Stadtteilkonferenz mit vielen neuen Ideen

Nach dem Neustart der Stadtteilkonferenz im September 2021 konnte das Eilendorfer Gremium „von Eilendorfer, für Eilendorfer“ 2022 einen vollen Erfolg verbuchen. Zahlreiche Anträge der Bürger konnten umgesetzt werden, und erstmals wurde das gesamte Budget der Stadtteilkonferenz ausgeschöpft.

Mit großer Freude verkündete das Sprecherteam, vertreten von Verena Sußmann und Helmut Harth, der Stadtteilkonferenz beim letzten Treffen im November 2022 die guten Neuigkeiten und hofft, auch 2023 wieder mit zahlreichen Ideen aus der Bürgerschaft den Stadtteil für alle Bürger bereichern zu können. Ideen aus 2022, wie der Demenzpfad, der mit einer Station vor dem Seniorenzentrum St. Severin schon die erste Anlaufstelle hat, und der Nachhaltigkeitsschrank, der bereits auf der Ecke Hansmannstraße/Friedrich-Wilhelm-Straße steht und schon jetzt von den Bürgern bestens angenommen wurde, belegen, dass das Engagement der Stadtteilkonferenz seine Früchte trägt. Die Idee eines Garagenflohmarktes soll im Mai oder Juni 2023 umgesetzt werden. Der Arbeitskreis möchte nichtkommerzielle Flohmärkte in Garagen, Gärten und Innenhöfen vernetzen und neben dem Nachhaltigkeitsbeitrag auch das Eilendorfer Wir-Gefühl stärken. Weitere Informationen werden auf der Internetseite www.eilendorf.net veröffentlicht. Die Internetseite soll auch um die Rubrik „Outdoor-, Freizeitmöglichkeiten für Familien und Kinder“ erweitert werden. Hier sollen sich insbesondere Familien mit Kindern über die vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, die der Stadtteil zu bieten hat, informieren können. Für das kommende Bürgerfest 2023 beantragte die Eilendorfer IG Handel Unterstützung für eine kleine Bühne auf dem Severinusplatz, auf der sich Eilendorfer Musiker, Kleinkünstler, Comedians, Theater- und Kindergruppen präsentieren können. Auch dieser Antrag wurde, wie alle anderen, einstimmig von der Stadtteilkonferenz befürwortet.

Nach dem die Stadtteilkonferenz das letzte Jahr so produktiv beendet hat, möchte sie 2023 an den Erfolg anknüpfen. Am Mittwoch, dem 15. Februar 2023, findet um 19 Uhr in den Räumen der Tagespflege am Pannhaus das erste Treffen statt. Zu diesem Treffen sind auch wieder neue Ideengeber und Interessierte herzlich eingeladen.

Mobilitätskonzept

Jetzt sind Ihre Meinung und Erfahrungen gefragt! Wofür? Die Stadt erstellt zurzeit ein Mobilitätskonzept für Eilendorf. Stärken und Schwächen im Verkehrssystem sollen ermittelt werden.

Für wen? Die Bevölkerung Eilendorfs soll sich äußern, die Inhalte mitgestalten und eifrig mitdiskutieren.

Wie? Die Stadt ruft alle Eilendorfer*innen auf, sich online an der Entwicklung des Mobilitätskonzepts bis zum 28. Februar aktiv zu beteiligen. Alle wichtigen Hinweise finden Interessierte auf www.aachen.de/mobilitaetskonzept-eilendorf

Wer Fragen hat, melde sich per Mail oder telefonisch bei: alina.huppertz@mail.aachen.de oder telfonisch unter 0241 432-6108

 

„Wunderkiste“ ein voller Erfolg

Die „Wunderkiste“ übertrifft alle Erwartungen! Seit Januar herrscht reger Betrieb und vor allem Austausch rund um den Nachhaltigkeitsschrank. Auf dem Platz Friedrich-Wilhelm-Straße/Ecke Hansmannstraße hat die „Wunderkiste“ zwischen Bänken und Grünstreifen einen besonders schönen Platz gefunden. Auch die Erfahrungen der beiden Initiatorinnen Bernadette Mürl und Beate Jahn bestätigen den optimalen Platz, da viele Bewohner rund um den Platz ein Auge auf das Geschehen haben. So konnte bisher, auch dank regelmäßiger Pflege und Versorgung von Bernadette Mürl und Beate Jahn, nur selten unsachgemäßer Umgang mit dem Nachhaltigkeitsschrank beobachtet werden.

