Eilendorfer Stadtteilkonferenz

Von Bürgern, für Bürger! Die Stadtteilkonferenz Eilendorf wurde 2018 ins Leben gerufen und noch nicht ganz zwei Jahre nach ihrer Gründung stehen schon erste Projekte zur Realisierung in den Startlöchern.

Mit welcher Intention wurde die Stadtteilkonferenz gegründet? „Stadtteilkonferenzen sind ein freiwilliger Zusammenschluss der im Quartier tätigen professionellen und ehrenamtlichen Personen. Sie umfassen damit sowohl Mitarbeiter von Einrichtungen als auch im Viertel engagierte Einzelpersonen,“ so die Erklärung der Stadt Aachen zu dem Hintergrund der Stadtteilkonferenz. Hier soll in erster Linie eine Austauschplattform entstehen, in der der Informationsfluss zwischen den lokalen Akteuren zu Projekten, Veranstaltungen und Herausforderungen bei alltäglichen Arbeiten gewährleistet ist.

Zur Unterstützung stehen der Stadtteilkonferenz am Anfang Moderatoren Teams zur Seite, für Eilendorf haben diese Aufgabe Julia König, Roland Winter-Gerigk und Sike Göttgens-Weber, die den Sprechposten mittlerweile von Inge Fischer übernommen hat, angenommen.

In den zurückliegenden acht Konferenzen haben sich einige Projekte hervorgehoben, die in Arbeitskreis weiterverfolgt werden. Mobilität in Eilendorf, ein Internetauftritt für „alle“ Eilendorfer, „Kind und Kegel“ – Vernetzung von Kinder, Jugend und Schule, sind Beispiele für die angestoßenen Projekte der Stadteilkonferenz. Der Internetauftritt „Eilendorf.netz“ soll im nächste Jahr realisiert werde. In Zusammenarbeit mit der Eilendorfer Firma „Haurand.com Webdesign“ wurde bereits ein fertiges Konzept erstellt. Die Erstfinanzierung soll über das Budget der Stadt Aachen für die Stadtteilkonferenzen und den Heimatcheck laufen, für erste Werbemaßnahmen wäre ein Antrag auf bezirkliche Fördermittel möglich und für die Folgekosten, könnte Sponsorenwerbung auf der Webseite eine Lösung sein. Hauptintention für eine Eilendorfer Webseite ist ein Terminkalender, der möglichst alle Termine im Dorf zusammenfügt. Darüber hinaus soll die Seite möglichst alle Institutionen, Vereine, Geschäfte, Kultur- und Sportwelt repräsentieren. Eine kurze Vorstellung, Verlinkung über eine interaktive Landkarte sind vorgesehen. Auch Naherholungsangebote wie Spielplätz und Wanderwege, sowie der öffentliche Nahverkehr und Kooperationspartner, kurz alles was Eilendorf und seine Bürger interessieren könnte solle hier einfach und direkt abzurufen sein.

Der Arbeitsgruppe „Kind und Kegel“ ist ebenfalls an einer Vernetzung von Schulen Kindergärten, Tagesmüttern und Sportvereinen, der OT Eilendorf und allen, die mit Kindern und Jugendlichen tätig sind, sehr gelegen. Derzeit wird eine Ideenbörse rund um das Soziale Eilendorf geplant. Wie können Angebote für Kinder und Jugendliche an den richtigen Stellen beworben werden und so mehr Kinder und Jugendliche davon profitieren? Einige Anbieter und Vereine haben schon ihr Interesse bekundet und die Arbeitsgruppe wird auch noch weiter in den Schulen und Kindergärten für die Ideenbörse Werbung machen. Idealerweise soll am Mittwoch, dem 15. Januar 2020, nach Dienstschluss um 16.45 Uhr ein möglichst reger Ideenaustausch zwischen allen Beteiligten in der OT Eilendorf, in der Birkstraße, stattfinden.

Auch wenn Sie keine explizite Einladung erhalten haben, zu diesem Thema aber einen sinnvollen Beitrag leisten können, sind Sie zur Ideenbörse herzlich eingeladen.

