Oster-Gottesdienste

Übersicht über die Gottesdienste in der Karwoche und Ostern 2018 in den drei Kirchen St. Apollonia, St. Barbara und St. Severin

Palmsonntag, 25. März 2018
9 Uhr, St. Barbara, Hl. Messe mit Palmweihe
9.45 Uhr, Kreuz Steinstraße, Palmweihe und Prozession zur Kirche St. Severin
10.15 Uhr, St. Severin, Hl. Messe 11.30 Uhr, Apolloniakapelle, mit Palmweihe und Prozession zur Kirche St. Apollonia

Gründonnerstag, 29. März
18.15 Uhr, Seniorenzentrum St. Severin, Gebet um geistliche Berufe 19 Uhr,
St. Apollonia, Hl. Messe mit Abendmahlfeier, anschließend Nacht des Wachens

Karfreitag, 30. März 2018
15 Uhr, St. Barbara, Karfreitagsliturgie, Einladung: Blumen und/oder Zweige für die Kreuzverehrung mitbringen, anschließend Beichtgelegenheit

Karsamstag, 31. März 2018
20.30 Uhr, St. Severin, Feier der Osternacht und anschließend Empfang in der Kirche

Ostersonntag, 1. April 2018
9 Uhr, St. Barbara, Hl. Messe
10.15 Uhr, St. Severin, Hl. Messe mit Chor und Orchester
11.30 Uhr, St. Apollonia, Hl. Messe

Ostermontag, 2. April 2018
9 Uhr, St. Barbara, Hl. Messe
10.15 Uhr, St. Severin, Hl. Messe
11.30 Uhr, St. Apollonia, Familienmesse mit anschließender Ostereiersuche Evangelische Versöhnungskirche

Palmsonntag, 25. März 2018
9.30 Uhr, Gottesdienst in der ev. Versöhnungskirche mit Pfr. Johnsen, anschließend Kirchencafé

Gründonnerstag, 29. März
19.30 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl in der ev. Versöhnungskirche mit Pfr. Johnsen

Karfreitag, 30. März 2018
9.30 Uhr, Gottesdienst mit Kirchenchor in der ev. Versöhnungskirche mit Pfr. Popien

Ostersonntag, 1. April 2018
9.30 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl und Taufe, in der mit Pfr. Holste-Helmer, anschließend Kirchencafé mit Ostereiersuche

Ostermontag, 2. April 2018
11.00 Uhr, Zentraler Gottesdienst für den Gemeindebereich Nord in der ev. Versöhnungskirche, anschließend Kirchencafé

OT Eilendorf

Auch 2018 bietet die Eilendorfer OT wieder zahlreiche Kurs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche an. Langeweile kennt das Team rund um Milan und Samy nicht. Überzeugt Euch selber! Die Kurswoche im 1. Trimester des Jahres 2018 sieht wie folgt aus:

 

 

Montag
16.30-18 Uhr: Kreativkurs Für alle Kinder von 6 bis 12 Jahren, die Ihrer Fantasie beim Basteln, Werkeln, Malen etc. freien Lauf lassen wollen. Kursgebühr: 15 Euro, max. 10 Personen 16.30–18.30 Uhr: Kochkurs Selber kochen schmeckt am besten. Ein Kochangebot für Besucher von 6 bis 12 Jahren. Alles wird frisch zubereitet! Kursgebühr: 10 Euro, max. 8 Personen 17.30–19 Uhr: Abenteuerkurs Ein erlebnispädagogischer Abenteuerkurs rund um die OT. Feuerspucken, Klettern, Bogenschießen sind nur wenige Beispiele für die Aktivitäten im Abenteuerkurs. Kursgebühr: 10 Euro max. 10 Pers.

Dienstag
16.30–18.30 Uhr: Töpferkurs Auf Anfänger ausgerichtetes Angebot, bei dem durch kreatives Arbeiten die grundlegenden Kenntnisse des Töpferns vermittelt werden. Kursgebühr: 15 Euro, max. 8 Personen 17–18 Uhr Tischtennis Hier spielt der Spaß der Teilnehmer ab 12 Jahren im Vordergrund. Auch ohne Mitgliedschaft im Verein gibt es die Möglichkeit, sich auszuprobieren und zu verbessern. Kursgebühr: 5 Euro, max. 6 Personen

Mittwoch
16.30–18.30 Uhr: Mädchenkurs Ein Kurs für Mädchen von 9 bis 12 Jahren. Alles was Mädchen gerne machen und sich im Beisein von Jungen vielleicht nicht trauen. Kursgebühr: 10 Euro, max. 10 Pers. 16.30–18.00 Uhr: Holzkurs Kreative Laubsäge- & Holzarbeiten für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Ein Werkangebot für Jungen und Mädchen, bei dem die Teilnehmer mit kreativen Ideen an die Holzbearbeitung herangeführt werden. Kursgebühr: 10 Euro, max. 6 Pers.

