Schreibe dein eigenes Theaterstück!

Der Förderverein für Musik und Kultur St. Severin e.V. hat eine neues spannendes Projekt ins Leben gerufen. In dem Projekt MuTaRe(Musik – Theater – Religion) geht es um den Erfahrungsaustausch zum Thema „Freundschaft, Isolation und Verrat – damals und heute“. Die Begegnung der Themen „Freundschaft, Isolation und Verrat – damals und heute“ ist immer aktuell – nicht nur in der Zeit mit und nach „Corona“. Jugendliche der 9. bis 12. Schulklasse (religionsübergreifend) schreiben hier mit Unterstützungen eines professionellen Leitungsteams zu diesem Thema ein eigenes Theaterstück.

In dem  Online-Workshopsteht der eigene individuelle künstlerische Ausdruck im Mittelpunkt, inspiriert und geleitet durch das Studium eines Bibeltextes.   MuTaRe gibt den Jugendlichen Raum, Bibeltexte neu zu interpretieren, individuell beantworten und den eigenen Erkenntnissen daraus eine neue Bedeutung zu geben und bietet dazu hoch qualifizierte Therapeutische Betreuung während des gesamten Projekts.

So sind die Meinungen und Erfahrungen der einzelnen Teilnehmer Grundlage für den Ablauf des Projekts und tragen mit Sicherheit zur Verbesserung der Kontakte unter einander und dem Mut zur eigenen Sichtweise bei.
Im Bibliolog leihst Du selbst verschiedenen biblischen Figuren Deine Stimme und Deine entsteht und ähnlich wie in der unendlichen Geschichte, liest Du nicht mehr nur die Worte, die geschrieben wurden, sondern Du wirst Teil der Geschichte. Und dies im Hier und Jetzt. Oder, wie ein Jugendlicher einmal sagte: Bibliolog ist wie Billardspielen, nur dass bei diesem Dialog mit der Bibel gilt: Keine und keiner muss etwas sagen, aber jede Stimme zählt, die lauten und leisen, auch die, die ich nur für mich spreche. Der Förderverein sucht junge Leute zwischen 14-18 Jahren, die sowohl  ein Interesse an Religion, als auch am Theater haben. Jugendliche, die schon immer einmal versuchen wollten, ihre eigenen Geschichten und Gedanken in einem Theaterstück herauszuarbeiten und auf der Bühne mit anderen zu teilen.
Die daraus entstehenden Theaterstücke, die vermutlich eine Länge zwischen 5-15 Minuten haben werden, sollen anschließend durch drei professionelle Schauspieler in einem workshopähnlichen Setting präsentiert werden.
Das Projekt startet am 6. September 2021 und endet mit der Aufführung des Stücks Ende November. Interessierte können sich online unter www.musikundkultur-eilendorf.de über das Projekt weiter informieren und sich bis zum 25. August 2021 anmelden.

Sportangebote des ETV

Je nach Corona-Lage bietet der Eilendorfer Turnverein 1870 e.V. Online oder Präsenz Kurse nach den Sommerferien an.
Für das Kursangebot ab dem 24. August 2021 können Sie sich gerne beim Eilendorfer Turnverein anmelden.

YOGA Basic, ab 24. August:
Dienstags: 19 Uhr – als online-Angebot oder 20.15 Uhr – als Präsenz-Angebot (Turnhalle Brühlstraße)

Hatha Yoga, ab 25. August:
Mittwochs: 20.15 Uhr – je nach Corona-Lage als Online- oder Präsenz Angebot (Neue Turnhalle Kaiserstraße)

ZUMBA GOLD und ZUMBA, ab 8. September 2021:
Mittwochs: 19.00 bzw. 20.00 Uhr – je nach Corona-Lage als Online- oder Präsenz Angebot Auf der Homepage des ETV finden Sie das gesamtes Sportprogramm in den Bereichen Turnen, Volleyball, Basketball und Gymnastik!

