Frost & Müll

In Teilen konnten bereits im November die Abfallsammlung nicht alle Behälter vollständig entleeren. Insbesondere die Biobehälter sind zugefroren, wodurch sich die Inhalte nicht oder nur teilweise ausleeren lassen. Der Stadtbetrieb bittet darum, die Behälter nach Möglichkeit erst morgens um 6 Uhr herauszustellen und vorher noch einmal den Behälterinhalt – zum Beispiel mit einem Spaten – zu lockern.

Als vorbeugende Maßnahmen empfehlen die Abfallberater* innen des Stadtbetriebs, die Biobehälter nach Möglichkeit an einem frostgeschützten Ort aufzustellen, etwa im Keller oder in der Garage. Geknülltes Zeitungspapier oder Eierkartons am Boden des Behälters saugen Feuchtigkeit der Abfälle auf. Feuchte Abfälle können darüber hinaus in Zeitungspapier eingewickelt werden.

Heißes Wasser sollte allerdings nicht über den gefrorenen Bioabfall gegossen werden, da es bei entsprechender Witterung schnell abkühlt und den Inhalt des Behälters erst recht gefrieren lässt.

Treffpunkt Ü50 in der Vesöhnungskirche

Alle, die sich von „Ü50“ angesprochen fühlen, sind herzlich zum zweiten Gruppentreffen am Mittwoch, dem 1. Dezember, von 15 Uhr bis 17 Uhr, in der evangelischen Versöhnungskirche, eingeladen. Die Gruppe trifft sich zukünftig einmal im Monat, jeweils am ersten Mittwoch, von 15 Uhr bis 17 Uhr in der evangelischen Versöhnungskirche in Aachen – Eilendorf, in der Johannesstraße. Die Treffen sind für alle Interessierten offen und sind Eintritts frei.

Es gelten die 3 – G Regeln nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung.

Veranstalter sind die evangelische Kirchengemeinde Aachen, Bereich Nord, Bezirk Versöhnungskirche und die katholische Pfarrgemeinde St. Severin.

Der folgende Termin ist dann am Mittwoch, dem 6. Januar 2022, um 15 Uhr Informationen erhalten Sie bei Pfarrer Hans Christian Johnsen, Tel.: 0241 – 1824924. Ansprechpartnerin für die Gruppe ist Karin Graf, Tel.: 0172 – 2905140.

Erholungsgesellschaft plant für 2022

Nachdem der Eilendorfer Theaterverein „Volksbühne Erholungsgesellschaft“ schon im letzten Jahr eine coronabedingte Pause einlegen musste, war dem Verein auch 2021 die Lage zu unsicher und er hat sein Comeback auf den Herbst 2022 verschoben. Dank des großen Erfolges mit dem ersten selbstgeschrieben Stück „Aue Daach, joue Vermaach“, waren alle Mitglieder hoch motiviert eine zweite Eigenproduktion in Angriff zu nehmen.

Seit September sind alle wieder mit viel Enthusiasmus dabei, das zweite eigene Stück auf Papier zu bringen.

Schon vor der Zwangspause hatte man begonnen an dem neuen Stück zu arbeiten und aktuell sind alle Beteiligten zufrieden mit dem Stand der Dinge. Von dem Dreiakter sind zweidrittel fertig geschrieben und es fehlt nur noch der Bogen zum dritten und letzten Akt. Alle zwei Wochen treffen sich die Mimen um die zu Hause gesammelten Ideen zusammenzutragen. Dieses Vorgehen hat sich bewährt.

Jeder kann frei seine Ideen formulieren und es bleibt viel Raum für die eigene Kreativität. Viele Ideen für das Stück kommen aus dem Alltag und fügen sich am Ende zu einem sicherlich genauso großen Erfolgsstück zusammen, wie schon vor zwei Jahren. Auch das Wochenendseminar in Hauset im September hat dem Stück einen ordentlichen Schub gegeben. Hier wurde von morgens bis abends geschrieben und gefeilt.

Normalerweise dient das Seminar immer als letzter Schliff vor den Vorstellungen. Diesmal wurde es zur Schreibwerkstatt umfunktioniert.

Inhaltlich ist es vage an den Klassiker „Arsen und Spitzenhäubchen“ angelehnt. Hauptpersonen sind zwei „Jungfräuleins“, die ihren Lebensunterhalt aufbessern indem sie das geerbte Haus unter anderem an den Pfarrer untervermieten. Sie essen sich unter anderem bei Beerdigungen durch und stiften auch sonst viel Durcheinander. Alle Rollen sind schon verteilt und die Zuschauer dürfen sich zum größten Teil auf das altbekannte Ensemble freuen. Nur Heinz Wirtz, der die Zuschauer seit Jahren mit seiner Bühnenpräsenz und seinem Ijeledörper Wortwitz begeistert hat, ist aus Gesundheits- und Altersgründen nicht mehr auf dem Besetzungstableau zu finden.

Auch wenn der Verein unter der Coronakrise leidet, die Motivation der Mitglieder im nächsten Jahr für ihr Publikum zu spielen, ist ungebrochen. „Jeder von uns, der einmal auf der Bühne stand, möchte auch wieder auf die Bühne“, ist der Ansporn der ganzen Truppe. Aber nicht nur die derzeitige Krise macht dem Verein zu schaffen, auch das mangelnde Interesse der jüngeren Generationen am Mundartschauspiel, lässt den Verein schrumpfen.

Mit seinen zwei 17jährigen Nachwuchsmimen, die schon bei ihrem Debüt 2019 eine sehr gute Figur gemacht haben, schätzt sich der Verein daher sehr glücklich.

Ebenfalls im September wurden die neuen Vorstandsmitglieder der Erholungsgesellschaft auf der Jahreshauptversammlung gewählt. Bernd Thomas als Vorsitzender, Hans-Josef Meehsen als Kassierer, Maria Jankovic als Schriftführerin und Maika Hündgen als Pressewartin und Peter Frohn ist wieder Bühnenbaumeister.

Wer nicht bis nächstes Jahr Herbst warten möchte und die Mitglieder der Erholungsgesellschaft schon vorher treffen möchte, kann auf dem Eilendorfer Weihnachtsmarkt an der traditionellen Losbude immer ein nettes Schwätzen mit dem ein oder anderen Mitglied halten. Der Verein freut sich auf Ihren Besuch.