Adventsfenster

Weihnachtsstimmung und Adventszeit ohne traditionelle Veranstaltungen, den Weihnachtsduft, den Weihnachtsschmuck und das gemeinsame warten auf den Heiligen Abend, ist kaum vorstellbar. Die Aktion Adventsfenster möchte auch in dieser schwierigen Zeit den Menschen aus der Gemeinde St. Severin, St. Apollonia uns St. Barbara die Möglichkeit der Begegnung in der Vorweihnachstszeit ermöglichen.

In der Oktober-Ausgabe des Pfarrbriefs haben die Organisatoren des Adventsfensters dazu eingeladen, sich an der seit mittlerweile 14 Jahren stattfindenden ökumenischen Aktion der Adventsfenster zu beteiligen.

An den Abenden im Advent, vom 1. bis zum 23. Dezember 2020, treffen sich Gemeindemitglieder reihum vor den Häusern der Gastgeber, das heißt immer draußen! Die Fenster beginnen jeweils um 18 Uhr. Dann wird das Fenster eröffnet und eine adventliche Geschichte oder ein Gedicht vorgetragen. Einige Gastgeber haben sich seitdem schon gemeldet und einen Termin reserviert, andere sind in diesem Jahr sehr vorsichtig und vielleicht noch unsicher, wie ein solches Adventsfenster unter Corona-Bedingungen gestaltet werden kann.

An dieser Stelle möchten die katholische und evangelische Gemeinde Sie sehr gerne ermutigen, selbst zu einem solchen Adventsfenster einzuladen oder auch die Adventsfenster zu besuchen. Es wurde ein Hygienekonzept für diese Aktion erstellt, welches allen Gastgebern im Vorfeld zur Verfügung gestellt wird. Das Konzept soll nicht nur dabei helfen, die nötigen Hygiene- und Abstandsregeln verbindlich einzuhalten, es gibt auch konkrete Anregungen, wie ein Adventsfenster in dieser besonderen Zeit gestaltet werden kann.

Wer mitmachen ̈oder sich das Hygienekonzept anschauen möchte, kann sich bei Pfarrer Hans Christian Johnsen (Tel. 1824924 oder per Mail hanschristian.johnsen@ekir.de) oder Gemeindereferentin Jenny Kruse (Tel. 99728915 oder per Mail j.kruse@st-severin-eilendorf.de) melden. Alle, die in diesem Jahr das ein oder andere Adventsfenster besuchen werden, bitten wir darum, zu den Abenden einen eigenen Stift und eine eigene Tasse mitzubringen, damit können Sie helfen, die Hygieneregeln einzuhalten. Vielen Dank!

Die Tage und Anschriften der Adventsfenster werden in der Dezemberausgabe von Eilendorf Aktuell und im Pfarrbrief veröffentlicht. Die Gemeinden freuen sich auf viele schöne Treffen vor adventlich geschmückten Fenstern. Jenny Kruse

Strom vom Dach

Die Verbraucherzentrale NRW, Energieberatung Aachen, wird in diesem Herbst im Stadtbezirk Eilendorf die Sonderaktion „Strom vom eigenen Dach“ durchführen. Dieser Solarstrom-Check wird bis zum 31. Oktober 2020 für 30 Euro angeboten. Die Bezirksvertretung des Stadtteils Eilendorf unterstützt diese Aktion.

Bereits seit einigen Jahren bietet die Aachener Verbraucherzentrale in Kooperation mit Altbauplus Quartiersberatung zum Thema Gebäudesanierung, Solar- und Photovoltaik Anlagen und deren Förderung an. In diesem Jahr ist Eilendorf an der Reihe. Im August konnten Eilendorfer Bürger schon den Service einer Sprechstunde von Pia Angerer von der Verbraucherzentrale im Bezirksamt nutzen und ab sofort wird die Beratung vor Ort angeboten. Erfahrene und unabhängige Berater/-innen der Verbraucherzentrale werden dabei die Eignung Ihres Hauses bzw. Gebäudes zur Stromerzeugung mit Hilfe der Photovoltaik einschätzen. Dabei geben sie Empfehlungen zur Anlagengröße und schätzen die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage ein, wobei auch über das aktuelle Förderprogramm der Stadt Aachen informiert wird. In jedem Fall ist eine Investition in eine Klimaneutrale Anlage, eine Investition in den Klimaschutz. Derzeit wird durch das Förderprogramm der Stadt Aachen eine Photovoltaik Anlage zum Beispiel für ein Einfamilienhaus mit einem Verbrauch bis 5 kW mit 750 Euro gefördert.

Vor Ort können die Berater die Eignung der Dachfläche begutachten und Kosten und Nutzen einer Anlage errechnen. Gleiches gilt auch für Solarthermie zur Warmwasseraufbereitung, hier werden Anlagen von 700 Euro bis zu 1000 Euro gefördert. Bei einer Begutachtung vor Ort erstellen die Berater bis Ende Oktober für 30 Euro ein Gutachten. Sie können sich gerne auch telefonisch beraten lassen.

