Abschied von Ron-Roger Breuer

Nach drei Jahren im Amt des stellvertretenden Bezirksamtsleiters verlässt Ron-Roger Breuer Eilendorf und wechselt als Amtsleiter in den Haarener Bezirk. Für Eilendorf ist es ein trauriger Abschied, denn in der sehr kurzen Zeit hat Ron-Roger Breuer mit seinem Engagement und der sehr guten Zusammenarbeit mit Amtsleiter Martin Freude, viel bewegen können. Auch für die Eilendorfer Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler „war das Tandem eines, wie man es selten hat“. Sie freut sich aber auf die weitere Kooperation mit dem zukünftigen Amtsleiter in Haaren. Haaren ist als Koppelamt von Eilendorf stets erster Ansprechpartner für das Bezirksamt in Eilendorf und so sehen alle optimistisch auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Nachbarbezirk. „Mit dem Abschied endet die tolle Zusammenarbeit mit Ron-Roger Breuer natürlich nicht. Vielmehr bekommen wir die Chance, die bestehende, gute Zusammenarbeit mit dem Nachbarbezirk Haaren noch weiter auszubauen,“ schaut die Bezirksbürgermeisterin mit Zuversicht in die Zukunft. In den letzten drei Jahren hat die Führungsspitze im Bezirksamt Eilendorf – Freude/Breuer – außergewöhnlich gut funktioniert. Besonders bei den Aufgaben des Ordnungsamtes hat Ron Breuer immer den direkten Kontakt mit den Bürger*innen gesucht und somit dem Amt des stellvertretenden Amtsleiters ein Gesicht gegeben. Er hat neue Projekte angestoßen und in Kooperation mit Politik und Verwaltung umgesetzt.

„Ich bin von Anfang an sehr positiv von den Eilendorfern aufgenommen worden und Eilendorf war immer offen für Neues. Das hat es mir leichtgemacht, Projekte anzugehen und umzusetzen“, blickt Breuer zurück. „Mein Anspruch war es, immer ein offenes Ohr und einen guten Draht zu den Bürgern zu haben und ich bin froh, wenn ich das erfüllt habe. Das kann auch nur funktionieren, wenn man nach draußen und auf die Menschen zugeht.“

Seit August leitet Ron-Roger Breuer kommissarisch das Bezirksamt in Haaren und im September wird er offiziell die Amtsleiterstelle übernehmen. An seinem direkten Umgang mit Menschen möchte er festhalten, denn „jedes Dorf hat seine Eigenarten und auch hier möchte ich ein offenes Ohr für die Menschen haben. Aber auch wenn jeder Bezirk sein eigenes Gesicht hat, möchte ich über die Grenzen hinausdenken und Projekte über den Bezirksrand möglich machen.“

Die Lücke, die Ron-Roger Breuer hinterlassen hat, soll so bald wie möglich wieder geschlossen werden, die Ausschreibung läuft und Martin Freude ist optimistisch, dass die Stelle in naher Zukunft besetzt werden kann. „Die Aufgaben in den Bezirksämtern sind in den letzten Jahren immer vielfältiger geworden, viele Verwaltungsangelegenheiten können vor Ort erledigt werden und mittlerweile nutzen den Eilendorfer Service 30% auswärtige Kunden“, weiß Martin Freude über die Vorzüge des Eilendorfer Bezirksamtes. Besonders die Stelle als stellvertretender Amtsleiter, mit der Mischung aus Bürgernähe und Fachwissen, bietet ein interessantes Aufgabenfeld.

Für Ron-Roger Breuer waren „von den 18 Dienstjahren bei der Stadt Aachen, die drei in Eilendorf bisher die Schönsten“! Ein schönes Kompliment für Eilendorf!

In der Eilendorfer Bezirksvertretungssitzung am Mittwoch, dem 9. September 2020, wird Ron-Roger Breuer noch einmal offiziell verabschiedet.

September Special Light

Das September Special, wie es die Aachener kennen, wird es in diesem Jahr nicht geben. Vor allem die Bühnenprogramme mit Musik, sind mit den Corona-Maßnahmen nicht zu realisieren. Daher gibt es in diesem Jahr ein verändertes Konzept. Unter dem Motto „die Welt dreht sich weiter, auch in Zeiten von Corona“, soll die Aktion vor allem zur Stärkung Aachens Gastronomie, der Schaussteller und dem Handel dienen. Bürger, insbesondere Familien mit Kindern, können sich begegnen und wieder ein Stück Normalität erleben. Um die Veranstaltung nicht auf engem Raum, in die Aachener Innenstadt zu konzentrieren, werden erstmals die Bezirke in das September Special eingebunden.

