Apfelbaum der Hoffnung für den Johannesgarten

Unsere Art zu essen, einzukaufen, zu wirtschaften, zu reisen und zu konsumieren zerstört die Schöpfung, mit der und von der wir leben. Es braucht einen fundamentalen Wandel, eine Umkehr in unserer Lebensweise, damit die Menschheit gut auf diesem Planeten weiterleben kann.

Mit der Aktion „Seven Trees – Sieben Weisen neu zu leben“ macht der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel, sich auf den Weg, um sieben Beispiele zu finden, wie eine solche Umkehr gelingen kann. Im Oktober kommt der Präses nach Eilendorf und wird im Johannesgarten an der Versöhnungskirche einen Apfelbaum pflanzen.

Seit zwei Jahren treffen sich hier Menschen aus dem Stadtteil zum Anbau von Gemüse und Beerenfrüchten. Eine Blühwiese, eine größere Anzahl von Obstgehölzen und drei Bienenvölker gehören ebenfalls dazu. Man tauscht sich über die Möglichkeiten verschiedenster Anbaumethoden aus, und es wird experimentiert mit dem Saatgut, bei der Schädlingsbekämpfung sowie in der Bewirtschaftung der einzelnen Beete. Mit dem Gartenprojekt ist es gelungen einen Begegnungsraum und Lernort zu schaffen, der ökologisches Gärtnern und die Bewahrung der Schöpfung in Einklang bringt.

Als Zeichen dafür, dass solche Beispiele wie der Johannesgarten Mut machen können selbst aufzubrechen und das eigene Leben anders auszurichten, pflanzt Präses Latzel 7. Oktober, um 10 Uhr in der Johannesstraße 12 einen Apfelbaum.

Alle sind herzlich eingeladen dazuzukommen und den Moment mit einer Andacht zu feiern.

Weitere Informationen und Fotos zum Gartenprojekt unter: www.evangelisch-in-aachen.de/ johannesgarten