Die Idee der „Wunderkiste“ entstammt der AWA Entsorgung GmbH. Der Kontakt ist über den Bezirksvertreter und Mitglied der CDU Fraktion Oliver Bode entstanden. „Aus Sorge vor Verhüllung und Entstehung von Angstraum waren wir anfänglich eher skeptisch, was die Aufstellung der Wunderkiste betraf“, erklärt Bernadette Mürl die Entscheidung zugunsten der „Wunderkiste“. „Der zuvor gewünschte Bücherschrank soll dennoch im Frühjahr ergänzend beantragt und dann gegenüber der Wunderkiste aufgestellt werden.“

Damit sich dieser Schrank einer guten Übersicht und angenehmen Ordnung erfreut, werden alle begeisterten Tauschfreunde gebeten, auf einige Dinge mit zu achten!

Für die sachgemäße Nutzung des Schrankes und eine lange „Lebensdauer“ des geliebten Eilendorfer Tauschschrankes sind folgende Regeln zu beachten: – Bitte NICHT in den Schrank legen: Erwachsenenbekleidung (auch keine Schuhe!!!) Diese besser in die dafür vorgesehenen Altkleidercontainer bringen. – Gut erhaltene Kinderbekleidung darf sehr gerne in den Schrank, da diese meist umgehend und erfolgreich getauscht wird.

– Unbedingt nur intakte und saubere Gegenstände in den Schrank legen. Dieser soll nicht zur Müllentsorgung dienen!!!!
– Bitte keinerlei Lebensmittel in den Schrank legen.
– Ebenso keine Kosmetika, nicht definierbare Flüssigkeiten oder generell angebrochene Produkte!
– Bitte keine Kassetten, CDs und größere Elektrogeräte. z.B. Fernsehgeräte usw. in den Schrank legen.
– Bringen Sie Bücher (ausgenommen Kinderbücher) auch besser in die dafür vorgesehenen Bücherschränke.
– Tauschobjekte sollten sich immer in solch einem pfleglichen und sauberen Zustand befinden, in welchem man sie selbst auch gerne erhalten würde!

Im Februar gibt es noch eine zusätzliche Tauschmöglichkeit, es wird eine Kostüm-Tauschkiste aufgestellt, in der Sie gerne nicht mehr genutzte Karnevalskostüme ablegen können. Bitte legen Sie einfach die nicht mehr benötigten Kostüme in die Kiste, und stöbern Sie gleichzeitig gerne nach einem passenden „neuen“ Kostüm für Sie oder ihre Familie für die kommende Karnevalssaison.

Ein im Schrank befindliches, „Schwarzes Brett“ bietet zusätzlich die Möglichkeit größere Gegenstände anzubieten, ebenso Nachhilfe, Babysitting und vieles mehr. „Der Schrank soll sich zukünftig zu einer Aus- /Tauschmöglichkeit etablieren, an dem die Eilendorfer im Sommer gerne auch mit einem Eis in der Hand einen netten Plausch halten und gut erhaltene Dinge austauschen“, so der Wunsch von Mürl und Jahn für die weitere Nutzung. „Es ist wirklich toll zu sehen, wie begeistert die Eilendorfer ihn schon nach so kurzer Zeit als Anlaufstelle nutzen, und uns auf der Straße auch immer wieder zurückmelden, dass diese Idee definitiv hier gefehlt hat.“