Verbesserungspotentiale für Eilendorf

Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler lädt erneut zu einem Workshop zur Ermittlung von Verbesserungspotentialen ein. Die Wünsche und Vorschläge aus dem Vorjahres-Workshop konnten im Jahr 2019 umgesetzt werden.

Für das nächste Jahr wünschen sich Bürgerinnen und Bürger Verschönerungen in den Grünanlagen, Stärkung des Radverkehrs sowie die Erweiterung von kulturellen Angeboten in Eilendorf.

Nach dem erfolgreichen Workshop zur Ermittlung von Verbesserungspotentialen im Stadtbezirk Aachen-Eilendorf 2018 waren auch in diesem Jahr viele ehrenamtliche Vorstände der Vereine, Vertreterinnen und Vertreter des lokalen Handels, sowie Mitglieder der Bezirksvertretung und der Bezirksverwaltung der Einladung der Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler gefolgt. Die Idee zu den Workshops stammt aus der Städtepartnerschaft zwischen Aachen und Kapstadt, an der auch das Eilendorfer Bezirksamt beteiligt ist. Die Workshops werden in Kapstadt regelmäßig durchgeführt und ermöglichen den Bürgerinnen und Bürgern eine bessere Partizipation am Gemeindeleben und stärken gleichzeitig das bürgerschaftliche Engagement.

Ziel des Workshops in Eilendorf war es, Potentiale zu erkennen, die die Attraktivität des Stadtbezirks steigern sowie Möglichkeiten für Verbesserungen zu benennen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Elke Eschweiler und Gabriele Schütz-Lembach (Partnerschaftsverein Aachen-Kapstadt). Aus der Vorjahresveranstaltung waren viele Wünsche und Vorschläge geäußert worden. Die Bezirksbürgermeisterin hatte zum Ende der Veranstaltung versprochen, mindestens 50 Prozent bis Ende 2019 umzusetzen. Diese Vorgabe konnte erfüllt werden. Die einzelnen Maßnahmen wurden vom Eilendorfer Bezirksamtsleiter Martin Freude und seinem Stellvertreter Ron-Roger Breuer präsentiert.

In der anschließenden Gruppenarbeitsphase beschäftigten sich die Teilnehmenden in diesem Jahr mit Optimierungsvorschlägen zur Verbesserung der Sauberkeit im Ort, Veränderungen der Mobilität, Ausbau des Ehrenamtes und Wünschen an die Arbeit von Politik und Verwaltung.

Auch in diesem Jahr konnten viele Vorschläge herausgearbeitet werden: Verschönerungen in den Grünanlagen, Stärkung des Radverkehrs sowie die Erweiterung von kulturellen Angeboten in Eilendorf. Diese bieten eine gute Grundlage zur weiteren Arbeit von Politik und Verwaltung im Jahr 2020.

Der Moderator der Veranstaltung, Dr. Sascha Opielka, konnte bei der Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung der Workshops vielfältige Aspekte aus seiner Forschungstätigkeit im soziologischen Bereich einbringen.

22. Seniorensitzung der Nirmer Narren

Nach der wünschenswerten besinnlichen Weihnachtszeit und einem guten Rutsch ins neue Jahr 2020 lädt die gesamte Karnevalsgesellschaft Nirmer Narrenzunft 1954 e.V. die hoffentlich gesund gebliebenen Eilendorfer Jecken zu ihren Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2020 ein.

Die Nirmer Narrenzunft startet im Januar mit zwei Veranstaltungen ins neue Jahr. Am Samstag, dem 18. Januar 2020 findet die 22. Seniorensitzung der KG im Pfarrheim St. Apollonia statt.

Bis Mitte der neunziger Jahre luden noch die Eilendorfer Marktzwerge jedes Jahr zur Seniorensitzung in den „Lindenhof“ ein. Mit der Auflösung der Marktzwerge in den neunziger Jahren wurde auch die Seniorensitzung eingefroren.

Im Jahr 1998 hatte dann der damalige Vorstand der KG Nirmer Narrenzunft die grandiose Idee: „Wir machen jetzt das, was die Marktzwerge jahrelang für die Senioren getan haben und nehmen die Seniorensitzung mit in den Veranstaltungskalender der Nirmer Narren mit auf!“

Und somit ist der Eilendorfer Karnevalsverein bei der mittlerweile 22. Seniorensitzung angekommen. Die ersten Sitzungen wurden auch von den Nirmern, bis zur Schließung des „Lindenhofs“, in dem kleinen Saal des Lindenhofs beim Wirt Rainer Böhm veranstaltet. Nach der Schließung musste eine neue Lokalität gefunden werden, fündig wurde der Verein zunächst in der Gaststätte „Donners- Kreutzer“.

Leider war dies auch nur ein kurzes Gastspiel, denn schon nach zwei Jahren zog die Veranstaltung in das Pfarrheim St. Apollonia um. Seit über 10 Jahren steht nun schon der Seniorenkarneval im Pfarrheim St. Apollonia im Januar Kalender der Nirmer Narren und dafür möchten die sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Ruth und Hein Siestenicht und natürlich auch beim Pfarrgemeinderat bedanken.

Im Jubiläumsjahr 2020 stehen wieder zahlreiche bunte und lustige Auftritte aus den eigenen Reihen auf dem Programm der Seniorensitzung. Der Eilendorfer Kinderprinz Justin I. mit seiner Kindergruppe wird genauso wie der Aachener Karnevalsprinz Martin I. mit Gefolge die Bühne einnehmen, sowie weitere geladene Karnevals Gesellschaften.

