Aber Herr Wachtmeister…

Paul Kemen war 45 Jahre im Polizeidienst, davon war er 20 Jahre lang Pressesprecher der Aachener Polizei. Bekannt wurde er dabei über die Grenzen der Städteregion hinaus durch seine oft überaus humorvoll abgefassten Pressemeldungen, in denen er es immer schaffte, den meist nüchternen Sachverhalten noch eine heitere Seite abzugewinnen. Kuriose Verkehrsunfälle, misslungene Straftaten, turbulente Fahndungen … Die vorliegende Auswahl bietet eine bunte Palette heiterer, turbulenter und auch anrührender Episoden aus dem Polizeialltag, niedergeschrieben in Kemens unverwechselbarem Stil.

Die kurzen Geschichten sind mit Zeichnungen von Ralf Kramp bildlich ergänzt.
Paul Kemen signiert sein Buch „Aber Herr Wachtmeister, ich wollt doch nur…“ – Episoden aus dem Polizeialltag am Samstag, dem 15. Februar, von 11 bis 12 Uhr in „Das Buch in Eilendorf“. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei!

Im Aachener Polizeipräsidium Aachen Trierer Str. 501 liest Paul Kemen aus seinem Buch „Aber Herr Wachtmeister, ich wollt’ doch nur…“ am Donnerstag, 12. März, von 19.30 Uhr bis 21 Uhr. Tickets gibt es hierfür in der Buchhandlung „Das Buch in Eilendorf“.
Die Tickets kosten 10 Euro und die Einnahmen werden komplett gespendet!

Kappesball – Die Öcher Alternative im Karneval

Die alternativen Jecken vom Kappesball versprechen auch zu Karneval 2020 einen komödiantischen Höllenritt – komisch, satirisch, artistisch, politisch, selbstironisch und bekloppt. Den Auftakt bildet die öffentliche Generalprobe am Mittwoch, 12. Februar 2020, um 19 Uhr. Tickets hierfür und für die vier Vorstellungen am 14./15. und 21./22. Februar 2020 läuft. Tickets gibt es bei Eventim, an den bekannten Vorverkaufsstellen und im Saalbau Rothe Erde, Tel.: 0241/55 57 08, tickets@kappesball.de.

Die Fans des alternativen Karnevals kommen auch in der Session 2020 auf ihre Kosten. In der berühmt-berüchtigten Kappertzhölle des Saalbaus Rothe Erde geht ab dem 14. Februar 2020 viermal der Kappesball über die Bühne. Dann präsentiert das 13-köpfige Ensemble bereits zum sechsten Mal seine Öcher Alternative im Karneval. Comedy mit satirischen Seitenhieben auf die lokale und die Weltpolitik gehören dabei ebenso zum Showkonzept wie gehobener Nonsense, fetzige Musik und augenzwinkernde Betrachtungen mancher Gepflogenheiten des traditionellen Karnevals. Neben bewährten Ensemble-Kräften lernt das Publikum auch auf ein neues Duo kennen: die WC-Perlen, zwei Raumpflegerinnen der besonderen Art. Sie kümmern sich mit Eierlikör und durchgeknalltem Humor beim Kappesball um das jecke Großreinemachen. Außerdem darf sich das Publikum freuen auf Mundartpflege des originellsten Öcher Originals Kurt Rademacher. Das Duo Diagonal präsentiert in ihren Paraderollen als Branka und Roger eine inter-europäische Begegnung zweier ungleicher Entertainer. Hoppla- das Duo zeigt Comedy und Kabarett aus Aachen über Aachen für Aachen. Dazu sorgt die Funk-Band the four shops mit ihrem Schlagzeuger im Einkaufswagen für die richtige Stimmung.

