70 Jahre Tennisclub Eilendorf!

In diesem Jahr feiert der Tennisclub Eilendorf ein ganz besonderes Jubiläum: Seinen 70. Geburtstag! Dass die Mitglieder im Jahre 2020 auf einer schmucken 6-Platz-Anlage spielen würden, damit hatten die Gründungsväter 1950 wohl kaum gerechnet, als sie den Verein aus der Taufe hoben und zunächst auf nur einem Platz in der Forsterstraße der gelben Filzkugel hinterherjagten. Die Lust auf den noch eher unbekannten Sport nahm Jahr für Jahr zu und damit auch die Platznot, so dass der Club schließlich die Plätze der Familie Gülpen in der Brückstraße pachtete. Tennis erlebte mit den Erfolgen von Steffi Graf und Boris Becker in den 80er- und 90er-Jahren einen großen Boom, der auch in Eilendorf zu spüren war und somit immer mehr Erwachsene, vor allem aber auch Jugendliche in den Club strömten. So erwuchs der Wunsch nach einer größeren Anlage, denn weder die Lage der Plätze im Ortskern noch die geringe Anzahl an Plätzen waren ideal und zukunftsfähig. Und so kam es, dass mit der Jahrtausendwende, als der Tennisboom seinen Höhepunkt längst überschritten hatte und viele Tennisvereine mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen hatten oder bereits ihre Anlagen schließen mussten, in der Haarhofstraße eine wunderschöne 5-Platz-Anlage samt schickem Clubhaus entstanden. In den folgenden Jahren zeigte sich, dass sich das Risiko, dass der Vorstand mit der Vergrößerung des Vereins eingegangen war, auszahlte. Die Mitgliederzahlen stiegen gegen den allgemeinen Trend an und blieben konstant, das Vereinsleben florierte und Jahr für Jahr nahmen weit mehr als ein Dutzend Mannschaften am Meisterschaftsbetrieb teil. Vor allem im Bereich der Jugendarbeit gab es auf der neuen Anlage bessere Möglichkeiten, was sich in den Mitgliederzahlen in diesem Bereich auch widerspiegelte. Um diesem Bedarf Rechnung zu tragen, wurde 2012 ein sechster Platz gebaut, der hauptsächlich als Trainingsplatz für das Jugendtraining genutzt wird.

70 Jahre TCE – eine wahre Erfolgsgeschichte, die hoffentlich noch lange weitergeschrieben werden kann. Geselligkeit und sportlicher Wettkampf – eine Symbiose, die auf der Anlage des TCE tagtäglich zu bewundern ist. Inwieweit aber die sportbegeisterten Mitglieder ihrer Passion in dieser Jubiläumssaison nachgehen können, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Wie in vielen anderen Bereichen ruht momentan auch der Spielbetrieb auf der Anlage an der Haarhofstraße und es ist noch nicht absehbar, wann die ersten Bälle wieder über die Netzte der spielbereiten Plätze fliegen werden. Informationen dazu wird es auf der Homepage des Vereins und in der Geisha geben, denn seitens des TCEs ist alles vorbereitet für den Tag X. 12 Erwachsenen- und Jugendmannschaften und eine Freizeitmannschaft sind spielbereit und fiebern dem Saisonstart entgegen. Die Jugendtrainer stehen in den Startlöchern und es würde alle im Verein freuen, wenn geplante Aktivitäten, wie der Tag der offenen Tür, die Schnupperkurse für Erwachsenen und Jugendliche und das Tenniscamp für Jugendliche in der 2. und 5. Sommerferienwoche stattfinden könnten. Die Jahreshauptversammlung musste auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben werden. Der Tennisclub Eilendorf und alle Tennissportler im Ort hoffen doch noch darauf, dass es bald losgehen kann, um die Jubiläumssaison des TCEs zusammen genießen zu können.

Online Partizipation

Online Partizipation und Bürgerbefragung in Eilendorf (Studierendenprojekt der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW) 2018 und 2019 hatte Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler zu Workshops zur Ermittlung von Verbesserungspotentialen eingeladen. Angesprochen wurden mit diesen Workshops vor allem die Eilendorfer Geschäftswelt und die Vertreter von Ehrenamt und Vereinen.

