Schwalbe gewinnt

Nichts los im Sport in Corona-Zeiten? Das mag für viele Sportvereine gelten, aber nicht für den Radsportclub Schwalbe 08 Eilendorf. Sportler des Vereins haben am Vereinswettbewerb #trotzdemSPORT des Landessportbundes NRW teilgenommen und 1.000 Euro für die Vereinskasse gewonnen. Sportveranstaltungen waren zwar nicht möglich, aber allein oder coronakonform zu zweit konnte man Laufen, Wandern, Radfahren und andere Sportarten betreiben. Dabei wurden durch eine App auf dem Smartphone die Kilometer aufgezeichnet und sportartspezifisch in Wertungspunkte umgerechnet. 879 Teams mit 8.853 Sportlern aus NRW machten beim siebeneinhalb-wöchigen Wettbewerb mit, bei dem für die drei ersten Plätze in elf verschiedenen Kategorien jeweils 1.000, 750 und 500 Euro ausgelobt waren. Insgesamt wurden mit einem Zeitaufwand von 346.716 Sportstunden unter anderem folgende Leistungen erbracht: 1.023.913 km Radfahren, 401.513 km Wandern, 44.589 km Rudern, 793.872 km Joggen und 48.330 km Skaten.

Für Schwalbe Eilendorf ging ein 10er-Team in der Altersklasse Ü60 an den Start und belegte dort mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz vor dem RTC Mülheim. Natürlich war Radfahren die bevorzugte Sportart, auch Wandern gehörte dazu, und bei schlechtem Wetter ging es mit dem Fahrrad im Keller auf die Rolle oder das Rudergerät wurde genutzt. Durch den täglichen Blick auf die Team-interne Rangliste spornte man sich gegenseitig an. Zum Team gehörten Rainer Kleinfeld, Michael Landgraf, Rainer Albrecht, Karl-Heinz Klein, Peter Stoffel, Marlene Stoffel, Dietmar Kleeb, Gerd de Hond, Astrid Canton und Gerd Beißel. Vom Gewinn soll, sobald das möglich ist, eine kleine Feier für die Beteiligten stattfinden und das für September geplante Vereinsfest der Schwalbe gesponsert werden. Ein weiteres Team des Vereins mit Virginia Mülligans, Mattis Klein, Monika Funk, Jürgen Theissen und Thomas Fabry war in der Kategorie 5er-Teams der Altersklasse 0 bis 99 am Start und belegte dort einen guten Platz im Vorderfeld.

Bürgerfest 2022

Die Entscheidung ist gefallen, das Bürgerfest muss auch in diesem Jahr ausfallen. Für die Organisatoren von IG Vereine und IG Handel, Handwerk und Gewerbe gibt es aufgrund der nicht absehbaren Corona Auflagen und Beschränkungen in diesem Jahr keine Planungssicherheit . Daher ist auch eine Verschiebung auf einen Termin nach den Sommerferien nicht mehr in der Diskussion.

Also liegt der Fokus bei den Organisatoren jetzt auf 2022. Einen möglichen Termin konnte Kathy Herms, Vorsitzende der IG Vereine, auch schon verkünden, vom 10. bis 12. Juni 2022 soll das Bürgerfest endlich wieder stattfinden. Schon jetzt schlägt die IG Handel die Werbetrommel bei möglichen Sponsoren. „Der ein oder andere Gewerbetreibende hat finanziell unter der Corona Pandemie zu leiden und fällt als Sponsor für das Bürgerfest weg. Wir konnten allerdings auch mit Dennis Vossen vom Aachener Landei neue Unterstützer gewinnen und die Sparkasse bleibt neben vielen anderen Engagierten ebenfalls ein treuer Begleiter. Zusätzlich wird es Aktionen geben, an denen sich auch die Eilendorfer Bürger beteiligen und ihren Beitrag zum Bürgerfest beitragen können“, so Achim Delheid, Vorsitzender der IG Handel, über die schon jetzt gestarteten Vorarbeiten für das Bürgerfest im kommenden Jahr.

Start für Lastenrad „Bienchen“

Im April wurde das neue Lastenrad für Eilendorf „Bienchen“ offiziell von Oberbürgermeisterin Sybille Keupen eingeweiht. Seit dem ist das E-Bike für Mitarbeiter*innen des Bezirksamtes und Bürger*innen im Einsatz.

In der Woche wird das „Bienchen“ von den Mitarbeiter*-innen des Bezirksamtes für Dienstgänge genutzt und an den Wochenenden kann es von Eilendorfer*innen gratis für Familienausflüge und Erledigungen jeglicher Art gemietet werden: „Wir leisten somit einen wertvollen Beitrag zur Mobilitätswende. Vielleicht entscheidet sich auch der ein oder andere nach den Erfahrungen mit unseren Rädern statt eines Autos, ein E-Lastenrad anzuschaffen“, erklärt Bezirksamtsleiter Martin Freude. „Bis jetzt sind die Bürger*innen allerdings noch sehr zurückhaltend. Wir wünschen uns, dass noch mehr Menschen die Lastenräder nutzen. Die Ausleihe der Räder ist kostenlos und ermöglicht Familien einen Ausflug per Fahrrad auch zu entfernteren Zielen in der Umgebung!“

Auch der Bezirksservice, der regelmäßig Kontrollgänge in Eilendorf durchführt und wilden Müll einsammelt, kann durch „Bienchen“ seinen Einsatzradius „klimafreundlich“, so Freude, erweitern und einfacher das Oberdorf und Gewerbegebiet erreichen.

„Bienchen“ wurde zu 50 Prozent aus Landesfördermitteln und zu 50 Prozent aus bezirklich
en Mitteln finanziert. „Daher ein großes Dankeschön meinerseits in Richtung der Bezirksvertretung für die großzügige Unterstützung, ohne diese die Realisierung nicht möglich gewesen wäre,“ betont Martin Freude das Engagement der Eilendorfer Vertretung.

Über das städtische Buchungsportal lastenraeder-aachen.teilt.app kann ab sofort das „Bienchen“ nach vorheriger Registrierung für ein Wochenende kostenfrei ausgeliehen werden. Weitere Lastenfahrräder stehen ebenfalls zur Verfügung.