Der Kirchturm von St. Severin ist eine markante topographische Landmarke und aus dem Umland bereits von weitem als exponierte Architektur gut zu erkennen. Mit einer Gesamthöhe von etwa 57 m bis zur Spitze des Turmhelms ist das aus Bruchsteinen errichtete Bauwerk dem Wetter jedoch sehr stark ausgesetzt. Nachdem die letzte Turmsanierung infolge eines Sturmschadens 1990/91 erfolgte, zeigen besonders die obersten Geschosse heute erneut Schäden an Fugen und Natursteinen.
Nach kurzfristiger Sperrung des Fußwegs um das Hauptportal musste Anfang Mai aus Sicherheitsgründen ein Stein aus dem oktogonalen Turmgeschoss unmittelbar unterhalb des Turmhelms entfernt werden. Die Kontrolle des baulichen Zustands und möglicher Verwitterungsschäden des gesamten Mauerwerks ist kurzfristig erforderlich.
Aus diesem Grund wird die Firma Naturstein Kalenborn aus Rieden in der Eifel von einem Krankorb aus eine detaillierte Schadensdokumentation der Turmfassaden erstellen. Wegen des Einsatzes eines größeren Mobilkrans muss der von vielen Eilendorferinnen und Eilendorfern beliebte Fußweg von der Severinstraße über den Kirchplatz zur Kirchfeldstraße während der Untersuchung komplett gesperrt werden.
Der Kirchenvorstand bittet um Verständnis und strikte Beachtung der am 4. und 5. September terminierten Wegesperrung.
Dr. Karl-Heinz Schumacher