Vorweihnachtszeit ist Märchenzeit bei der Bühne `78. Zum ersten und zweiten Adventswochenende dürfen sich die Kinder und ihre Eltern auf eine wundervolle Reise durch 1001 Nacht freuen. Der Eilendorfer Theaterverein Bühne ’78 inszeniert die Abenteuer mit „Sindbad, der kleine Seefahrer“ von Jan Bodinus.
Die Reise des kleinen Helden birgt allerhand Abenteuer und ungewöhnliche Erlebnisse bis zu ihrem glücklichen Ausgang. Etwa die Fahrt auf dem Rücken eines Walfisches oder auf einem fliegenden Teppich. Über Meere und Wüsten geht es und so manche bekannte Märchenfigur kreuzt den Weg der drei Freunde. Ali Baba und die vierzig Räuber und noch viele andere aus dem Reich von 1001 Nacht begegnen den mutigen Helden auf ihrem Weg, ihre Stadt zu retten.
Es herrscht eine schrecklich Dürre in Bagdad – und weit und breit ist kein Regen in Sicht.
Abhilfe könnte der Geist aus der Wunderlampe des Sultans schaffen, doch die Lampe ist kaputt und somit der Zauber gebannt. Sindbad und seine Freunde machen sich daher mutig auf den Weg, die verloren gegangenen Edelsteine der Lampe zu finden, um diese
wieder funktionstüchtig zu machen.
Ob es letztlich den Freunden gelingt, alle Edelsteine wiederzufinden und somit ihre Heimatstadt vor der Dürre zu bewahren? Es bleibt bis zum Schluss spannend.
Der Regisseurin Ellen Stollenwerk ist es wieder gelungen, ein tolles Ensemble zusammenzustellen, welches sich durch die Mischung vieler Generationen auszeichnet. In diesem Jahr stehen auch erstmals Oma und Enkelin gemeinsam auf der Bühne. Auch in diesem Jahr dürfen sich die Kinder und alle Zuschauer wieder auf ein aufwendiges Bühnenbild freuen. Viel Technik und Animationen werden die Reise von Sindbad und seinen Freunden zu einem einmaligen Erlebnis machen.
Archiv des Autors: agentur176
Workshop
Im Jahr 2018 ist in Eilendorf die Idee nach einem Vorbild aus Aachens Partnerstadt Kapstadt in Südafrika erwachsen, einen gemeinsamen Workshop mit den ehrenamtlich aktiven Eilendorfer Bürgerinnen und Bürger, den Vertreterinnen und Vertretern von Handel, Handwerk und Gewerbe, den Vereinen sowie den Mitgliedern der Bezirksvertretung durchzuführen. Nach dem überaus erfolgreichen Start dieser Veranstaltung im letzten Jahr ist eine Vielzahl von Vorschlägen zusammengetragen worden, verbunden mit dem Wunsch diesen Workshop im Jahr 2019 fortzusetzen.
Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Bezirksamt Eilendorf organisiert und in mehreren wechselnden Arbeitsgruppen durchgeführt, damit allen Teilnehmenden die Gelegenheit zum Beitrag gegeben werden kann. Schwerpunkte sollen in diesem Jahr die Themen Mobilität, Sauberkeit und Pflege sowie ehrenamtliches Engagement im Stadtbezirk sein.
Gleichzeitig werden auch die Ergebnisse des Workshops 2018 vorgestellt.
Zudem wird in diesem Jahr auch dem Wunsch Rechnung getragen, interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern die Möglichkeit zu bieten, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler sieht in lokaler Partizipation an Entscheidungsprozessen und der gleichzeitigen Möglichkeit Vorschläge für Eilendorf einzubringen einen erheblichen Mehrwert für den Stadtbezirk. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr am Mittwoch, den 20. November, 18.30 Uhr im Bezirksamt Aachen-Eilendorf statt.
Bitte nutzen Sie dieses Forum im Sinne der Weiterentwicklung unseres Stadtbezirks und der Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität. Zur optimalen Vorbereitung sind Anmeldungen bis zum 15. November unter bezirksamt.eilendorf@mail.aachen.de oder 0241 4328210 möglich. Gerne können Sie auch Themenvorschläge übermitteln.
Premierenerfolg und grandioses Comeback
Mit einem furiosen Premierenauftakt feierte die Volksbühne Erholungsgesellschaft Eilendorf 1889 nach zwei Jahren Zwangspause ein grandioses Comeback! Vor ausverkauftem Haus im Saalbau Kappertz spielte am 13. Oktober 2019 ein bestens aufgelegtes Ensemble. Für die Freunde der heimatlichen Mundart bot der selbstgeschriebene Dreiakter „Aue Daach, joue Vermaach“ wie gewohnt viel zu lachen. Auch die Geschichte um die Ehepaare Netta und Nöll Netterscheid und Billa und Hugo Havenith steigerte sich über alle drei Akte bis zum glücklichen Ausgang. Damit bewiesen die Akteure nicht nur ihre schauspielerische Klasse, sondern trafen mit ihrem eigenen Stück auch den Geschmack ihres Publikums. Somit konnte am Premierenabend zurecht gesagt werden: Ende gut, alles gut!
Das Leben ist zu kurz, um normal zu sein! Lautet das Motto der Komödie. „Aue Daag, joue Vermaach“ ist eine amüsante Verwechslungskomödie im Altersheim. Die Zweibettzimmer in einem alten Seniorenstift sind streng nach Männern und Frauen getrennt. So kommt es, dass zwei Ehepaare, Netterscheid und Havenith, in dem Stift wohnen, aber nichts voneinander wissen. Die beiden Männer teilen sich ein Zimmer und die dazugehörigen Ehefrauen ebenfalls. Im Laufe der drei Akte wird erkennbar, wieso die beiden Paare dort gelandet sind und von dem Verbleib des Partners nichts wissen. Die sehr strenge Heimleiterin achtet zudem sorgsam darauf, dass es keine Geschlechtervermischung gibt. Lustige Anekdoten reihen sich in einem fort aneinander. Unter der Regie von Heinz Wirtz, der selbst auf der Bühne den Nöll Netterscheid gab, spielte das ganze Ensemble mit
Bernd Thomas, Berti Meehsen, Martina Stracke, Claudia Jankovic, Hajo Meeshsen. Gerda Bemmelen, Leo Lausche, Sascha Kunz, Peter Wirtz und Michael Zeitz hervorragend ihre Rolle. Doch besonders viel Applaus bekam Ina Gröbner als Netta Netterscheid nicht nur für ihre Tanzmariechen Szene, auch inkognito als Telefonistin Svetlana „Willst du Spaß und nicht zu teuer, Svetlana macht dich richtig Feuer!“ brachte sie den ganzen Saal zum platzen. Auch der Nachwuchs lässt hoffen, denn Florian Gröbner und Lukas Körner, spielten die ausgefuchsten Enkel, die ihre Omas und Opas im Laufe des Stückes gekonnt um ein paar Euro ärmer machten, sehr überzeugend. Zu dem Erfolg gehören auch hinter der Bühne zahlreiche Aktive, wie Gisela Wirtz als Soufleuse, Peter Frohn, Dieter Hermanns und Peter Wirtz Requisite und Bühnenbau, Ulla Kohlbau und Michaela Wirtz als Maskenbildnerinnen und Andreas Wirtz als Techniker.