Anmeldeunterlagen bei der Geschäftsstelle des Eilendorfer Turnvereins, Telefon: 5590245 oder per E-mail: info@eilendorfer-tv.de Infos auf der ETV Homepage: www.eilendorfer-tv.de „Kurse“

Ferienzeit ist Lesezeit – Buchtipps für die Sommertage

Ob am Strand oder auf dem Balkon in der Hängematte, im Juli steht Entspannung im Terminkalender. Da darf ein gutes Buch nicht fehlen. Buchhändler Marcel Emonds-pool und seine Frau Manuela stellen zwei Bücher vor, die sich lohnen gelesen zu werden.
„Als ich das Buch las, hat es sich angefühlt, als säße ich mit der 79-jährigen Grand Dame der südamerikanischen Literatur ganz vertieft in eine intellektuelle Plauderei gemütlich in einem Café“, beschreibt Manuela Emonds-pool das Leseerlebnis nach der Lektüre des Romans von Isabel Allende „Was wir Frauen wollen“
Isabel Allende, die 1982 mit ihrem Debütroman „Das Geistershaus“ nicht nur mich komplett in ihren Bann gezogen hat, berichtet in diesem Buch anschaulich, aber auch sehr kurzweilig und unterhaltsam, über ihre ganz persönlichen Erfahrungen im Leben und über ihre feministischen Grundsätze. Viele Themen wie häusliche Gewalt, Altersdiskriminierung von Frauen, Frauen in Machtpositionen, um nur einige zu nennen, reißt sie an und ruft die jüngeren Generationen zu Frauen-Solidarität auf.
Dies macht die Erfolgsautorin in einem wohltuend unaufgeregten, fröhlichen und entspannten Tonfall, so dass dieses persönliche Bekenntnis einer Schriftstellerin, die im Alter zu sich selbst gefunden hat, ein echtes Lesevergnügen mit Tiefgang ist.
Isabel Allende „Was wir Frauen wollen“, Suhrkamp Verlag, 18 Euro  Für seine Stammleser hat Sebastian Fitzek gleich auf der Titelseite den Hinweis gesetzt „Kein Thriller“, an Erstleser ergeht am Ende die Warnung, von seinen anderen Titeln bitte nichts humoristisches zu erwarten.
„Der erste letzte Tag“ ist kein Psychothriller und handelt nicht von Serienmördern. Stattdessen geht es um die Reise zweier durch Zufall zusammengewürfelter Menschen : Livius Reimer, Deutsch- und Geschichtslehrer, will von München nach Berlin fliegen, um seine Beziehung zu retten. Schon im Flieger fällt ihm eine junge Frau auf, die er als „Tofu-Terroristin“ kategorisiert: eine zugezogene Neu-Berlinerin, „die ihr ganzes Teenagerleben davon geträumt hat, mit Papas Kohle im Prenzlauer Berg einen auf hippes Mädel zu machen.“ Als unmittelbar vor dem Start das Flugzeug wegen starken Schneefalls geräumt wird und die Passagiere ihre Reise irgendwie anders fortsetzen müssen, findet sich Livius mit der jungen Frau, Lea von Arnim, vor der Mietwagenfirma im Pulk der Reisenden, die Jagd auf den letzten verfügbaren Wagen machen. Es ist nicht nur der Beginn eines Roadtrips, sondern auch einer Schicksalsgemeinschaft. Denn Lea hat den letzten Wagen ergattert und erwartet nun von Livius, dass er die Miete übernimmt. Livius hält Lea für ein verzogenes reiches Gör, sie hält ihn für einen auf locker machenden Spießer, der noch nie sein Leben nach wirklich eigenen Vorstellungen gelebt hat. Aus den flapsigen Wortwechseln entwickelt sich eine Idee: Warum nicht einmal einen Tag so leben, als sei es der letzte? „Ein lustiger, gefühlvoller, nachdenklicher und auch trauriger Roman, der zeigt: Sebastian Fitzek kann auch anders!“, begeistert sich Marcel Emonds-pool für das neueste Werk des Autors.
Sebastian Fitzek Der erste letzte Tag Droemer Knaur, 16 Euro