Nachdem Hajo Mans vor einem Jahr mit seinem selbstgeschriebenen Stück „Tief im Westen“ bei den Eilendorfer Zuschauern viel Begeisterung hervorgerufen hat, dürfen sich die Eilendorfer auf eine Fortsetzung mit dem charismatischen Schauspieler aus Heinsberg freuen. Und wie schon 2019, wird er auch jetzt wieder als Solist auf der Bühne stehen. Mit dem Einakter von Patrick Süskind „Der Kontrabass“ aus dem Jahre 1981 steht Hajo Mans wieder auf der kleinen aber feinen Bühne im Sitzungssaal des Bezirksamtes. Die Aufführung dieses Theaterklassikers der besonderen Art ist am 30. Oktober um 19 Uhr. In seinem selbstkreierten und selbst aufgebauten Bühnenbild, welches ein schallisoliertes Akustikzimmer darstellen soll, empfängt der Kontrabassist seine Gäste. Am Anfang noch Bier trinkend und in Adiletten und Unterhemd. Zunächst erzählt er dem Publikum einiges über die Vorzüge des wunderbaren Instrumentes „dem Kontrabass“.
Die Stimmung kippt im Laufe des Stücks, das rund 75 Minuten ohne Pause dauern wird, und allmählich zeigt sich, dass der Protagonist ein nörgelnder, unzufriedener, mit sich und der Orchesterwelt hadernder Einzelgänger ist, der sich seine Parallelwelt geschaffen hat und seine eigenen, sehr speziellen Ansichten, zum Besten gibt. Aber er ist verliebt. In Sarah. Sie ist eine junge Mezzosopranistin aus dem Ensemble der Oper und weiß nichts von seiner Schwärmerei.
Heute Abend will er ihr vielleicht seine Liebe gestehen. Falls er sich traut. Mal sehen… „Der Schauspieler Hajo Mans verkörpert diesen vereinsamten, mäßig begabten, an seiner Lebenssituation zweifelnden Kontrabassisten mit starker Präsenz und versteht es, die witzigen Momente einfühlsam hervorzuzaubern“, so lautet eine Pressemeldung, über eine seiner bereits zahlreichen Aufführungen in ganz Deutschland.
Rena Zieger hat Regie geführt und gemeinsam haben sie das 1981 geschriebene Stück an einigen Stellen ein bisschen dem Zeitgeist angepasst. Ansonsten ist das Team Ziegler/Mans sehr nah an der Romanvorlage von Patrick Süskind geblieben.
Karten für neun Euro können Sie bei der Vorsitzenden der IG Vereine Kathy Herms bestellen, Tel.: 0241/93 69 67 26
Bitte bedenken Sie, dass die Zuschauerzahl wegen der Corona-Vorschriften auf 30 Personen beschränkt werden muss.
Sechs Jahre lang zeigte uns unsere Eilendorfer Turmuhr immer kurz vor 12 Uhr an. Das war das Zeichen, das etwas passieren muss.“ So beschreibt die Bezirksbürgermeisterin, Elke Eschweiler, die lange Zeit, in der die Turmuhr auf dem Dach des Bezirksamtes am Heinrich-Thomas-Platz nicht in Betrieb war: „Wir haben viele schriftliche und mündliche Beschwerden erhalten, als die Uhr kaputtging. Sie war ein Orientierungspunkt, der wegfiel“, fügt der ehemalige stellvertretende Leiter des Bezirksamtes Eilendorf, Ron-Roger Breuer an.
Nach drei Jahren im Amt des stellvertretenden Bezirksamtsleiters verlässt Ron-Roger Breuer Eilendorf und wechselt als Amtsleiter in den Haarener Bezirk. Für Eilendorf ist es ein trauriger Abschied, denn in der sehr kurzen Zeit hat Ron-Roger Breuer mit seinem Engagement und der sehr guten Zusammenarbeit mit Amtsleiter Martin Freude, viel bewegen können. Auch für die Eilendorfer Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler „war das Tandem eines, wie man es selten hat“. Sie freut sich aber auf die weitere Kooperation mit dem zukünftigen Amtsleiter in Haaren. Haaren ist als Koppelamt von Eilendorf stets erster Ansprechpartner für das Bezirksamt in Eilendorf und so sehen alle optimistisch auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Nachbarbezirk. „Mit dem Abschied endet die tolle Zusammenarbeit mit Ron-Roger Breuer natürlich nicht. Vielmehr bekommen wir die Chance, die bestehende, gute Zusammenarbeit mit dem Nachbarbezirk Haaren noch weiter auszubauen,“ schaut die Bezirksbürgermeisterin mit Zuversicht in die Zukunft. In den letzten drei Jahren hat die Führungsspitze im Bezirksamt Eilendorf – Freude/Breuer – außergewöhnlich gut funktioniert. Besonders bei den Aufgaben des Ordnungsamtes hat Ron Breuer immer den direkten Kontakt mit den Bürger*innen gesucht und somit dem Amt des stellvertretenden Amtsleiters ein Gesicht gegeben. Er hat neue Projekte angestoßen und in Kooperation mit Politik und Verwaltung umgesetzt.