Rad-Vorrang-Route

Die ersten Rad-Vorrang-Routen von Eilendorf nach Campus Melaten werden seit Anfang 2020 realisiert. Neue Fahrradstraßen sind ein wichtiger Bestandteil dieser Routen, sie sollen das Radfahren in Aachen komfortabler und sicherer machen. Dazu sind einige Veränderungen notwendig. Eine durchgängige Kennzeichnung über den gesamten Verlauf ist geplant und diese sind zum Teil auch schon in Eilendorf sichtbar. Von den vier Fahrradstraßen sind bereits die Kleebachstraße, die Marienstraße und die Moritz-Braun-Straße markiert und ausgeschildert. Die Verbesserung der Oberflächenqualität ist Voraussetzung für eine sichere Fahrradstraße und somit muss zunächst die Asphaltdecke in der Hansmannstraße zwischen Josef- und Severinstraße erneuert werden. Des Weiteren ist die Verbreiterung des Vennbahnweges geplant, ein wichtiger Punkt für die Eilendorfer Radler in Richtung Aachen Innenstadt.

Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler und die Verwaltung befahren und begehen die neuen Fahrradstraßen in Eilendorf am Samstag, dem 7. März 2020, um 10 Uhr und möchten hierbei mit allen interessierten Bürgern und Anwohnern ins Gespräch kommen. Die Befahrung beginnt am Bahnhof Eilendorf auf der Seite Hansmannstraße und endet auf dem Vennbahnweg. Was genau ist das Besondere an Fahrradstraßen? Die Straße wird zu einem „Radweg“ auf dem die Radfahrer Vorrang haben, andere Verkehrsarten sind auf der Fahrbahn zu Gast. Auf diesen Straßen gilt maximal Tempo 30 für alle Verkehrsteilnehmer und die Radler dürfen hier nebeneinander fahren. Kreuzungen und Einmündungen sind rot eingefärbt und Fahrradfahrer haben hier grundsätzlich Vorfahrt. Auf allen Straßen der Vorrang-Route wird die Beschilderung entsprechend angepasst.

Erklärtes Ziel und Erfolgsmaßstab des Konzeptes ist es, mehr Menschen zum Radfahren zu motivieren – insbesondere solche Menschen, die bisher nicht mit dem Rad in die Innenstadt fahren, weil sie sich nicht sicher genug fühlen. Weitere Informationen zu den Rad-Vorrang-Routen unter der Seite www.aachen.de/rvr

Stadtteilkonferenz „Kind und Kegel“

Auf die Vernetzung von Schulen, Kindergärten, Tagesmüttern und Sportvereinen, der OT Eilendorf und allen, die mit Kindern und Jugendlichen tätig sind, legt die Arbeitsgruppe „Kind und Kegel“, die aus der Stadtteilkonferenz heraus entstanden ist, ihr besonderes Augenmerk. In der AG „Kind und Kegel“ sind neben Julia König von der evangelischen Familienbildungsstätte und Silke Göttgens-Weber von der Grundschule Brühlstraße, die auch Sprecherinnen der Stadtteilkonferenz sind, Sabine Gandelheidt vom Helene-Weber-Haus, Martina Baake von der Kita Stapperstraße, Anne Vondenhoff von der Kita St. Severin, Milan Schümmer und Samy Chae von der OT Eilendorf und Miriam Schuster von der Kita Bayersbusch, aktiv tätig. Gemeinsam wurde in den letzten Wochen an einer Infobörse gefeilt, in der es darum geht „Wie können Angebote für Kinder und Jugendliche an den richtigen Stellen beworben werden und so mehr Kinder und Jugendliche davon profitieren?“ Zur Infobörse am Montag, dem 16. März 2020, um 17 Uhr in der OT Eilendorf sind alle, die sich bei diesem Thema angesprochen fühlen, herzlich eingeladen. An diesem Termin stellt sich das Helene-Weber-Haus, die OT Eilendorf, die evangelische Bildungsstätte und das Bündnis für Integration vor. Anschließend können die Teilnehmer gerne über Ideen und Umsetzung weiter diskutieren. Die Infobörse soll gemeinnützig und eine Plattform für soziale Einrichtungen und deren Austausch sein. „Was bieten andere an und wie können Angebote aufgeteilt werden!“ Schon jetzt findet ein Austausch statt und darauf möchtet die AG weiter aufbauen.

Bei Interesse an der AG „Kind und Kegel“ können Sie sich gerne über die E-mail Adresse der Stadtteilkonferenz an die Aktiven wenden: stadtteilkonferenz@eilendorf.net

Gemeinsames Schrauben

Das Wetter lädt zum Radfahren ein, doch der Drahtesel ist nach dem Winter noch nicht ganz fit? Das Licht funktioniert nicht, der Hinterreifen ist platt, die Kette quietscht und die Bremse ist zu schwach…? Das alles kann man ändern! Die Gruppe fahrradfreundliches Eilendorf lädt zur nächsten offenen Fahrradwerkstatt „Bikekitchen Eilendorf“ ein.

Am Samstag, dem 15. März, werden von Uhr bis 18 Uhr wieder Fahrräder selbst repariert. Diesmal ist der Treffpunkt für die Tüftler wieder die OT Eilendorf, Birkstraße 8. Alle sind herzlich eingeladen, ihre Fahrräder fit für das Frühjahr zu machen. Sie bringen das kaputte Rad und Ersatzteile mit, die Organisatoren stellen das Werkzeug und Knowhow. Für größere Reparaturen ist die „Eilendorfer Bikekitchen“ allerdings nicht ausgerüstet, in diesem Fall müssten Sie doch einen Fachhändler aufsuchen. Es gibt an diesem Nachmittag nicht nur Hilfe zur Selbsthilfe, es ist auch für Kaffee und Kuchen gesorgt und dabei können die Radler ins Gespräch kommen, Wissen austauschen und sich über die Radvorrangroute 1 Eilendorf-Melaten und das neue Lastenrad für Eilendorf informieren. Die Gruppe fahrradfreundliches Eilendorf freut sich auf Sie!