Donnerstag
17 – 18.30 Uhr: Kochkurs II Anmeldung ab sofort bis zum 12. Januar! Bitte beachten Sie, dass die Kurse erst ab vier Teilnehmern stattfinden können. Sollten sich weniger Kinder anmelden, so müssen die jeweiligen Kurse leider ausfallen. Alle Interessierten können sich auch gerne schon die nächsten Termine der Osterferienspiele vormerken. Im Zeitraum vom 2. April bis zum 6. April 2018 geht es in der OT mit Spiel und Spaß hoch her. Die Kosten belaufen sich auf 25 Euro für die Betreuung von 8.30 Uhr bis 13 Uhr und auf 40 Euro für 8.30 Uhr bis 16 Uhr.

Spurensuche gegen das Vergessen

Auch drei Generationen später ist das Thema Judenverfolgung eines, das die Menschen hellhörig werden lässt. So kamen zur Vorstellung des 32. Bandes der Eilendorfer Heimatblätter zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung, Bürgerschaft, sowie Vertreter der Jüdischen Gemeinde Aachens zusammen, um den Mut der beiden Autoren des HVE Hubert Beckers und Karl Reinhard zu würdigen. Denn Mut ist auch 84 Jahre nach den ersten Synagogen Bränden durchaus noch nötig, um dieses Thema öffentlich zu machen, da immer noch Familien leben, die dieses Thema persönlich betrifft.

Auf 300 Seiten werden anhand von originalem, doch teilweise lückenhaftem, Quellenmaterial Familienschicksale aus Eilendorf nacherzählt und so langsam werden die Zeitzeugen, die noch offene Fragen beantworten könnten immer seltener.

In der Eilendorfer Sparkassenfiliale an der Von-Coels-Straße begrüßte der Leiter Thomas Emundts über 100 Gäste.

Sehr persönlich ging auch er mit dem Thema Judenverfolgung in seiner Rede um, denn erst vor kurzem besuchte er mit seiner Familie in Amsterdam das Haus, in dem Anne Frank sich versteckt hielt und musste sich der Fragen seiner kleinen Tochter stellen. „Wen aber befragen die nächsten Generationen nach dieser schwierigen Zeit?“, gab auch Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler in ihrer Ansprache zu bedenken. Daher sind Werke wie die Heimatblätter von enormem Wert, denn sie können auch noch in weiter Zukunft Antworten geben.

Lob für die Autoren Beckers und Reinhard hatte auch der Geschäftsführer der jüdischen Gemeinde Aachen Friedrich Thul, denn auch ihm ist bewusst, „dass es nicht einfach ist 80 Jahre nach der Reichspogromnacht die jüdische Geschichte aufzuarbeiten.“ Doch auch für ihn ist es gerade jetzt umso wichtiger, mahnend gegen zunehmend antisemitische und rassistische Gedanken anzugehen. Da kommen gerade die mit viel Akribie aufgearbeiteten Eilendorfer Quellen genau zum richtigen Zeitpunkt.

Hubert Beckers begab sich mit seiner Schrift „Eilendorfer Flurdenkmäler“ und dem Kapitel über den jüdischen Friedhof am Bayerhaus bereits 1981 auf Spurensuche jüdischen Lebens in Eilendorf, und mit der Gründung des Heimatvereins 1983 wurde das Thema in den ersten Jahren intensiv bearbeitet. Doch die Aufarbeitung der Jahre 1933 bis 1945 brachte dem HVE so viel Ärger, dass es zunächst keine weiteren Veröffentlichungen gab. Mit der Bearbeitung der Datensammlung von Hubert Beckers 2007/2008 kam das Thema wieder auf die Tagesordnung und die Verantwortlichen sahen die Zeit gekommen, das jüdische Leben in Eilendorf wieder zu thematisieren. An dieser Stelle dankte Helmuth Kind, Vorsitzender des Heimatvereins, besonders den Autoren Hubert Beckers und Karl Reinhard für die Aufarbeitung der Quellen und weiteren Recherchen, die zum ersten Mal eine Übersicht über das Schicksal der Eilendorfer Juden erzählt. Leider konnte Hubert Beckers aus gesundheitlichen Gründen die positive Resonanz auf die Heimatblätter nicht persönlich entgegen nehmen. Für Helmuth Kind ist dieser Band 32 „ausdrücklich kein Schlussstrich, sondern spät, aber nicht zu spät, der Beginn eines Dialoges zum Beispiel mit letzten wirklichen Zeitzeugen“. Die Eilendorfer Heimatblätter 2017 können Sie in den Eilendorfer Filialen der Sparkasse und der VR-Bank kaufen!