Ehrenamtsförderung

Gute Nachrichten für alle ehrenamtlich tätigen Menschen: Das Land NRW stärkt bürgerschaftliches Engagement. Mit insgesamt 24 Millionen Euro – allein vier Millionen Euro im Jahr 2021 – werden unter anderem eine Landesservicestelle und ein Landesnetzwerk eingerichtet. Das hat die Landesregierung Anfang Februar beschlossen.

Außerdem werden das Förderprogramm „2000 x 1000 Euro für das Engagement“ umgesetzt und die Förderung von Qualifizierungsangeboten für Engagierte gewährleistet. Das Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement begrüßt die Förderung: „Das ist eine sehr schöne Nachricht für alle ehrenamtlich Tätigen“, sagt Heiko Hartleb. All das findet im Rahmen einer Engagementstrategie statt, die aus neun Handlungsfeldern besteht und 56 Ziele beinhaltet. Auf der Webseite der Landesregierung ist die Information zu finden, dass in Nordrhein-Westfalen sechs Millionen Menschen ehrenamtlich aktiv sind. Weiter heißt es dort: „Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist bürgerschaftliches Engagement unverzichtbar und gesellschaftlicher Zusammenhalt besonders wichtig.“ Mehr Informationen unter: www.engagiert-in-nrw.de/kabinett-beschliesst-engagementstrategie-fuer-das-land-nordrhein-westfalen.

Lebensretterinnen und -retter gesucht!

In der Region Aachen müssen jährlich ca. 1.000 Notfallpatienten wiederbelebt werden. Acht bis neun Minuten benötigt der alarmierte Rettungsdienst durchschnittlich, bis er am Patienten eintrifft. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt für das Überleben allerdings jede Minute: Innerhalb von 3-5 Minuten ohne Versorgung treten irreversible Schäden im Gehirn auf. Ein Überleben des Herz-Kreislauf-Stillstands ist nur möglich, wenn in den ersten Minuten mit einer effektiven Herzdruckmassage begonnen wird.

Die Initiative „Region Aachen rettet“ setzt sich für eine verbesserte Erstrettung von Notfällen ein, insbesondere um die Überlebenschance nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu erhöhen. Die Partner der Initiative sind die Rettungsdienste der Stadt Aachen, der StädteRegion Aachen sowie der Kreise Düren, Heinsberg und Euskirchen und der Region Aachen Zweckverband.

Herzstück dieser Initiative ist ein Smartphone-basiertes Alarmierungssystem für Ersthelferinnen und Ersthelfer, das passend zum heutigen Europäischen Tag des Notrufs in der gesamten Region Aachen in Betrieb geht. Die innovative Region-Aachen-rettet-App bietet zukünftig einen entscheidenden Mehrwert: Im Falle eines Notfalls werden nach Notarztalarmierung jetzt auch qualifizierte Ersthelfer* innen aus dem Alarmierungssystem benachrichtigt. Die App greift dabei auf registrierte Helfer*innen in nächster Nähe/Reichweite des Notfalls zurück, die dann mit der Erstversorgung beginnen können noch bevor der Rettungsdienst eintrifft. Durch diesen Zeitgewinn steigen die Überlebenschancen der Patienten! Die Einführung eines einheitlichen Alarmierungssystems für die Region Aachen ermöglicht, dass Ersthelferinnen und Ersthelfer nicht nur an ihrem Wohnort Menschenleben retten können, sondern in der gesamten Region Aachen mit ihren 1,3 Millionen Einwohner*innen in 46 Städten und Gemeinden im Notfall helfen können. In der Einführungsphase von Region Aachen rettet möchten die regionalen Partner zunächst medizinisch qualifiziertes Personal (z.B. Ärzt*innen, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Rettungsdienstpersonal etc.) gewinnen. Ihre Ausbildung stellt eine optimale Erstversorgung der Patienten und ein reibungsloses Zusammenspiel mit dem alarmierten Rettungsdienst sicher. Im nächsten Schritt ist die Ausweitung des Systems auf geschulte Laien geplant, die als Ersthelfer*innen tätig sein wollen. Voraussetzung hierfür wird die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs sein, der nicht länger als zwei Jahre zurückliegt.

Prinzip – So funktioniert´s Region Aachen rettet – Eine Initiative zur Verbesserung der Erstrettung bei Notfällen in der Region Aachen. Partner sind die Rettungsdienste der Stadt Aachen und der Städteregion Aachen sowie der Kreis Düren, Heinsberg und Euskirchen und der Region Aachen Zweckverband.

Medizinisch qualifizierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region Aachen (Stadt Aachen, Städteregion Aachen, Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg) können sich über die Region-Aachen-rettet-APP (Die technologische Basis bildet die von der umlaut telehealthcare GmbH entwickelte App corhelper) registrieren, dort ihren Qualifikationsnachweis hochladen und nach Freischaltung als Ersthelfer und Ersthelferinnen in allen beteiligten Kommunen, d.h. in der gesamten Region Aachen, alarmiert werden. regionaachenrettet.de

Weitere Informationen Region Aachen Zweckverband Elke Breidenbach | Leiterin Gesundheitswirtschaft Rotter Bruch 6, 52068 Aachen Telefon +49 (0)241 927 8721-70, E-Mail: breidenbach@regionaachen.de, Internet: www.regionaachen.de

Meditation

Wir laden ein, zu drei Meditationsabenden in der Fastenzeit, donnerstags in der Apollonia -Kirche. Ab 20.00 Uhr ist die Kirche geöffnet. Der Kirchraum erwartet Sie mit Kerzenschein und Musik. Sie haben Zeit in Ruhe anzukommen. Um 20.15 Uhr beginnt die ca. halbstündige Meditation zu einem geistlichen Lied. In der letzten Viertelstunde bis 21.00 Uhr klingt der Abend mit Musik aus.

Gönnen Sie sich eine besondere Zeit zum Innehalten und Dasein, zum Hinhören und Hinsehen. Lassen Sie sich beschenken durch das, was Sie berührt in Musik, Bildern, Worten auf Ihrem Weg hin zum Osterfest 2021.

Folgende Lieder werden uns anregen:
11. März: „Sag Ja zu mir, wenn alles Nein sagt“
18. März: „Zeige uns, Herr, deine Allmacht“
25. März: „Where you there, when they crucified my Lord?“

Alle Meditationen werden auch als Film auf unserer Homepage eingestellt werden (www.st-severin-eilendorf.de unter dem Button Fastenzeit/Ostern). So können Sie die Meditation auch „besuchen“, wenn Sie nicht zu einer Präsenzveranstaltung kommen wollen oder können. Die Kirche wird relativ kühl sein, denn aufgrund der Infektionsgefahr darf die Umluftheizung während der Meditation nicht in Betrieb sein. Bringen Sie sich gerne eine Decke oder ähnliches mit. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind! Marcel van Westen und Renate Heyman