Bücherinsel

Eilendorfer Leseratten dürfen sich freuen! Nach längerer Renovierungszeit hat am ersten September die Eilendorfer Bücherinsel wieder ihre Türen geöffnet. Und das Warten hat sich gelohnt, neue moderne Möbel, neue Farbe an den Wänden, viel Altes wurde entsorgt und mit neuen Schmöckern und Medien wieder aufgefüllt.
Aber nicht alles ist neu, die Aufteilung der Räumlichkeiten ist gleich geblieben. Im ersten Raum ist eine Kleinkinderecke mit Bilderbuchkiste und Vorleseambiente und die Kinder und Jugendabteilung. Abgetrennt werden die verschiedenen Abteilungen durch bewegliche Bücherregale, somit bleibt die Bücherinsel flexibel in der Nutzung des Raumes.

Im Durchgang zur Erwachsenen Abteilung ist wieder die Spieleecke zu finden. Auch hier sind viele neue Spiel angeschafft worden und die neuen Regale und Sitzgelegenheiten laden direkt zum Spielen ein. Gleiches gilt auch für den Leseraum für Erwachsenen. Hier laden die neuen Sitzgelegenheiten ebenso zum Verweilen ein und die beiden ehrenamtlichen Mitarbeiter der Eilendorfer Bücherinsel Anne Corsten und Maggi Haase freuen sich besonders darauf in Zukunft die Lesefreunde auch mit einer Tasse Kaffee zu verwöhnen. Da vor der Renovierung so viele Bücher, Spiele und Medien ausgemustert worden sind, wurde mit Hilfe von Landesmitteln ein Großteil des Bestandes erneuert. Darüber hinaus wird die Bücherinsel jährlich von der Bezirksvertretung finanziell unterstützt und auch die Fachstelle des Bistum finanziert die Bücherinsel mit. „Je mehr Bücher ausgeliehen werden, um so mehr Geld bekommen wir vom Bistum. Daher war es auch dringend nötig auszumisten, denn neue und aktuelle Bücher werden öfter ausgeliehen,“ wissen die beiden Büchereikolleginnen aus Erfahrung.
Die Resonanz ist auch sehr erfreulich. Die Neuanmeldungen steigen, nur die Jugendlichen sind noch etwas zurückhaltend. „Wir schaffen auch auf Anfrage Bücher an, die unsere Mitglieder gerne lesen wollen und die gerade aktuell sind. Auf diesem Weg hoffen natürlich auch die jugendlichen Leser motivieren zu können, unserer Angebot anzunehmen“, so der Aufruf von Anne Corsten.
„Rund um die Sitzgelegenheiten könnte es noch ein bisschen wohnlicher werden“, regen die beiden Frauen noch an und haben auch schon einige Ideen… Die Bücherinsel sucht auch freundliche MitarbeiterInnen, die Bücheraffin sind und PC Grundkenntnisse haben. Interessierte können gerne zu den Öffnungszeiten in der Bücherinsel, Kirchplatz 4, vorbeikommen oder unter 0241- 91484278 anrufen. Öffnungszeiten im Terminkalender!

Adventsfenster

Ganz herzlich laden wir zu der beliebten Tradition der „Adventsfenster“ ein, die schon seit vielen Jahren von den evangelischen und katholischen Gemeinden Eilendorfs/Rothe Erde vorbereitet und durchgeführt wird: An jedem Abend im Advent öffnet sich um 18Uhr ein Adventsfenster, bunt gestaltet vom jeweiligen Gastgeber, umrahmt von Liedern, einer Geschichte, einem adventlichen Gedicht. Interessierte Menschen aus Eilendorf und Rothe Erde kommen für etwa eine halbe Stunde zusammen, um das Fenster zu bewundern, beisammenzustehen, miteinander zu singen und sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen.
Die Einladung, die Adventsfenster zu besuchen, richtet sich an alle, ebenso die Einladung, ein solches Adventsfenster zu gestalten und Gastgeber an einem der Abende zwischen dem 1. und dem 23. Dezember 2021 zu sein.
Ob adventlich dekoriert oder auch schön beleuchtet, beim Schmücken des Fensters sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Liederhefte zum gemeinsamen Singen sind vorbereitet und werden von Fenster zu Fenster weitergegeben. Die Orte, an denen die Adventsfenster erstrahlen, werden im Dezember-Pfarrbrief der Pfarre St. Severin und in Eilendorf Aktuell veröffentlicht. Die dann geltenden Corona-Bestimmungen behalten wir bei der Vorbereitung der Aktion im Blick und informieren die jeweiligen Gastgeber darüber.

Wer ein solches Fenster gestalten und Gastgeber werden möchte, kann sich bei Pfarrer Hans Christian Johnsen (Tel. 1824924, hanschristian.johnsen@ekir.de) oder Gemeindereferentin Jenny Kruse (Tel. 99728915, j.kruse@st-severin-eilendorf.de) melden und einen Termin abstimmen. Wir freuen uns auf viele schöne Treffen vor adventlich geschmückten Fenstern.

