Vorwort der Bezirksbürgermeisterin zur aktuellen Lage

Liebe Eilendorferinnen und Eilendorfer, „alles, was Menschen gefährden könne, müsse reduziert werden“, so hat es unsere Bundeskanzlerin am 18. März 2020 formuliert und sie appellierte an die Bevölkerung, sich an die Regeln und Einschränkungen zu halten.

Dass das neue Jahrzehnt die Menschen auf der ganzen Welt und ihr bisheriges Leben derart verändert, hätte noch vor wenigen Wochen niemand auch nur ahnen können.

Ein bisher unbekannter Virus stellt Deutschland und die Welt vor vollkommen neuen Herausforderungen. Das gewohnte Leben wurde weitestgehend heruntergefahren und wir wissen derzeit nicht, ob diese Maßnahmen überhaupt ausreichen oder nachgesteuert werden muss.

Schon jetzt begegnen zahlreiche Menschen in ihrem Berufs- und Privatleben erheblichen Schwierigkeiten und Problemen.

Das Gemeinschaftsgefühl unserer Gesellschaft wird auf eine harte Probe gestellt. Das, was immer selbstverständlich war – Arbeit, Kindergarten, Schule, Freizeitgestaltung, Treffen mit Freunden, das nette Gespräch und natürlich auch der gewohnte Händedruck – ist uns aus Rücksichtnahme auf den anderen derzeit verwehrt. Das schließt auch das gemeinsame Gebet in unseren Pfarrkirchen ein.

Doctor Retro – Der singende Historiker aus Eilendorf

Für junge Leute ist Vergangenheit eben Vergangenheit!“ Dieser erschreckende Satz fiel in diesem Jahr. Aus dem Munde eines 17jähri­gen, obwohl dieser eigentlich ein eher sehr gut gebildeter Repräsentant des „interessierten Deutschlands“ ist. Top erzogen, kein Egoist, kurz vor dem Abitur. Oha!
Nicht nur 75 Jahre nach Kriegsende, sondern auch 30 Jahre nach dem Weg in die Freiheit für so viele – oha. Und wie sagte es Udo Lindenberg in seiner manchmal schnoddrigen, aber immer auch so emphatischen Art: „Überrasch´´ mich!“
Deutschlands vielleicht wichtigster Musiker unserer Zeit ist eines der großen „Gelebten Vorbilder“ von Stephan Kaußen. Und der nahm den „persönlichen Auftrag“ tatsächlich ernst. „Ich bin nach Jahren des Bü­cherschreibens auf die Idee gekommen, historische Zusammenhänge einmal in anderen Darstellungsformen zu präsentieren.“

Hinweis der Pfarrgemeinden

Die aktuelle Situation bezüglich des Corona-Virus beeinträchtigt auch unser pfarrliches Leben durch einschneidende Maßnahmen. Bitte beachten Sie dazu folgende aktualisierte Informationen:
Zunächst bis zum 19. April 2020 müssen ausnahmslos alle Veranstaltungen in unseren Pfarrheimen St. Severin, Marienstraße, sowie St. Apollonia, Heckstraße entfallen. Die Pfarrheime bleiben geschlossen.