Kappesball – Die Öcher Alternative im Karneval

Die alternativen Jecken vom Kappesball versprechen auch zu Karneval 2020 einen komödiantischen Höllenritt – komisch, satirisch, artistisch, politisch, selbstironisch und bekloppt. Den Auftakt bildet die öffentliche Generalprobe am Mittwoch, 12. Februar 2020, um 19 Uhr. Tickets hierfür und für die vier Vorstellungen am 14./15. und 21./22. Februar 2020 läuft. Tickets gibt es bei Eventim, an den bekannten Vorverkaufsstellen und im Saalbau Rothe Erde, Tel.: 0241/55 57 08, tickets@kappesball.de.

Die Fans des alternativen Karnevals kommen auch in der Session 2020 auf ihre Kosten. In der berühmt-berüchtigten Kappertzhölle des Saalbaus Rothe Erde geht ab dem 14. Februar 2020 viermal der Kappesball über die Bühne. Dann präsentiert das 13-köpfige Ensemble bereits zum sechsten Mal seine Öcher Alternative im Karneval. Comedy mit satirischen Seitenhieben auf die lokale und die Weltpolitik gehören dabei ebenso zum Showkonzept wie gehobener Nonsense, fetzige Musik und augenzwinkernde Betrachtungen mancher Gepflogenheiten des traditionellen Karnevals. Neben bewährten Ensemble-Kräften lernt das Publikum auch auf ein neues Duo kennen: die WC-Perlen, zwei Raumpflegerinnen der besonderen Art. Sie kümmern sich mit Eierlikör und durchgeknalltem Humor beim Kappesball um das jecke Großreinemachen. Außerdem darf sich das Publikum freuen auf Mundartpflege des originellsten Öcher Originals Kurt Rademacher. Das Duo Diagonal präsentiert in ihren Paraderollen als Branka und Roger eine inter-europäische Begegnung zweier ungleicher Entertainer. Hoppla- das Duo zeigt Comedy und Kabarett aus Aachen über Aachen für Aachen. Dazu sorgt die Funk-Band the four shops mit ihrem Schlagzeuger im Einkaufswagen für die richtige Stimmung.

Auch in der Session 2020 wartet auf das Publikum „ein Abend, an dem für jeden etwas dabei ist“, sagt Ensemblemitglied Michael Dannhauer. Das gilt für Fans des politischen Kabaretts genauso wie für Karnevalsliebhaber. Frech, scharfzüngig, bisweilen böse, aber immer komisch – so treten die Kappesköppe auf. „Dabei machen wir kein Nummer- Kabarett, sondern werden als Ensemble auf der Bühne sichtbar. Und hat gleich noch einen Tipp für die Besucher: „Wir werden häufig gefragt, ob man sich beim Kappesball verkleiden muss. Wir machen da keine Vorschriften. Zu uns kann jeder so bunt kommen, wie er sich fühlt. Oder so grau, wie er ist! “

Jazz-Wochenende an St. Severin

Der Vorstand des Fördervereins für Musik und Kul­tur in Eilendorf hat in den letzten Jahren, dank seines großen Tatendrangs, viel Musik in die Gemeinde St. Severin gebracht. Im letzten Jahr kamen Jazzliebhaber zum ersten Mal im Februar in den Genuss des Jazz Wochenendes. Auch in diesem Jahr startet der Förderverein sein Programm 2020 mit dem Jazz Wochenende in der Pfarrkirche St. Severin.

Den Anfang machen am Freitag, dem 7. Februar, um 20 Uhr Jürgen Sturm and friend André Enthöfer. Bei nur zwei Musikern, zumal in Blas- und Zupfinstrumentenkombination, liegt der Gedanke nahe, Solist und Begleiter zu erleben. Nicht so bei Sturm und Enthöfer. Sie spielen sich die Bälle zu, wechseln abrupt die Rollen, und das ganz ohne besondere Aufregung. Manche Ihrer Stücke wirken wie freie Improvisation, manch Improvisiertes scheint komponiert. Die zumeist kurzen Musiken, Miniaturen gleich, entstammen der Jazztradition und dem kompositorischen Kapital der beiden. Auswahlkriterium ist die Möglichkeit maximaler Freiheit in musikalischer Kommunikation und Beweglichkeit. Die Zuhörer werden in jedem Fall eine Premiere erleben.

Gitarrist Sturm ist Sohn der Stadt, einschlägig bekannt. Enthöfer (Sopransaxophon, Tenorsaxophon und Bassklarinette) spielt erstmalig in Aachen. Er lebt als freischaffender Musiker mit seiner Familie in Wuppertal. Neben zahlreichen eigenen Projekten ist er unter anderem immer wieder auch Gastmusiker beim Tanztheater Pina Bausch und Theatermusiker in Köln und Bochum. Er ist Künstlerischer Leiter der Jazzreihe „con brio“ in Wuppertal.

Mit der Vorabend-Jazz-Messe in St. Apollonia geht es am Samstag, dem 8. Februar, um 18 Uhr mit „In tempore certo“ von Christof Schönherr mit Chor und Orchester von St. Severin unter der Leitung von Marcel van Westen, musikalisch weiter.
Das Flowchor Aachen unter der Leitung von Luc Nelissen rundet am Sonntag, dem 9. Februar 2020, um 17 Uhr das Jazz Wochenende ab.

