Turnverein mit Online-Angeboten

Je nach Corona-Lage bietet der Eilendorfer Turnverein Online oder Präsenz-Kurse an. Ob Online oder in Gemeinschaft, der ETV freut sich auch 2021 wieder auf neue Kursteilnehmer. Für das Kursangebot ab Januar können Sie sich gerne beim Eilendorfer Turnverein anmelden.

Fit in das neue Jahr 2021 mit den Kursen des ETV!

YOGA Basic
ab 12. Januar 2021:  Dienstags: 19 Uhr – als online-Angebot, ggf. mit Wechsel zum Präsenz-Angebot (Turnhalle Brühlstraße)

Hatha Yoga
ab 13. Januar 2021: Mittwochs: 20.15 Uhr – je nach Corona-Lage als Online- oder Präsenz Angebot (Neue Turnhalle Kaiserstraße)

ZUMBA GOLD und ZUMBA
ab 13. Januar 2021:  Mittwochs: 19.00 bzw. 20.00 Uhr – je nach Corona-Lage als Online- oder Präsenz Angebot

Anmeldeunterlagen bei der ETV-Geschäftsstelle
Tel.: 5590245 oder
per E-mail: info@eilendorfer-tv.de

Infos auf der ETV Homepage: www.eilendorfer-tv.de „Kurse“

Grußwort der Bezirksbürgermeisterin

Liebe Eilendorferinnen und Eilendorfer, für uns alle geht ein völlig außergewöhnliches Jahr zu Ende. Die Corona-Pandemie nahm und nimmt bisher ungekannten Einfluss auf unser aller Leben. Vieles von dem, was uns bisher als völlig normal, gar selbstverständlich erschien, war in diesem Jahr unmöglich. Das traditionelle Bürgerfest. Die große Feier zum runden Geburtstag. Der Urlaub in einem fernen Land. Auf diese und zahllose weitere liebgewonnene Aktivitäten mussten wir verzichten. Gerade jetzt, da wir uns wieder im Liebe Eilendorferinnen und Eilendorfer, für uns alle geht ein völlig außergewöhnliches Jahr zu Ende. Die Corona-Pandemie nahm und nimmt bisher ungekannten Einfluss auf unser aller Leben. Vieles von dem, was uns bisher als völlig normal, gar selbstverständlich erschien, war in diesem Jahr unmöglich. Das traditionelle Bürgerfest. Die große Feier zum runden Geburtstag. Der Urlaub in einem fernen Land. Auf diese und zahllose weitere liebgewonnene Aktivitäten mussten wir verzichten. Gerade jetzt, da wir uns wieder im Lockdown befinden, werden auch die wirtschaftlichen Risiken der Pandemie wieder stärker spürbar. Lokale Einzelhändler und Gastronomen bangen um ihre Existenz. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen nicht, wie sicher ihr Arbeitsplatz noch ist.

Insbesondere in der Weihnachtszeit wurde vielen von uns die außergewöhnliche Situation ganz besonders bewusst. Unser Weihnachtsmarkt konnte nicht stattfinden. Die Weihnachtsfeier im Betrieb oder Verein musste ausfallen. Auch das Weihnachtsfest selbst war in diesem Jahr ein anderes. Die große Familienfeier konnte es nicht geben. Gottesdienste waren nur sehr eingeschränkt möglich.

All das stimmt uns traurig. Oft ist es auch menschlich verständlich, wenn einzelne Personen aus ganz unterschiedlichen Gründen über die beschlossenen Einschränkungen verärgert sind. Dabei sollten wir uns jedoch immer wieder vergegenwärtigen, dass hinter jeder Zahl, hinter jeder Infektion, hinter jedem Todesfall menschliche Schicksale stecken. Menschen, die hoffen und bangen. Menschen, die angesichts eines negativen Testergebnisses erleichtert sind. Menschen, die um einen Angehörigen trauern.

