Sportangebote des ETV

Je nach Corona-Lage bietet der Eilendorfer Turnverein 1870 e.V. Online oder Präsenz Kurse nach den Sommerferien an.
Für das Kursangebot ab dem 24. August 2021 können Sie sich gerne beim Eilendorfer Turnverein anmelden.

YOGA Basic, ab 24. August:
Dienstags: 19 Uhr – als online-Angebot oder 20.15 Uhr – als Präsenz-Angebot (Turnhalle Brühlstraße)

Hatha Yoga, ab 25. August:
Mittwochs: 20.15 Uhr – je nach Corona-Lage als Online- oder Präsenz Angebot (Neue Turnhalle Kaiserstraße)

ZUMBA GOLD und ZUMBA, ab 8. September 2021:
Mittwochs: 19.00 bzw. 20.00 Uhr – je nach Corona-Lage als Online- oder Präsenz Angebot Auf der Homepage des ETV finden Sie das gesamtes Sportprogramm in den Bereichen Turnen, Volleyball, Basketball und Gymnastik!

Anmeldeunterlagen bei der Geschäftsstelle des Eilendorfer Turnvereins, Telefon: 5590245 oder per E-mail: info@eilendorfer-tv.de Infos auf der ETV Homepage: www.eilendorfer-tv.de „Kurse“

Ferienzeit ist Lesezeit – Buchtipps für die Sommertage

Ob am Strand oder auf dem Balkon in der Hängematte, im Juli steht Entspannung im Terminkalender. Da darf ein gutes Buch nicht fehlen. Buchhändler Marcel Emonds-pool und seine Frau Manuela stellen zwei Bücher vor, die sich lohnen gelesen zu werden.
„Als ich das Buch las, hat es sich angefühlt, als säße ich mit der 79-jährigen Grand Dame der südamerikanischen Literatur ganz vertieft in eine intellektuelle Plauderei gemütlich in einem Café“, beschreibt Manuela Emonds-pool das Leseerlebnis nach der Lektüre des Romans von Isabel Allende „Was wir Frauen wollen“
Isabel Allende, die 1982 mit ihrem Debütroman „Das Geistershaus“ nicht nur mich komplett in ihren Bann gezogen hat, berichtet in diesem Buch anschaulich, aber auch sehr kurzweilig und unterhaltsam, über ihre ganz persönlichen Erfahrungen im Leben und über ihre feministischen Grundsätze. Viele Themen wie häusliche Gewalt, Altersdiskriminierung von Frauen, Frauen in Machtpositionen, um nur einige zu nennen, reißt sie an und ruft die jüngeren Generationen zu Frauen-Solidarität auf.
Dies macht die Erfolgsautorin in einem wohltuend unaufgeregten, fröhlichen und entspannten Tonfall, so dass dieses persönliche Bekenntnis einer Schriftstellerin, die im Alter zu sich selbst gefunden hat, ein echtes Lesevergnügen mit Tiefgang ist.
Isabel Allende „Was wir Frauen wollen“, Suhrkamp Verlag, 18 Euro  Für seine Stammleser hat Sebastian Fitzek gleich auf der Titelseite den Hinweis gesetzt „Kein Thriller“, an Erstleser ergeht am Ende die Warnung, von seinen anderen Titeln bitte nichts humoristisches zu erwarten.
„Der erste letzte Tag“ ist kein Psychothriller und handelt nicht von Serienmördern. Stattdessen geht es um die Reise zweier durch Zufall zusammengewürfelter Menschen : Livius Reimer, Deutsch- und Geschichtslehrer, will von München nach Berlin fliegen, um seine Beziehung zu retten. Schon im Flieger fällt ihm eine junge Frau auf, die er als „Tofu-Terroristin“ kategorisiert: eine zugezogene Neu-Berlinerin, „die ihr ganzes Teenagerleben davon geträumt hat, mit Papas Kohle im Prenzlauer Berg einen auf hippes Mädel zu machen.“ Als unmittelbar vor dem Start das Flugzeug wegen starken Schneefalls geräumt wird und die Passagiere ihre Reise irgendwie anders fortsetzen müssen, findet sich Livius mit der jungen Frau, Lea von Arnim, vor der Mietwagenfirma im Pulk der Reisenden, die Jagd auf den letzten verfügbaren Wagen machen. Es ist nicht nur der Beginn eines Roadtrips, sondern auch einer Schicksalsgemeinschaft. Denn Lea hat den letzten Wagen ergattert und erwartet nun von Livius, dass er die Miete übernimmt. Livius hält Lea für ein verzogenes reiches Gör, sie hält ihn für einen auf locker machenden Spießer, der noch nie sein Leben nach wirklich eigenen Vorstellungen gelebt hat. Aus den flapsigen Wortwechseln entwickelt sich eine Idee: Warum nicht einmal einen Tag so leben, als sei es der letzte? „Ein lustiger, gefühlvoller, nachdenklicher und auch trauriger Roman, der zeigt: Sebastian Fitzek kann auch anders!“, begeistert sich Marcel Emonds-pool für das neueste Werk des Autors.
Sebastian Fitzek Der erste letzte Tag Droemer Knaur, 16 Euro

Grete Mertens – 100 Jahre bewegtes Leben

Unendlich Dankbar war die Eilendorferin Grete Mertens ihren 100. Geburtstag zu Hause, in gewohnter Umgebung mit ihrer Familie, feiern zu können. Die Eilendorferin ist durch ihre langjährige Mitgliedschaft als aktive Übungsleiterin im Eilendorfer Turnverein vielen Eilendorfern und auch Aachenern bekannt. Bei bestem Frühlingswetter war es möglich, dass fast die ganze Familie und Freunde am 28. Mai der Jubilarin persönlich gratulieren konnten. Ihre Beiden Kinder Marita Mertens-Kreiselmeyer und Jack Mertens, Schwiegertochter und -Sohn, Enkelkinder, Urenkel, Schwägerin, Cousinen, Nichten und Neffen und die Patenkinder, kamen in der Rödgener Straße vorbei und bereiteten ihrer Mama, Oma und Uri einen tollen Tag. Am 28. Mai 1921 geboren, blickt Grete Mertens auf ein ereignisreiches Jahrhundert zurück. „All die Stationen Deines bewegten Lebens aufzuzählen, führe zu einem abendfüllenden Programm“, so die Worte Jack Mertens in seiner Geburtstagsrede. „Vom Teenager, dem kein Baum zu hoch war bis zur 100 Jährigen und von der Ehefrau zur Mama, über Oma zur Uri.
Du erlebst Deinen 100. Geburtstag und all das Schöne heute bei klaren Gedanken und vollem Bewusstsein und dies in Deiner gewohnten Umgebung. Das ist das schönste Geschenk zu Deinem Geburtstag. Im Übrigen, in der traditionsreichsten und schönsten Straße Eilendorfs!“ Noch bis ins hohe Alter ist Grete Mertens mit dem Fahrrad in Eilendorf unterwegs gewesen und mit ihren 100 Jahren sind es höchstens Seh- und Hörschwächen, die ein wenig einschränken. Die Liebe zum Sport und zur aktiven Gymnastik bescherte Grete Mertens die Ehrenmitgliedschaft im ETV und steigerte ihren Bekanntheitsgrad über die Grenzen Eilendorfs hinaus.