Sie sind jung, sie singen gut und sie sind voll im FLOW. Die zirka 30 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 16 und 31 begeistern seit 2017 unter der Leitung von Luc Nelissen Aachen, die Region und auch darüber hinaus die Menschen mit ihrem Gesang. Alles a cappella – FLOW präsentiert sowohl ruhige Lieder als auch coole Beats.

Der Chor der Musikschule Aachen hat 2018 im Fernsehen für Furore gesorgt, als der WDR „den besten Chor im Westen“ gesucht hat. Stimmgewaltig, voller Energie und Lebensfreude stürmten die Aachener ins Finale und überzeugten mit ihrem Gesang die Jury und eroberten die Herzen vieler Zuschauer.

Wer sich gerne selbst einen Eindruck verschaffen möchte kann das nicht nur live bei einem der vielen Auftritte tun, sondern hat auch die Möglichkeit das selbst produzierte Musikvideo anzusehen oder eine CD mit einer Auswahl an Liedern zu erwerben.

Die Organisatoren hoffen auch 2020 auf die finan­zielle Unterstützung durch die katholische Stiftung St. Severin. Darüber hinaus freuen sie sich über jede Zuwendung, die bei der Realisierung aller Pläne notwendig bleiben und natürlich über jedes neue Mitglied.

Ijeledörp Alaaf – die Jecken sind wieder los

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, dürfen sich die Eilendorfer wieder auf die traditionelle Außensitzung 2020 im Moritz-Braun-Park freuen. Im Herzen des Stadtteils können sich die Jecken auf der Außensitzung am 19. Februar 2020 ab 18.30 Uhr einsingen und einschunkeln, bevor es Donnerstag zum Altweibertreiben geht.

Damit den Eilendorfer Jecken bei dem rasanten Programm nicht die Puste ausgeht, stehen zur Verpflegung Bierwagen und Imbisswagen am Park bereit. Um Glasbruch zu vermeiden, gibt es in diesem Jahr kein Bier aus Gläsern, sondern Stubbies Bier. „Es ist einfach zu gefährlich. Aus Erfahrung des letzten Jahres haben wir gelernt, dass bei so vielen Menschen viele Gläser kaputt gehen und die Verletzungsgefahr zu groß ist. Daher haben wir beschlossen nur Limo, Wasser und Cola aus Gläsern auszuschenken“, erklärt IG Vereine Vorsitzende Kathy Herms die Entscheidung der Organisatoren. Ein Toilettenwagen steht direkt am Platz und wie in jedem Jahr ist der Eintritt frei. Punkt 18.30 Uhr verwandelt sich der Moritz-Braun-Park hoffentlich mit bestem Karnevalswetter in ein Meer von schunkelnden und singenden Narren. Diese erwartet in diesem Jahr ein Programm, in dem es keine Zeit zum Luftholen geben wird. Eine bunte Show, die mit der Kindergruppe und dem Kinderprinzen Justin I. der Nirmer Narrenzunft ins Vergnügen startet. Es folgen der Instrumentalverein Eilendorf, die Große Eilendorfer KG, die KG Hooreter Frönnde 2005 e.V. mit Prinz Jörn I. und seinem Hofstaat, die KG Nirmer Narrenzunft, die „Öcher Troubadoure“, die Showtanzgruppe „Yellow Tigers“ –, die Koe Jonge Richter mit Prinz Daniel II. und seinem Hofstaat, die Stimmungsmusiker „Tästbild“ und zu guter Letzt der Fanfarenzug Schaufenberg. Durch das Programm führen Sabrina Drué und Jürgen Sommer. Offiziell darf bis 24 Uhr im Moritz-Braun-Park gefeiert werden. Die Organisatoren der Außensitzung rund um Karina Toussaint und Alina Weber bitten die Narren, vom Getränke- und Speisenangebot reichlich Ge­brauch zu machen, dadurch finanziert sich die Sitzung.

Nach dem Sitzungsauftakt folgt am Karnevalssonntag, 23. Februar, mit dem Eilendorfer Karnevalszug gleich das nächste karnevalistische Highlight. Nach dem sehr erfolgreichen Testlauf im letzten Jahr, wird auch 2020 der Eilendorfer Zug am Moritz-Braun-Park enden. Vom Heinrich-Thomas-Platz aus geht es dann wieder in Richtung Moritz-Braun-Park ab. Der Zug endet damit auch im Herzen Eilendorfs und die „After Zoch Party“ findet gleich im Anschluss im Park statt. Hier wird mit DJ Musik bis 19.30 Uhr weitergefeiert.

Zugaufstellung ist um 13 Uhr an der Nirmer Straße, Höhe Vereinshaus und los geht es geht es um 14 Uhr in Richtung Eilendorfer Jecken. Da der Heinrich-Thomas-Platz wegen der Umbauarbeiten auch an Karneval noch nicht fertig sein wird, wäre es schön, wenn sich die Zuschauer auf andere Straßen verteilen würden.

Jeder Eilendorfer ist herzlich eingeladen, an dem Karnevalstreiben teilzunehmen und die Straßen in ein buntes Meer von lustigen Jecken zu verwandeln. Weitere Informationen gibt es unter www.ig-eilendorfer-vereine.de