Für mich ist dies Grund genug, wie beim Weihnachtsfest, auch den Silvesterabend in diesem Jahr anders zu begehen. Es mag schwerfallen, an den Feiertagen nicht alle Verwandten zu Gast zu haben und das neue Jahr nicht gemeinsam mit vielen Freunden und einem großen Feuerwerk zu begrüßen. Doch in diesem Jahr sind es die Disziplin und das Verantwortungsgefühl eines jeden Einzelnen, die uns alle schützen. Nur so können wir die Verbreitung des Virus eindämmen, die Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems erhalten und letztlich Menschenleben retten.

Ich hoffe dass Sie trotz dieser außergewöhnlichen Umstände ein fröhliches und friedliches Weihnachtsfest im engsten Kreis feiern konnten. Für das Jahr 2021 wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute und hoffe, dass wir mit Blick auf den Impfstoff schrittweise und verantwortungsvoll in unser bekanntes Leben ohne den Virus zurückkehren können.

Dann werden wir natürlich auch unseren ebenso traditionellen „Neujahrsempfang“ nachholen, in einem etwas anderen Rahmen, vielleicht bei frühsommerlichen Temperaturen und im Freien.

Ich freue mich schon jetzt darauf, Sie dort gemeinsam mit meinen stellvertretenden Bezirksbürgermeisterinnen Astrid Vogelheim und Fabia Kehren begrüßen zu dürfen.

Bleiben Sie alle gesund! Mit besten Wünschen
Ihre Elke Eschweiler
Bezirksbürgermeisterin

Büchertipps

Die Weihnachtszeit 2020 wird eine ganz neue Erfahrung für alle Menschen werden. Wenn man nicht mehr viele Menschen treffen kann, bleibt vielleicht mehr Zeit für das Lesen.
Das Märchen „Der Ickabog“ hat J.K. Rowling schon vor über zehn Jahren als Gute-Nacht-Geschichte für ihre Kinder geschrieben. Die ersten Seiten landeten danach erst mal auf dem Dachboden. Nun erscheint das Märchen, passend zum zweiten Lockdown, in der deutschen Übersetzung mit den Illustrationen von Kindern, die in einem Malwettbewerb für dieses Buch gewonnen haben. „Der Ickabog“ ist ein Märchen über ein sagenumwobenes Ungeheuer, ein Königreich in großer Gefahr, Machtmissbrauch, Mut und die Bedeutung von Freundschaft. Schlaraffien war einst das glücklichste Königreich der Welt. Es gab Gold zuhauf, einen König mit einem unglaublich schneidigen Schnurrbart und dazu Metzger, Bäcker und Käser, die mit den erlesenen Produkten ihrer Handwerkskunst Menschen vor Begeisterung zum Tanzen brachten, wenn diese davon aßen. Alles war perfekt…

J.K. Rowling, Der Ickabog, Carlsen Verlag, 20,- Euro

Die Geschichte der Psychoanalyse wurde vor allem aus der Perspektive von Männern geschrieben. Ausführlich experimentierten und erforschten Ärzte um Jean-Martin Charcot Ende des 19. Jahrhunderts eine Krankheit, die sich später als Erfindung offenbarte: die Hysterie. Die französische Autorin Victoria Mas erzählt in ihrem Debütroman von dieser Zeit. Als „Fälle“ waren die Frauen, an denen damals Experimente vollzogen wurden, bekannt. Doch dass sie alle ihre Rechte verloren, misshandelt und vorgeführt wurden und keine Perspektive auf Entlassung bekamen, ist selten Thema. Victoria Mas lässt in ihrem Roman die Frauen selbst zu Wort kommen. Es ist grauenvoll von der überaus klugen und freiheitsliebenden Eugénie zu lesen, die von Vater und Bruder in Paris berühmtestes Krankenhaus abgeschoben und dort eingekerkert wird. Da ist die junge Louise die hofft ihre Freiheit durch die Hochzeit mit einem Arzt wiederzuerlangen… Ein Stück Medizin- und Weltgeschichte wird lebendig!

Victoria Mas, Die Tanzenden, Piper Verlag, 20,- Euro