In Eilendorf dürfen sich die Bürger vom 17. bis zum 27. September 2020 auf eine kleine Abwechslung mit Karussell, Entenangeln und Imbiss auf dem Severinus Platz freuen. „Wir haben uns entschieden, den Schaustellern, die auch sonst immer in Eilendorf stehen, die Möglichkeit zu geben, sich hier aufzustellen,“ erklärt Martin Freude, Bezirksamtsleiter in Eilendorf. Da die Organisation und Finanzierung in die Hände der Bezirke gelegt worden ist, war es für Eilendorf nicht möglich in der kurzen Vorbereitungszeit, noch weitere Gastronomen und Schausteller ins Dorf zu holen. Im Rahmen des September Special light in Eilendorf, wird am 19. September 2020, um 12 Uhr, der neu gestaltete Heinrich-Thomas-Platz feierlich eingeweiht. Verwaltung und Politik haben alle Beteiligten, die an der Umgestaltung mitgewirkt haben, zu dem kleinen Event eingeladen. Der Instrumentalverein Eilendorf wird die Feierlichkeit musikalisch unterstützen und möglicherweise wird es auch noch einen Getränkestand auf dem Heinrich-Thomas-Platz geben.

Für Elke Eschweiler, Bezirksbürgermeisterin, ist es trotzdem „eine kleine, aber feine Veranstaltung, zu der sich die Eilendorfer mit Abstandsregeln und der nötigen Eigenverantwortung begegnen können.“

Auch wenn die Aktion nicht das Bürgerfest und die für August geplante Kirmes ersetzt, wünschen sich die Organisatoren unter Einhaltung der Abstand- und Hygieneregelungen ein fröhliches, buntes Miteinander.

Sehschule jetzt auch in Eilendorf

Die Zweitpraxis des Augenzentrum Euregio an der Von-Coels-Straße bietet ab September zu den normalen Sprechstundenzeiten eine zusätzliche Spezialsprechstunde für die Sehschule an. Frau S. Kronenberg übernimmt als Orthoptistin in der Eilendorfer Praxis von Dr. med. Arash Amjadi die Termine für die Sehschule und unterstütz in ihrem Aufgabenbereich die Arbeit von Dr. Gabriele Beckenkamp-Born. In der Sehschule sind spezielle Kenntnisse über die Augenbewegung (Motorik) und über visuelle Wahrnehmung (Sensorik) wichtig.

Die Sehschule ist besonders für Kinder im Kleinkindalter von großer Bedeutung, denn die verlorene Sehstärke, durch z.B. Schielen, kann in späteren Jahren nicht wieder behoben werden. Daher sollte jedes Kind bereits im Kindergartenalter einen Vorsorgetermin in der Sehschule wahrnehmen, um mögliche Sehschwächen im Vorfeld zu korrigieren. Die besondere Herausforderung bei der Untersuchung von Kleinkindern ist zudem die Notwendigkeit des Mitmachens. Daher ist die Orthoptistin besonders im spielerischen Umgang mit den Kindern geschult. Es wird das Interesse der Kinder spielerisch geweckt und so ist selbst bei den Kleinsten eine Untersuchung der Augen möglich.

In der Sehschule werden darüber hinaus auch Patienten aller Altersgruppen, die in das Aufgabengebiet der Orthoptistin fallen, behandelt. Genauso kann auch hier z. B. Schlaganfallpatienten mit einer Therapie geholfen werden. Neben einem Vorsorgetermin für Kleinkinder, können für folgende Augenbeschwerden Termine in der Sehschule gemacht werden: Sehschwächen, Schielerkrankungen, Doppelbilder, Probleme/Störungen des ein-und beidäugigen Sehens, Augenzittern, augenbedingte Kopffehlhaltungen, Kopfschmerzen oder Lesestörungen und Augenbewegungsstörungen. Es können ab sofort Termine für die Sehschule in der Praxis Von-Coels-Straße Von-Coels-Straße 55 – 57, 52080 Aachen-Eilendorf, Telefon: 0241 51569050, Fax: 0241 51569051, E-Mail: info@augenzentrum-euregio.de, vereinbart werden.

Die Vorsorgeleistung der Sehschule wird von den Krankenkassen übernommen und ist keine Zusatzleistung.