Startschuss für das Lastenfahrrad ‘Finchen’ für Eilendorf

Auf dem diesjährigen Eilendorfer Weihnachtsmarkt wurde das Lastenrad von der Bürgergruppe Fahrradfreundliches Eilendorf offiziell eingeweiht. Eine Vielzahl von interessierten Besucherinnen und Besuchern nutze die Möglichkeit sich über die Ausleihmöglichkeit und das Rad zu informieren. Auch Heimatverein Mitglied Josephine Reiff, geborene Bartz, nach der das Eilendorfer Lastenrad benannt wurde, machte sich gemeinsam mit der Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler und dem Bezirksamtsleiter Martin Freude ein Bild vom „Finchen“. Sie war begeistert vom neuartigen Elektroantrieb, der ihr in früheren Zeiten eine deutliche Erleichterung im Alltag mit ihrem Lastenrad gewesen wäre. Finchen Reiff hat bereits in den frühen 40er Jahren des letzten Jahrhunderts mit einem Lastenrad die Einkäufe aus ihrem Lebensmittelgeschäft in Eilendorf ausgeliefert. Die heute 92-jährige freut sich über die Namenswahl und wünscht sich weitere Lastenräder für Eilendorf, da sie diese „för en jou Saach“ hält. Eine Probefahrt durfte natürlich auch nicht fehlen. Kurz vor Weihnachten wurde auch die eigens für Lastenräder konzipierte Garage geliefert, die sich hinter dem Bezirksamt Eilendorf auf dem Parkplatz befindet. Dort kann das Rad ab Januar kostenfrei über das Buchungsportal www.beladeschaeng.de ausgeliehen werden. Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung und eine nachgewiesene Einführung mit Probefahrt.

Für die Registrierungsdaten wenden Sie sich bitte mit Ihrem Namen, Adresse und einer Telefonnummer an das Bezirksamt Eilendorf per Mail: Bezirksamt.Eilendorf@mail.aachen.de oder melden Sie sich einfach telefonisch im Bezirksamt bei Ron-Roger Breuer unter 0241-4328210.

Abstrakte Malerei bei „Das Buch“

Weitsicht“ ist das Motto der aktuellen Werkreihe der Aachener Künstlerin Dorothee Schmidt. Mit einer kleinen Vernissage am Samstag, dem 16. November eröffnete die Künstlerin in der Eilendorfer Buchhandlung „Das Buch“ eine kleine Ausstellung. Bis Mitte Januar bietet Inhaber Marcel Emonds-pool seinen Kunden die Möglichkeit, die Bilder anzuschauen und auch käuflich zu erwerben.

Anhand der ausgestellten Werke, die mit horizontalen Linien den Eindruck einer landschaftlichen Räumlichkeit erwecken, kann der Betrachter auch die immer wiederkehrenden Themen der künstlerischen Arbeit die geometrischen und farbigen Strukturen als Reflexion auf erkennen. Hier sind mehrschichtige Arbeiten entstanden, die den Betrachter in die Tiefe des Bildes eintauchen lassen. Dorothee Schmidt ist in Bottrop-Kirchellen geboren und hat über fünf Jahre Malerei bei Ye Myint in Myanmar und bei Indika Wijeratne in Sri Lanke studiert. „Während der Betrachter in das Gemälde eingetaucht ist und die Tiefe des Raumes schaut, wird er durch die sich abhebende Farbe im nächsten Moment wieder auf die Farbfläche zurückgeworfen. Die pastosen Farben brechen den Illusionismus wieder auf, führen uns sogleich zurück an die Oberfläche und zur reinen Malerei. Auf diese Weise sehen wir nie nur die Landschaft, sondern auch immer die Malerei“, beschreibt die Kunsthistorikerin Alexandra Simon-Tönges die Werke von Dorothee Schmidt. Überzeugen Sie sich selbst und schauen an der von-Coels-Straße vorbei.

Krimi- und Melanie Raabe Fans dürfen sich auch schon auf den 29. Januar 2020 freuen. Als einer der ersten und wenigen hat Marcel Emonds-pool einen Lesungstermin mit der Kölner Krimiautorin ergattert. In der Versöhnungskirche gibt die mittlerweile weitgereiste und sehr erfolgreiche Autorin Melanie Raabe um 19 Uhr ihre zweite Lesung in Eilendorf. Karten sind ab sofort in der Buchhandlung das Buch auf der von-Coles-Straße zu bekommen. Auch als Nikolaus oder Weihnachtsgeschenk für Krimifans eine schöne Idee.