeladen sind alle Ehepaare aus Eilendorf und Rothe Erde, die von Januar bis Dezember 2019 ihre Silber- oder Goldhochzeit oder ein anderes rundes Ehejubiläum gefeiert haben oder noch feiern werden.
Im Gottesdienst am 16. November 2019 um 18 Uhr in St. Apollonia möchte die Gemeinde mit den Jubelpaaren den Gottesdienst feiern und Ihnen für die kommenden Jahre Gottes Segen wünschen. Nach der heiligen Messe sind Sie von der Pfarrgemeinde zu einer Feier im Pfarrheim St. Apollonia eingeladen. Ein Imbiss und ein kleines Programm werden für einen gemütlichen und kurzweiligen Abend sorgen. Es entstehen für Sie keine Kosten. Einer kleinen, freiwilligen Spende am Ende des Abends steht freilich nichts im Wege. Für den Heimweg kann auf Wunsch am Abend selbst eine Fahrgelegenheit geregelt werden. Wenn Sie an dem Fest teilnehmen möchten, dann melden Sie sich bitte bis zum 8. November 2019 im Pfarrbüro St. Severin unter der Telefonnummer 0241- 9972890 an.

Erntedank an großem Tisch

Herzliche Einladung zum Erntedankfest am Sonntag, dem 6. Oktober, in St. Severin. Nach der heiligen Messe um 11.15 Uhr gibt es eine große Tafelrunde draußen vor der Kirche. Wie im letzten Jahr möchten die Organisatoren es wieder so halten, dass die Teilnehmer des Gottesdienstes etwas zum gemeinsamen Essen beisteuern und die mitgebrachten Gaben miteinander teilen. Gut eignen sich für das Erntedank Mahl Frikadellen, Käse, Aufschnitt, Tomaten, Gürkchen, Radieschen, hart gekochte Eier, Marmelade oder Gebäck. Für Getränke, Kaffee, Brot und Butter ist gesorgt. Der Liturgieausschuss St. Severin freut sich auf ein herzliches Miteinander der Gemeinde.

Für den Liturgieausschuss
Peter Quadflieg

Auslagerung Montessori Grundschule für die Zeit des Umbaus

Dass die Montessori Grundschule und das Kinderhaus an der Kaiserstraße saniert und modernisiert wird steht schon länger fest. Hier sind die Planungen bereits abgeschlossen. Damit der Umbau zügig umgesetzt werden kann, ist eine Auslagerung der Schule unumgänglich. Nachdem auch die Private bip Grundschule Aachen seit diesem Sommer eine neue Heimat gefunden hat, sollte einem Umzug von der Kaiserstraße in die Barbarastraße nichts mehr im Wege stehen. Wenn da nicht die hohen finanziellen Kosten für die Containeranlage an der Barbaraschule wären. Auf die bereits vorhandene Unterkonstruktion der ehemaligen KiTa-Container Anlage sollen die neuen Container aufgestellt werden. Jetzt stellt sich noch die Frage, ob die vorhandene Unterkonstruktion ausreichend ist, um die ganze GGS Monterssori Schule Eilendorf mit ihren 8 Klassen und 6,5 OGS-Gruppen aufzunehmen. Der ursprüngliche Plan die Containeranlage zu erweitern, führt zu erheblichen Mehrkosten, die zu einem großen Teil durch die Vergrößerung der Unterkonstruktion entstehen. Ohne die Erweiterung würde dies aber in der Umsetzung zwei Container weniger bedeuten. Diese Räume würden dann durch multifunktionale Raumnutzung in den vorhandenen Räumen des Schulgebäudes und der Containeranlage aufgefangen. Diese günstigere Variante hat die Stadt Aachen der Schulleiterin Ferial Al-Moufti nach den Sommerferien zur Prüfung vorgeschlagen. In der Bezirksvertretungssitzung am 11. September 2019 kam daher die Auslagerung der Schule nochmals auf die Tagesordnung. An dieser Stelle erläutert Jörg Crumbach von der Stadt Aachen, wie es zu den erheblichen Mehrkosten und deren Ursachen kommt und wie die Kosten gesenkt werden können, ohne die schulischen Belange zu beeinträchtigen. Die Schulleitung der Montessori Grundschule hält die „kleinere Variante“ allerdings für nicht umsetzbar. „Schon in der ‚größeren Variante’ ist das Montessori Konzept bei 25% Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf nicht durchführbar“, erklärt Ferial Al-Moufti in der Sitzung dem Vertreter der Stadt Aachen und den Vertretern der Fraktionen. „Als Übergangslösung können wir mit den fehlenden Nebenräumen und ohne Therapieraum leben, aber zwei Räume weniger würde bedeuten, dass die Übermittagsbetreuung in den 30 Monaten des Umbaus nicht aufrechterhalten werden kann“. Die Übermittagsbetreuung wird von engagierten Eltern und dem Förderverein getragen und es werden zwei Gruppen mit 38 Kindern bis 13 Uhr mittags betreut.
Bei einer so langen Auslagerungszeit sollte auch darauf geachtet werden, die Schule und ihr pädagogisches Konzept nicht so einzuschränken, dass „die Schule damit kaputt gemacht wird“, so die Bedenken von Rolf Schäfer von der SPD. Aufgefallen ist an dieser Stelle auch das Auszugsdatum, welches in der letzten Vorlage noch auf den Sommer 2020 datiert wurde und in der aktuellen Vorlage auf Winter 2020 nach hinten verschoben wurde. Weder die Schulleitung noch die Bezirksvertretung wurden darüber informiert. Jörg Crumbach vom Gebäudemanagement erklärte „dass ein Rückzug deutlich aufwendiger ist und dafür nur die Sommerferien in Frage kämen. Bei einer Umbauzeit von 2 1/2 Jahren und dem Auszug im Sommer 2020 würde der Umzug aber im Winter sein. Daher hat die Stadt entschieden, den Auszug um ein halbes Jahr zu verlegen, damit für den Rückzug im Sommer 2023 mehr Zeit zur Verfügung steht. Dies wiederum bereitet Bürgermeisterin Elke Eschweiler große Sorgen. Die Finanzierung des kompletten Umbaus der Montessori Grundschule läuft über „Gute Schule 2020“ und wird mit Bundes- und Landesmitteln gefördert und diese sind an Fristen gebunden. Zudem ist es fraglich, ob die angesetzte Bauzeit von 30 Monaten am Ende tatsächlich eingehalten werden kann! Am Ende der Diskussion spricht sich die Bezirksvertretung mehrheitlich für die ‚größere Variante’ aus und teilt dies per Beschluss der Stadt Verwaltung mit.

