Nirmer Narren

Nach mehrfacher, durch Corona bedingter Terminverschiebung, konnte die diesjährige Jahreshauptversammlung der KG Nirmer Narrenzunft 1954 e.V., nun endlich unter Einhaltung der Abstandsregeln, am Montag, dem 13. Juli 2020, im Vereinsheim abgehalten werden.

Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder durch den ersten Vorsitzenden Peter Zöller, sowie einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder, konnten mit Mehrheitsbeschluss drei Mitglieder neu in die KG aufgenommen werden. Nach der Verlesung des Protokolls der letzten Versammlung und der eingegangenen Vereinspost, folgte der Bericht der Kassenprüfer. Diese konnten der Kassiererin, Monika Hahnbück, eine einwandfreie und tadellose Kassenführung bestätigen. Die Kassiererin wurde einstimmig entlastet und im Anschluss wurden die weiteren, geschäftsführenden Vorstandsmitglieder ebenfalls für die geleistete Vereinsarbeit im vergangenen Jahr von der Mitgliederversammlung entlastet.

Die Wahlleiterin Beatrix Schubert übernahm im weiteren Verlauf die Wahl des ersten Vorsitzenden. Peter Zöller wurde von der Versammlung im Amt bestätigt und übernahm die Wahl der weitern geschäftsführenden Vorstandsmitglieder.

Neben dem ersten Vorsitzenden, wurden Thilo Cyliax als Geschäftsführer und Monika Hahnbück als Kassiererin ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Zum Schluss wurden weitere Ämter, bzw. deren Amtsinhaber, überwiegend einstimmig durch die Mitgliederversammlung bestätigt und neu besetzt. Nach der allgemeinen Aussprache wurde die Jahreshauptversammlung durch den ersten Vorsitzenden abgeschlossen.

Für die Nirmer Narrenzunft
Peter Zöller, 1. Vorsitzender

Leiter treffen sich

Auf Einladung des stellvertretenden Eilendorfer Bezirksamtsleiter, Ron-Roger Breuer, trafen sich die stellvertretenden Leiter aus Brand, Kornelimünster, Haaren und Richterich im Eilendorfer Bezirksamt zu einem Arbeitsaustausch. Alle an diesem Tag eingeladenen Kolleginnen und Kollegen waren erst seit einigen Wochen in ihren neuen Funktionen in den jeweiligen Bezirksämtern, da es zuvor eine altersbedingte Fluktuation bei den stellvertretenden Bezirkamtsleitern gegeben hatte. Neben aktuellen Themen zur Coronaschutzverordnung und der bevorstehenden Kommunalwahl, wurde auch ein weiterer Ausbau der gemeinsamen Zusammenarbeit vereinbart.

Gelungene Arbeitsmarktintegration

Seit Anfang 2019 konnten im Bezirksamt Eilendorf fünf vormals langzeitarbeitslose Menschen eine neue Arbeitsperspektive geboten werden.

Im November 2018 hatte der Bundestag ein neues Gesetz zur Schaffung von Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und dem sozialen Arbeitsmarkt verabschiedet.

Der Rat beauftragte die Verwaltung bis zu 50 zusätzliche Stellen im niedrigschwelligen Bereich für Menschen ohne oder mit geringer Chance auf reguläre Arbeitsverhältnisse einzurichten. Fünf dieser Stellen sind im Bezirksamt Eilendorf verortet. Das neue Gesetz wurde bewusst auf eine Zielgruppe ausgerichtet, die bisher kaum Zugang zum regulären Arbeitsmarkt hatte. Durch die intensive Betreuung, individuelle Förderung soll die Beschäftigungsfähigkeit verbessert werden und bestenfalls eine langfristige Arbeitsperspektive geboten werden, was in Eilendorf ermöglicht werden konnte.

Mit dem Aufbau des Bezirksservice Eilendorf hatten sich der Bezirksamtsleiter Martin Freude und sein Stellvertreter Ron-Roger Breuer zum Ziel gesetzt, die Sauberkeit und Präsenz im Stadtteil zu erhöhen und den Menschen eine neue Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen.  Geteilt ist der Eilendorfer Bezirksservice in Ermittlungskräfte für wilden Müll, Gefahrenstellen, Fahrzeuge ohne Kennzeichen und weitere Aufgaben sowie ein Reinigungsteam, welches den gemeldeten wilden Müll schnell entfernt und einen Hausmeisterhelfer. Die Sauberkeit im Stadtteil wurde durch den Einsatz der Mitarbeitenden deutlich erhöht. Zudem können die Eilendorferinnen und Eilendorfer die Dienstkräfte ansprechen und auf etwaige Missstände hinweisen.

Begleitet werden die neuen städtischen Mitarbeitenden von einem Jobcoach des Jobcenters, die den Start ins neue Arbeitsleben unterstützt. Diese Rolle nimmt Ulla Neven vom Aachener Jobcenter wahr, die in der Vorgehensweise in Eilendorf ein Musterbeispiel gelungener Integration sieht. Auch in den Einstellungsverfahren gibt es enge Absprachen zwischen der Stadt Aachen und dem Aachener Jobcenter, die von Sylke Sommer, Fachbereich Soziales und Integration, und Uschi Brammertz als zuständige Betriebsaquisateurin des Jobcenters koordiniert werden.  Abschließend zeigte sich auch in der Corona-Zeit die große Hilfsbereitschaft des Eilendorfer Bezirksservice. Für die Stadtverwaltung Aachen wurden von drei Kollegen in Eilendorf über 400 Spuckschutzwände gebaut, welche in diversen städtischen Dienststellen aufgestellt wurden und so einen durchgehenden Publikumsbetrieb unter Einhaltung des Infektionsschutzes erlaubten.

In anderen Stadtbezirken gibt es ebenfalls einen Bezirksservice. Auch dort kann nur Positives berichtet werden.