SVE Ehemaligen-Treff

Der SVE hat im letzten Jahr das fußballerisch erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte erlebt, mit gleich fünf grandiosen Aufstiegen im Jugend-, Damen- und Seniorenbereich und wurde dafür auch auf dem Neujahrsempfang des Bezirksamtes von Ortsbürgermeisterin Elke Eschweiler explizit geehrt.

Aber ein Verein lebt nicht nur von seinen aktuellen Erfolgen, von den derzeitigen agierenden Teams in Jugend- oder Senioren-Bereich, sondern vor allem auch durch seine Tradition. Etwas, das in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit jedoch in den Hintergrund rückt, scheinbar nicht mehr wichtig ist.

Doch weit gefehlt: denn erst die Konstanz über Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte zeigt doch die tatsächliche Stärke eines Vereins! In guten Zeiten laufen einem die Fans, Freunde und Gönner schneller und zahlreicher „die Türe“ ein. Aber was, wenn es mal schlechter läuft, man in unteren Klassen spielt, der Erfolg ausbleibt. Hier sind dann andere Tugenden gefragt, wie Ausdauer, Treue, Durchhaltevermögen und die Liebe zu seinem Verein.

Menschen mit diesen Eigenschaften, die in den SV Eilendorf von den Nachkriegsjahren bis in die 70er Jahre geführt und geprägt haben, trafen sich im November 2019 bereits zum zweiten Mal. Eingeladen nach teils mühsamen Recherchen von den Organisatoren Bruno Walczak, Dietmar Schwarz und Karl Heinz Blanch, fanden 35 alte Recken den Weg in die liebevoll geschmückte Cafeteria „Nachspielzeit“.

In einer sehr prägnanten Ansprache begrüßte, der aktuelle Stadionsprecher Stefan Beuel die Anwesenden und fand als offizieller Vertreter des Vereins treffende Worte zur Bedeutung von Vereinstradition. Vom Ehrenpräsidenten, bis zum Platzwart, vom Erfolgstrainer bis zum Vollblutstürmer, wurden alte Geschichten, alter Fotos, alter Tabellen aus den 60iger Jahren ausgetauscht und mal schwelgte in lebhaften Erinnerungen.

Ein sehr bewegender Abend, der auch eine Signalwirkung für die derzeitigen Aktiven des SV Eilendorf hat, fand spät sein Ende und wird hoffentlich im kommenden Jahr erneut widerholt.

Weltgebetstag

Simbabwe ist ein Land mit bewegter Geschichte. Viele Kämpfe musste das Volk überstehen, um zu überleben. Britische Kolonialzeit, ein autoritärer Präsident, Wirtschaftskrisen und die Auswirkungen des Klimawandels haben tiefe Wunden in dem Land im südlichen Afrika hinterlassen. Auch aktuell ist die politische, wirtschaftliche und soziale Lage sehr kritisch. Christinnen aus Simbabwe haben deshalb die zentrale Bibelstelle „Heilung des Kranken am Teich von Bethesda“ (Joh.5, 2-9a) für den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2020 ausgesucht. Darin befähigt Jesus einen Menschen gesund zu werden, indem er etwas tut für die Veränderung, die Gott ihm anbietet. Diese Aufforderung gilt Allen. Damit auch wir fähig werden etwas für die Veränderung zu tun, rufen die Frauen aus Simbabwe uns zu: „Steh auf, nimm deine Matte und geh!“

In diesem Jahr sind alle Frauen aus Eilendorf und Rothe Erde bei den evangelischen Frauen in der Versöhnungskirche in der Johannesstraße 12 zu Gast. An alle Interessierten ergeht eine herzliche Einladung zum Informationsabend über das Land Simbabwe mit anschließendem Beisammensein bei landestypischen Speisen und Snacks am Dienstag, dem 18. Februar 2020, um 19 Uhr in der evangelischen Versöhnungskirche Johannesstraße und zum Ökumenischen Gottesdienst in der Versöhnungskirche am Freitag, dem 6. März 2020, zum Kaffeetrinken ab 15.30 Uhr und zum Gottesdienst um 17 Uhr.

Sternsinger

Nach Weihnachten machten sich wieder zahlreiche Eilendorfer Kinder auf den Weg, um für Kinder in Not zu sammeln. Vom 27. Dezember 2018 bis zum 6. Januar 2019 waren 25 Sternsinger Gruppen mit circa 95 Kindern und 40 Begleiter der Kirchengemeinden St. Severin, St. Apollonia und St. Barbara in den Straßen unseres Stadtteils unterwegs. Festlich gekleidet mit goldenen Kronen, bunten Umhängen und dem Stern zogen die Kinder los, um den Segen „Christus mansionem benedicat“ 20*C+M+B*16 in die Häuser zu bringen.

Zum Dankesgottesdienst am 11. Januar 2020 konnten die Organisatoren der Sternsingeraktion in diesem Jahr die stolze Summe von 22.000 Euro vermelden. Das Geld wird zu einem Drittel an das Projekt Ramanakkapeta in Indien verwandt, und zwei Drittel erhalten die verschiedenen Projekte, mit denen die Sternsingeraktion Kindern auf der ganzen Welt, nach dem Motto „Frieden! – Im Libanon und weltweit“, unterstützen. In der Dankesmesse holten sich zahlreiche Kinder, die sich zu diesem Anlass noch einmal die königlichen Gewänder umlegten, ihr verdientes Lob ab.