Zurück in die Heimat – Tief im Westen

Hajo Mans, seit einem Jahr Eilendorfer, präsentiert sich mit seinem Einmannstück „Tief im Westen“ dem Eilendorfer Publikum. Eine sehr schöne Art, sich gegenseitig kennenzulernen.
In dem selbst geschriebenen und selbst gespielten Stück vom „Leben im Selfkant – zwischen Traum und Realität“, erzählt Hajo Mans über die Eigenarten der westlichsten Gemeinde Deutschlands. Hajo Mans, selbst in Heinsberg aufgewachsen, hat in diesem Stück eigene Kindheitserinnerung und Erzählungen von Bekannten verarbeitet, aber „autobiographisch ist das Stück nicht“, möchte der Autor klarstellen und „eine Komödie ist es auch nicht, neben den durchaus lustigen Szenen gibt es auch ernste Momente.“ Bevor er das Stück am 11. Oktober um 19 Uhr, im Sitzungssaal des Bezirksamtes Eilendorf aufführt, stand er damit schon Bundesweit auf diversen Bühnen. „Anfangs dachte ich, dass das Stück auf Grund seines Lokalkolorits längst nicht überall verstanden wird, doch genau das Gegenteil war der Fall. Die Menschen haben sich in der Geschichte wiedergefunden und Einzelheiten auch in ihren Dörfern erlebt“, so Hajo Mans über seine Erfahrungen mit den Zuschauern.
„Ein Mann muss einmal im Leben ein Haus bauen, einen Sohn zeugen, einen Baum pflanzen – und vor allem – Schützenkönig werden.“ Im Selfkant ein ungeschriebenes Gesetz und mehr als nur eine Lebensphilosophie. Johannes, ein Mann Anfang der 50er, kehrt nach 30 Jahren in seine Heimat Selfkant zurück, weil er das Haus seiner Mutter geerbt hat. Die als Jugendlicher empfundene Enge und Spießigkeit, die ihn damals dazu veranlasste, seine Heimat fluchtartig zu verlassen, empfindet er heute gar nicht mehr so bedrückend. Er denkt über sein Leben nach und träumt von einem Neuanfang mit Conny, seiner Jugendliebe. RESET – alles auf Anfang – was spricht dagegen? Nach seiner 25jährigen Karriere in der Textil- und Modebranche entschied sich Hajo Mans nur noch für seine Leidenschaft, die Schauspielerei, zu leben. An der Theaterschule Aachen studierte er und lernte Rena Zieger, Regisseurin und Theaterpädagogin kennen. Wie bei „Tief im Westen“ hat Rena Zieger auch bei seinen zwei weiteren Stücken die Inszenierung und die Regie übernommen. „Ohne sie wäre ich nur halb so gut. Sie sagt wo ich stehen soll, wie ich mich bewegen soll, wie die Bühne aussehen soll und alles Weitere, was über das Stück schreiben hinausgeht“.
„Tiefgreifend, nachhaltig und auch humorvoll“, so beschreibt Kathy Herms, Vorsitzende der IG Vereine, das ihr schon bekannte Stück. Sie ist Nachbarin von Hajo Mans und hatte die Idee zu dem Auftritt in Eilendorf. Die IG Vereine unterstützt die kulturelle Veranstaltung auch finanziell, daher dürfen sich die Eilendorfer auf einen Sonderpreis von 5 Euro pro Ticket freuen.

Karten können direkt bei der IG Eilendorfer Vereine e.V. Kathy Herms unter 0241/93676926 bestellt werden.