Auch in der Session 2020 wartet auf das Publikum „ein Abend, an dem für jeden etwas dabei ist“, sagt Ensemblemitglied Michael Dannhauer. Das gilt für Fans des politischen Kabaretts genauso wie für Karnevalsliebhaber. Frech, scharfzüngig, bisweilen böse, aber immer komisch – so treten die Kappesköppe auf. „Dabei machen wir kein Nummer- Kabarett, sondern werden als Ensemble auf der Bühne sichtbar. Und hat gleich noch einen Tipp für die Besucher: „Wir werden häufig gefragt, ob man sich beim Kappesball verkleiden muss. Wir machen da keine Vorschriften. Zu uns kann jeder so bunt kommen, wie er sich fühlt. Oder so grau, wie er ist! “

Jazz-Wochenende an St. Severin

Der Vorstand des Fördervereins für Musik und Kul­tur in Eilendorf hat in den letzten Jahren, dank seines großen Tatendrangs, viel Musik in die Gemeinde St. Severin gebracht. Im letzten Jahr kamen Jazzliebhaber zum ersten Mal im Februar in den Genuss des Jazz Wochenendes. Auch in diesem Jahr startet der Förderverein sein Programm 2020 mit dem Jazz Wochenende in der Pfarrkirche St. Severin.

Den Anfang machen am Freitag, dem 7. Februar, um 20 Uhr Jürgen Sturm and friend André Enthöfer. Bei nur zwei Musikern, zumal in Blas- und Zupfinstrumentenkombination, liegt der Gedanke nahe, Solist und Begleiter zu erleben. Nicht so bei Sturm und Enthöfer. Sie spielen sich die Bälle zu, wechseln abrupt die Rollen, und das ganz ohne besondere Aufregung. Manche Ihrer Stücke wirken wie freie Improvisation, manch Improvisiertes scheint komponiert. Die zumeist kurzen Musiken, Miniaturen gleich, entstammen der Jazztradition und dem kompositorischen Kapital der beiden. Auswahlkriterium ist die Möglichkeit maximaler Freiheit in musikalischer Kommunikation und Beweglichkeit. Die Zuhörer werden in jedem Fall eine Premiere erleben.

Gitarrist Sturm ist Sohn der Stadt, einschlägig bekannt. Enthöfer (Sopransaxophon, Tenorsaxophon und Bassklarinette) spielt erstmalig in Aachen. Er lebt als freischaffender Musiker mit seiner Familie in Wuppertal. Neben zahlreichen eigenen Projekten ist er unter anderem immer wieder auch Gastmusiker beim Tanztheater Pina Bausch und Theatermusiker in Köln und Bochum. Er ist Künstlerischer Leiter der Jazzreihe „con brio“ in Wuppertal.

Mit der Vorabend-Jazz-Messe in St. Apollonia geht es am Samstag, dem 8. Februar, um 18 Uhr mit „In tempore certo“ von Christof Schönherr mit Chor und Orchester von St. Severin unter der Leitung von Marcel van Westen, musikalisch weiter.
Das Flowchor Aachen unter der Leitung von Luc Nelissen rundet am Sonntag, dem 9. Februar 2020, um 17 Uhr das Jazz Wochenende ab.

Sie sind jung, sie singen gut und sie sind voll im FLOW. Die zirka 30 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 16 und 31 begeistern seit 2017 unter der Leitung von Luc Nelissen Aachen, die Region und auch darüber hinaus die Menschen mit ihrem Gesang. Alles a cappella – FLOW präsentiert sowohl ruhige Lieder als auch coole Beats.

Der Chor der Musikschule Aachen hat 2018 im Fernsehen für Furore gesorgt, als der WDR „den besten Chor im Westen“ gesucht hat. Stimmgewaltig, voller Energie und Lebensfreude stürmten die Aachener ins Finale und überzeugten mit ihrem Gesang die Jury und eroberten die Herzen vieler Zuschauer.

Wer sich gerne selbst einen Eindruck verschaffen möchte kann das nicht nur live bei einem der vielen Auftritte tun, sondern hat auch die Möglichkeit das selbst produzierte Musikvideo anzusehen oder eine CD mit einer Auswahl an Liedern zu erwerben.

Die Organisatoren hoffen auch 2020 auf die finan­zielle Unterstützung durch die katholische Stiftung St. Severin. Darüber hinaus freuen sie sich über jede Zuwendung, die bei der Realisierung aller Pläne notwendig bleiben und natürlich über jedes neue Mitglied.