In diesem Workshop sind eine Vielzahl von Maßnahmen ermittelt wurden, von denen bereits einige umgesetzt wurden. Sei es der Ausbau von Veranstaltungen im Eilendorfer Ortskern (Sport im Park / Karneval / Open Street), die Verbesserung der Sauberkeit durch die Einrichtung des Bezirksservices oder auch die Stärkung der lokalen Identität. Entstanden war diese Idee der Workshops nach einem Modell der Stadtverwaltung Kapstadt. Kapstadt ist Aachens Partnerstadt und kooperiert u.a. auch mit dem Bezirksamt Eilendorf im Rahmen von internationaler Entwicklungszusammenarbeit.

In den Workshops wurde immer der Wunsch geäußert, auch die übrigen Eilendorferinnen und Eilendorfer Verbesserungsvorschläge für den Stadtbezirk äußern zu lassen. Wie bereits in der letzten Ausgabe dargestellt wurde eine Projektgruppe der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung im Bezirksamt Eilendorf initiiert und eine Kooperation mit der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf vereinbart. Die Projektgruppe steht derzeit für 9 Wochen im Bezirksamt Eilendorf zur Verfügung und hat ihre Arbeit mit dem Betreuer der Hochschule, Herrn Dr. Sascha Opielka, aufgenommen. Ziel ist es weitere Verbesserungspotentiale im Stadtbezirk zu erkennen.

Da dieses Projekt bereits lange vor der Corona Pandemie geplant wurde, jedoch die aktuellen Aspekte nicht außer Acht gelassen werden sollen, gibt es auch Fragen zu diesem Themenfeld. Neben einer klassischen Befragung, die über eine Postwurfsendung Anfang Mai verteilt wird, gibt es auch die Möglichkeit an einer Online Umfrage teilzunehmen. Diese wird in den nächsten Tagen über die örtlichen sozialen Medien vervielfältigt.

Nach Abschluss der Befragung werden die Ergebnisse in einem Projektbericht veröffentlicht. So wird allen Eilendorferinnen und Eilendorfern die Möglichkeit geboten, Verbesserungsvorschläge zu äußern und damit die lokale Partizipation gestärkt.

Ev. Kirchengemeinde

Auch für den Monat Mai rechnet die evangelische Gemeinde mit Einschränkungen beim abhalten von Gottesdiensten, Veranstaltungen und sonstigen Feierlichkeiten. Daher werden alle Veranstaltungen im Mai nur unter Vorbehalt veröffentlicht.

Bis Ende April galten folgende Beschlüsse: Das Bereichspresbyterium Aachen Nord hat aufgrund der Empfehlungen der Landesregierung, der Landeskirche sowie des Krisenstabs der Städteregion und der Stadt Aachen beschlossen: Ab Sonntag, dem 15. März 2020 werden bis auf weiteres im Gemeindebereich Aachen Nord folgende Maßnahmen ergriffen:

Der Gottesdienst findet in allen drei Kirchen nicht statt. Es wird eingeladen, Rundfunk- und Fernsehgottesdienste zu verfolgen. Einzelseelsorge findet auf Nachfrage statt, auch Hausabendmahl. Alle Veranstaltungen, Kreise und Treffen in allen drei Kirchen werden abgesagt. Das betrifft auch externe Gruppen. Die Konfirmation wird auf Samstag den 5. September 2020 (Versöhnungskirche), bzw. Sonntag den 13. September 202 (Christuskirche) verschoben. Bitte beachten Sie für die kommende Zeit stets die aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen. Gemeindebüro: Frau Jäger, Pfarrbüro Aachen, Gemeindebereich Nord, Frere-Roger-Str. 8 –10, 52062 Aachen, Telefon: 0241/453 – 105, Fax 453 – 5505, E –Mail: karola.jäger @ ekir.de

Unter Vorbehalt
Der Stuhl ‚Stil – Design – Kult’
Stühle sind in jedem Haushalt gegenwärtig. Kein anderes Möbelstück ist in so vielen individuellen Entwürfen erdacht worden, sei es als handwerkliches Unikat, als Serienmodel oder auch als Kunstwerk.
Wir können bis ins 3. Jahrhundert vor Christus zurückschauen, um die ersten Abbildungen von Stühlen zu erkennen. Die Frauen der Frauengruppe laden am Montag, dem 18. Mai 2020, um 19 Uhr in die Versöhnungskirche, Johannesstr. 12, herzlich ein. Die Referentin Christa Knaak wird die Gäste mit einem Vortag mit Bildpräsentation über Der Stuhl ‚Stil – Design – Kult’ unterhalten.
Die Teilnahme ist kostenlos.