Weitsicht“ ist das Motto der aktuellen Werkreihe der Aachener Künstlerin Dorothee Schmidt. Mit einer kleinen Vernissage am Samstag, dem 16. November eröffnete die Künstlerin in der Eilendorfer Buchhandlung „Das Buch“ eine kleine Ausstellung. Bis Mitte Januar bietet Inhaber Marcel Emonds-pool seinen Kunden die Möglichkeit, die Bilder anzuschauen und auch käuflich zu erwerben.
Anhand der ausgestellten Werke, die mit horizontalen Linien den Eindruck einer landschaftlichen Räumlichkeit erwecken, kann der Betrachter auch die immer wiederkehrenden Themen der künstlerischen Arbeit die geometrischen und farbigen Strukturen als Reflexion auf erkennen. Hier sind mehrschichtige Arbeiten entstanden, die den Betrachter in die Tiefe des Bildes eintauchen lassen. Dorothee Schmidt ist in Bottrop-Kirchellen geboren und hat über fünf Jahre Malerei bei Ye Myint in Myanmar und bei Indika Wijeratne in Sri Lanke studiert. „Während der Betrachter in das Gemälde eingetaucht ist und die Tiefe des Raumes schaut, wird er durch die sich abhebende Farbe im nächsten Moment wieder auf die Farbfläche zurückgeworfen. Die pastosen Farben brechen den Illusionismus wieder auf, führen uns sogleich zurück an die Oberfläche und zur reinen Malerei. Auf diese Weise sehen wir nie nur die Landschaft, sondern auch immer die Malerei“, beschreibt die Kunsthistorikerin Alexandra Simon-Tönges die Werke von Dorothee Schmidt. Überzeugen Sie sich selbst und schauen an der von-Coels-Straße vorbei.
Krimi- und Melanie Raabe Fans dürfen sich auch schon auf den 29. Januar 2020 freuen. Als einer der ersten und wenigen hat Marcel Emonds-pool einen Lesungstermin mit der Kölner Krimiautorin ergattert. In der Versöhnungskirche gibt die mittlerweile weitgereiste und sehr erfolgreiche Autorin Melanie Raabe um 19 Uhr ihre zweite Lesung in Eilendorf. Karten sind ab sofort in der Buchhandlung das Buch auf der von-Coles-Straße zu bekommen. Auch als Nikolaus oder Weihnachtsgeschenk für Krimifans eine schöne Idee.
Die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger unter den Eilendorfer kennen Lastenfahrräder noch aus früheren Zeiten. Auch Heimatverein Mitglied Josephine Reiff, geborene Bartz, erinnert sich noch sehr gut an die Zeit, in der nicht jede Familie ein eigenes Auto hatte. Die Familie von Josephine Reiff führte damals im Oberdorf ein Lebensmittelgeschäft. Von den sogenannten „Tante Emma Läden“ gab es in Eilendorf seinerzeit um die zwanzig und Josephine Reiff erinnert sich an den Alltag im Geschäft, „als dort die Ware noch eingetütet wurde und es Gurken noch aus dem Fass gab.“ Auch über die nicht unwichtige soziale Bedeutung dieser Geschäfte „als über die Ladentheke hinweg noch Zeit für ‚Verzällchen’ war und angeschrieben werden konnte, auch noch bis zum Lohntag“, weiß die Eilendorferin zu erzählen. Am Freitag war traditionell Fischtag und da gab es dann auch grüne Heringe und etwas Wurst oder Käse oder Süßes für die Kinder zum Wochenende.
Am dritten und vierten Adventswochenende bieten die Pfadfinder wieder frisch geschlagene Weihnachtsbäume zum Kauf im Pfadfinderhof in der Steinstraße 32 an.