Bis Ende Oktober können Termine vereinbart werden. Anmeldungen unter 0241 4630 2601 oder unter aachen.energie@verbraucherzentrale.nrw

Onkel und Neffe als Geschäftspartner

Das sind die Köpfe hinter dem neuen Top Phone Shop in Eilendorf! Während sich viele 27-Jährige nur mühsam zwischen dem zweiten Studium, dem nächsten un(ter)bezahlten Praktikum oder dem Mediationsworkshop auf Bali entscheiden können, darf sich Dominik Reuter bereits Geschäftsführer nennen. Er und sein Onkel Ralf Zaubitzer sind die beiden Köpfe hinter dem neuen Mobilfunk und Telekommunikations Shop „Top Phone“ in Eilendorf. Ralf Zaubitzer bürgt als stiller Teilhaber für den Erfolg seines Neffen. Onkel und Neffe und Geschäftspartner – kann das funktionieren? Wir haben die beiden in Eilendorf besucht und selbst gefragt.

Hallo Ralf, hallo Dominik! Erzählt mal: Wie kam es zu dem neuen Shop in Eilendorf?

Dominik: Mein Onkel war tatsächlich der Stein des Anstoßes. Ich hatte bereits meine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann absolviert und war schon ein paar Jahre im Vertrieb tätig. Telekommunikation war schon immer mein Ding und so wurde ich auch auf NetAachen aufmerksam. Über meinen Kontakt zu Timo Schmidt (NetAachen Vertrieb) stand ich schließlich vor der Möglichkeit, einen eigenen Shop zu eröffnen. Mein Onkel hat mich von Anfang an ermutigt, das durchzuziehen. Er unterstützt mich als stiller Teilhaber, ich leite das operative Geschäft. Eine perfekte Symbiose! Aber auch mein Opa hat mich immer ermutigt und gesagt: „Mach das, was dich glücklich macht!“ Er ist leider 2003 verstorben.

Ralf: Ich bin seit 32 Jahren in Eilendorf als Vermögensberater tätig. Auch ich habe mich damals bereits im Alter von 26 Jahren selbstständig gemacht und es bis heute keinen einzigen Tag bereut. Allerdings hatte ich damals die finanzielle Sicherheit, da ich vorher einige Jahre in der Bundeswehr gedient habe. Diese Sicherheit möchte ich jetzt Dominik geben.

Ist es eine Herausforderung, innerhalb der Familie eine Geschäftsbeziehung zu führen?

Ralf: Nein, überhaupt nicht. Dominik nimmt jeden meiner Tipps an und arbeitet sehr vertraut mit mir zusammen. Das läuft alles total entspannt. Und dadurch, dass wir uns sowieso regelmäßig sehen und alles Wesentliche übereinander wissen, können wir uns umso besser aufeinander verlassen.

Dominik: Und wir können geschäftliche und familiäre Themen sehr gut trennen. Ich denke, auch das ist wichtig.

Wie läuft denn der Shop bisher? Was sind eure Wünsche für die Zukunft?

Dominik: Der Shop läuft bisher prima. Wir haben uns natürlich bewusst für den Standort Eilendorf entschieden, weil wir hier wenig Konkurrenz haben. Da hat die strategische Erfahrung meines Onkels natürlich auch eine große Rolle gespielt. Aber auch das wird voraussichtlich nicht immer so bleiben. Meine Aufgabe wird es sein, Tag für Tag den Kundinnen und Kunden zu zeigen: NetAachen ist und bleibt DER zuverlässige Ansprechpartner für Telekommunikationslösungen in der Nachbarschaft.

Ralf: Ich wünsche mir einfach, dass der Shop mit den Jahren immer größer wird. Nicht nur, weil ich selbst als Teilhaber mit drin hänge, sondern vor allem, weil ich meinem Neffen den Erfolg sehr gönne. Er hat von Anfang an enorm viel Ehrgeiz und Fleiß bewiesen, wurde mehrfach ausgezeichnet in seiner Ausbildung. Dominik weiß ganz genau, was er will. Er ist ein Macher. Das schätze ich sehr.

Wir sind neugierig. Was sind für dich als Geschäfts- und Verkaufsprofi die ultimativen Tipps für beruflichen Erfolg?

Ralf: Bei allem, was man macht, sowohl privat als auch geschäftlich, sollte man stets korrekt und ehrlich sein. Das ist für mich das wichtigste. Nur so baut man Vertrauen zu seinen Kunden auf. Man sollte sich immer fragen: Was brauchen meine Kunden? Was kann ich meinen Kunden anbieten? Manchmal macht es durchaus mehr Sinn, in Vorleistung zu treten oder eine kleine Dienstleistung umsonst anzubieten. Du weißt dann: Wenn meine Leistung und mein Produkt gut ist, dann kommt der Kunde wieder. Nur so geht´s.

Dominik, du bist bereits Vater von zwei Kindern. Wie sieht es da aus – hättest du gerne, dass auch deine Sprösslinge in das Familiengeschäft einsteigen?

Dominik (lacht): Nein, ich bin der Letzte, der da in irgendeine Richtung etwas vorgibt. Meine Kinder sollen glücklich sein, alles andere ist mir egal. Ich bin zwar Geschäftsmann durch und durch, aber dabei geht es mir nicht um Geld oder Reichtum, sondern darum, frei zu sein und das Leben genießen zu können. Nichts anderes wünsche ich mir für meine Familie!

Dominik und Ralf – vielen Dank für das Gespräch und natürlich weiterhin viel Erfolg!

Dominik: Ich möchte mich auch ganz herzlich für die Unterstützun bedanken – ganz besonders bei Timo Schmidt, der mir von Anfang an bis zur Eröffnung des Shops im Dezember 2019 zur Seite gestanden hat.

Das Interview führte Hannah Hoffmann Redaktion NA!?
Das Webmagazin
Interview vom 04.03.2020