Die Sitzung beginnt um 14.30 Uhr und Einlass ist eine Stunde früher. Wie auch in den vergangenen Jahren sind Kaffee, Kuchen und der Eintritt wie immer frei. Wer noch Karten für die Seniorensitzung braucht, kann sich bei Andrea Kaußen unter 0163/4778008 melden. Der Verein bietet auch wieder einen Fahrdienst für die Senioren an, die nicht so gut zu Fuß sind. Wer den Dienst benötigt, kann einfach bei der Kartenbestellung darauf hinweisen.

Gleich darauf am folgenden Sonntag, dem 19. Januar 2020 geht es ab 11 Uhr für die Jecken gleich mit dem 6. Freundschaftreffen im Pfarrheim St. Apollonia weiter. Hierzu sind alle Karnevalsbegeisterte und solche, die es vielleicht noch werden wollen herzlich eingeladen. Selbstverständlich auch an diesem Tag bei freiem Eintritt.

Für die Jubiläumssitzung am 8. Februar 2020 ab 19.45 Uhr und die Kindersitzung am 9. Februar 2020 ab 15 Uhr können ebenfalls noch Karten bei Andrea Kaußen gekauft werden.

Besondere Highlights auf der Jubiläumssitzung am 8. Februar 2020 sind unter anderem „Jürgen Milski“, die Top Nachwuchsband „Kaschämm“ aus Köln und „Hoppala- Das Duo“ aus Aachen.

Lassen Sie es sich nicht entgehen! Die KG Nirmer Narrenzunft freut sich sehr, Sie auf den Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

25. schrit_tmacher Festival

25! Das ist die wohl am häufigsten genannte Zahl bei der Pressekonferenz zum schrit_tmacher Festival 2020 Ende November. Denn zum 25. Mal reißt das Festival mit hochkarätigen Aufführungen die gesamte Euregio mit. Doch die 25 ist auch nur eine Zahl von vielen. Zehn Jahre ist das Festival bereits in der Fabrik Stahlbau Strang in Aachen. Hiervon können zum Beispiel die Eilendorfer besonders profitieren, da der Aufführungsort näher an unserem Stadtteil als an Aachens Zentrum ist. Die Beigeordnete für Bildung und Kultur der Stadt Aachen, Susanne Schwier, betont: „Es ist ein erstaunlicher Reifungsprozess, den wir mit schrit_tmacher erleben. Vom kleinen experimentellen Tanztheater zum renommierten Festival mit weltbekannten Kompanien, beeindruckenden Locations und toller grenzüberschreitender Partnerschaft.“ Inzwischen legt das Festival in der gesamten Euregio einen künstlerischen und kulturpolitischen Schwerpunkt.

Fünf Wochen lang steht die gesamte Region grenzübergreifend im Zeichen des Tanzes. Die hochklassigen, internationalen Performances werden umgeben von Workshops, Filmen, interaktiven Kunstinszenierungen und Installationen sowie Vorträgen. Für alle Altersgruppen und Liebhaber von Tanz, Kunst, Musik, Mode und mehr gibt es im März und April viel zu erleben. „Das Jubiläumsfestival wird grandios“, verspricht Schwier: „frisch, jung, unkonventionell.“ Festivalleiter Rick Takvorian beschreibt den Weg des Festivals: „Ganz zu Beginn haben wir als Ergänzung zu einem anderen Projekt angefangen, da habe ich noch vieles alleine gemacht und auch gegen Vorbehalte, dass Aachen zu klein für ein Tanzfestival sei, arbeiten müssen. Aber das Publikum kam und wurde größer, internationaler. Heute habe ich ein großes Team, quasi eine „Familie“ beim schrit_tmacher Festival und gemeinsam arbeiten wir mit allen Kräften für eine tolle Veranstaltung.“ Takvorian erklärt, dass es immer sein Wunsch gewesen sei, ein internationales Programm nach Aachen zu holen, ein Fenster zur Welt zu öffnen, „etwas, dass man sonst nicht sieht.“ Zum Festivaljubiläum blickt er mit der kommenden Ausgabe zurück: „Wir wollen feiern und unserem Publikum ein Geschenk machen. Deshalb haben wir viele Lieblinge der letzten Jahre, die ganz großen Kompanien, mit neuen Programmen zurückgeholt.“ Der Dank an das Publikum ist allen Beteiligten besonders wichtig. „Sie sind unsere Berechtigung“, sagt Takvorian. „Ohne diesen Enthusiasmus wären wir nicht hier.“

Aber auch der Blick nach vorne darf nicht fehlen. 2020 liegt der Fokus natürlich wieder auf dem Nachwuchs. Mit GENERATION2 werden schon seit sieben Jahren unter dem Stichwort „Talententwicklung“ junge Künstlerinnen und Künstler gefördert. Gleichzeitig baut auch das kommende Festival auf neue Entdeckungen, Experimente und spannende Begleitprojekte – etwa die interaktive Lichtinstallation, bei der die Bewegungen der Besucher in Licht umgewandelt werden.

Das Programm ist wie jedes Jahr hochklassig, international, bunt und lässt keine Wünsche offen. Einen einzigen Wunsch hat der Festivalleiter dann aber doch und appelliert an sein treues Publikum: „Lasst uns gemeinsam dieses Festival so richtig feiern!“ Karten sind ab sofort erhältlich, Das Festival- Programm und weitere Infos gibt es ab sofort im Internet unter www.schrittmacherfestival.com