Verbesserung der Verkehrssituation

Die Verbesserung der Verkehrssituation in Eilendof ist schon seit einigen Jahren auf der Agenda der politischen Vertreter des Bezirkes. Viele Anträge der Fraktionen sind mit Unterstützung des Bezirksamtes in Eilendorf in den letzten Jahren schon umgesetzt worden. Doch ein Verkehrskonzept für ganz Eilendorf, mit Einbeziehung alter und neuer Problembereiche, wird von allen Bezirksvertretern für die Zukunft gefordert. Doch auch die vermeintlich kleinen Veränderungen können für die betroffen Verkehrsteilnehmer schon einen großen Vorteil bringen.
So gibt es seit diesem Sommer ein Blinklicht am Zebrastreifen Nirmer Straße, das den Schulkindern der Grundschule Birkstraße das Überqueren der Straße erleichtern und sicherer machen soll. Die neue Elternhaltestelle am Parkplatz Zehnthofweg/Ecke Rödgerheidweg für die Montessori-Grundschule Eilendorf, mit derzeitigem Standort Barbarastraße, ist ebenfalls diesen Sommer eingerichtet worden und soll die Elternhaltestelle am Bungert, die meist durch parkende Autos verstellt ist, entlasten. Auch hier steht die Sicherheit der Schulkinder auf dem Schulweg an erster Stelle.
Mit der Rad-Vorrang-Route ist auch in Eilendorf für die Radfahrer ein Wendepunkt in der Verkehrspolitik der Stadt Aachen deutlich zu erkennen. Doch einzelne Gefahrenpunkte und Verbindungen machen den Umstieg auf das Verkehrsmittel Rad noch unsicher. So stehen immer wieder Themen rund um die Sicherheit der Fahrradwege und Konfliktpunkte mit Fußgängern und Autofahrern auf der Tagesordnung der Bezirksvertretungssitzung. Diese werden von der zuständigen Abteilung der Stadtverwaltung geprüft und bei Bedarf verändert und entschärft. So wurden zum Beispiel auf der Zieglerstraße Schutzstreifen und besondere Markierungen im Kreuzungsbereich Zieglerstraße/Kellershaustraße aufgetragen.

„Fahrrad“ Piktogramme und Schutzstreifen wurden auch zur besseren Übersicht des Radwegverlaufs auf der Heckstraße, am Anschluss Prunkweg und Freunderstraße, aufgetragen. Die Fraktion der GRÜNEN ist außerdem aktuell mit dem ADFC Eilendorf in engem Austausch über weitere Verbesserungen für Fahrradfahrende. Hier haben bereits mehrere Befahrungen stattgefunden, die in konkrete Vorschläge mündeten. Zu den Zielen gehört, Alternativrouten zur Von-Coels-Straße zu definieren und die zentralen Einrichtungen Eilendorfs sicher mit dem Fahrrad erreichbar zu machen.
Auch die Anbindungen des Radvorrang-Netzes über Eilendorf hinaus soll noch verbessert werden. „Ob es glingt, unabhängig von Alter, Geschlecht oder persönlichem Sicherheitsempfinden, die Bürger zum Umstieg auf Rad zu motivieren, entscheidet sich am schwächsten Punkt der Route. Daher ist für das Erreichen dieses Ziels durchgängig eine möglichst hohe Qualität und Sicherheit erforderlich, die zukünftig steigendem Radverkehrsaufkommen genügt“, so die Begründung der GRÜNEN für die Verbesserung einiger Gefahrenpunkte auf der Route in Richtung Aachen-Stadt. Dazu zählt zum Beispiel die Situation am Bahnhof Rothe-Erde, der ein zentraler Verkehrsknotenpunkt ist.
Sicherlich ist es auch dem einem oder anderen Fahrradfahrer aufgefallen, dass es seit letztem Jahr zahlreiche neue Standorte für Fahrradbügel in Eilendorf gibt. Die Standorte wurden über das Radbügelportal der Stadt und durch die Unfallkommission bestimmt und sind über das gesamte Bezirksgebiet verteilt.
Noch ein Hinweis für Spaziergänger, die am Wegekreuz Brander Straße/Ecke Müselterweg gerne auf der Bank rast gemacht haben. Durch die Bauarbeiten in der Brander Straße ist die Bank an der Ecke Müselterweg weggefallen. Familie Kaußen hat freundlicherweise ermöglicht, dass das Wegkreuz am angestammten Platz bleibt, und pflegt die Anlage auf ihrem Grundstück. Die Bank wurde an der Ecke Müselterweg/Leinergasse in dem neuen Grünstreifen wieder aufgestellt, ergänzt um Mülleimer und Hundekotbeutel. Bezirksamtsleiter Martin Freude hat auf Anregung der GRÜNEN hin ermöglicht, dass auf dem ersten Stück des Grüngürtels ein mehrjähriges Staudenbeet ausgesät wird, das schon im ersten Jahr in voller Blüte steht.