Geplant ist ein Demenzpfad für Eilendorf. Doch was genau ist das? Der Demenzpfad soll das Thema Demenz in der Gesellschaft thematisieren und so die Gesellschaft für dieses Thema sensibilisieren. Eine Wegstrecke durch das Quartier soll entstehen, an der möglichst viele Institutionen, so wie zum Beispiel das Bezirksamt, Apotheken, Einkaufsläden, Eisdielen, Büdchen und viele andere teilnehmen und so Menschen mit und ohne Demenz zusammenbringen. Gekennzeichnet sind die Orte durch eine farblich auffallende Bank. Neben den Bänken werden Schilder stehen, auf denen beispielsweise zu einer Aktivität motiviert wird. Dies kann eine Aktivierungsgeschichte, eine Bewegungsübung, ein Gedächtnistraining sein, oder einfach nur ein Ort zum Verweilen. Menschen mit kognitiven Einschränkungen haben anderen durchaus viel zu geben, denn sie haben oft eine weite Wegstrecke eines gelebten Lebens hinter sich. Sie bringen einen großen Erfahrungsschatz mit, der es Wert ist, weitergegeben zu werden. „Wir können an diesen Orten gemeinsam lachen, das Quartier wird bunter und es entsteht mehr Zusammenhalt.“ Die erste Station wird vor dem Seniorenzentrum St. Severin zu finden sein. Dort wird neben dem Aktivierungsschild ein weiteres Schild zu finden sein, auf dem der Demenzpfad erklärt wird.
Die Initiatoren hoffen, dass sie mit den bunten Bänken Farbe in das Eilendorfer Stadtbild bringen und so möglichst viele Menschen erreichen können.