2008 wurde die städtische Tageseinrichtung Lindenstraße zum Familienzentrum NRW zertifiziert. Zu den grundsätzlichen Aufgaben eines Familienzentrums gehört die Bereitstellung von vielfältigen Informationen und Angebote rund um die Themen Familie und Kind. Somit ist die Einrichtung ein Knotenpunkt in einem Netzwerk, das Familien umfassend berät, unterstützt und fördert.
Das Ziel des Familienzentrums in Eilendorf ist es möglichst alle Menschen im Stadtteil anzusprechen, dabei wird sich nict nicht auf eine bestimmte Zielgruppe festgelegt. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern plant die Kita Lindenstraße, sobald die Pandemie es zulässt, Elternabende zu verschiedenen Themen, wie Mediennutzung für Kinder, Regeln und Grenzen, gesunde Ernährung, Elternkurs „starke Eltern – starke Kinder“, Zumba, Deutschkurs, Unterstützung für Grundschulkinder in Mathematik und Deutsch, Bewegungsangebote für Senioren, Gitarrenkurs für Kinder und eine Bücherausstellung in Kooperation mit „das Buch“.
„Wir als Familienzentrum möchten über die reguläre Arbeit als städtische Kindertageseinrichtung hinaus Angebote zur Förderung und Unterstützung für Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen und mit unterschiedlichsten Bedürfnissen bereitstellen.
Bei einer jährlichen Abfrage durch die Eltern unserer Eilendorfer Kitas versuchen wir herauszufinden, was die Familien im Stadtteil interessiert und wo ihre Bedürfnisse liegen. Abgesehen von der Befragung versuchen wir in Gesprächen und mit Feinsinn herauszufiltern, was die Menschen hier vor Ort noch beschäftigt. Mit diesem Wissen stellen wir das Angebotsprogramm zusammen. Wir sehen uns als generationsübergreifende Begegnungsstätte, als ein Ort für Familienbildungs- und Familienfreizeitaktivitäten, als Stätte des Erfahrungsaustausches und der Unterstützung im Alltag. Uns ist es wichtig, dass die Angebote niederschwellig sind, d.h. alltagsnah gestaltet werden, möglichst kostenfrei und ohne Hemmschwellen oder räumliche Hindernisse in Anspruch genommen werden können. Wir freuen uns eine helfende Institution im schönen Eilendorf zu sein.“
Die St. Apollonia Schützen Bruderschaft muss leider auch in diesem Jahr ihr Schützenfest Corona bedingt ab sagen. Sie wären auch Ausrichter des Bezirksfestes im Bezirk Verband Stolberg gewesen. Aus diesem Anlass hatten sie ein umfangreiches Programm vorbereitet. Unteranderem wollte der Eilendorfer Schützenverein eine neue Vereinsfahne feierlich einweihen, da die alte Fahne von 1984 leider in die Jahre gekommen ist. Sie wurde schon mehrmals restauriert, jedoch lohnte sich jetzt dieser Aufwand nicht mehr. „Ob wir dieses Jahr noch einen Termin finden, um die neue Fahne zu segnen, müssen wir abwarten und sehen, wie sich die aktuelle Corona Lage entwickelt,“ so der Ausblick von Günter Kirsch.
Ab Juni 2021 wird die ASEAG zwischen Eilendorf und Brand zu den Hauptverkehrszeiten mehr direkte Fahrten anbieten. Derzeit pendelt die Linie 50 nur für Schulfahrt morgens um 8 Uhr und nachmittags um 16.10 Uhr zur Gesamtschule in Brand hin und zurück. In Zukunft wird die ASEAG die Linie 50 ausbauen und Verbindungen zu den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags zwischen den beiden Stadtteilen zusätzlich anbieten.