Verabschiedung

Am 1. Mai 2021 beendet die Mitarbeiterin der Evangelischen Gemeinde Rosi Naglewski-Schulz ihren Dienst. „Rosi“, wie sie von vielen genannt wurde , oder auch „die Frau mit dem Fahrrad“, hat sich viele Jahre um Bedürftige Menschen in unserer Gemeinde gekümmert. Es ist kaum vorstellbar, dass nun doch die Rente beginnt.

Im Gottesdienst zu Ostern wurde sie in der Versöhnungskirche verabschiedet. Pfarrer Hans Christian Johnsen sagte in seiner Predigt zu ihr: „Liebe Rosi! Es ist richtig, einmal Rückschau zu halten und die Zeiträume in den Blick zu nehmen, in denen du unsere Gemeinde und die Menschen begleitet hast. 1996 bist du in das Presbyterium der Kirchengemeinde gewählt worden. Du hast ehrenamtlich in der Diakonie und der Seelsorge gewirkt, in den damaligen Diakonieausschuss. Dann hast Du die Stelle der Gemeindeschwester übernommen. Das war im Jahr 1998. Die Stelle als Gemeindeschwester hat eine lange Tradition hier in Eilendorf, länger als es Pfarrer in dieser Gemeinde gegeben hat. Du hast die Menschen besucht. Dich um Bedürftige gekümmert. Auf Ämtern und bei Arztbesuchen begleitet. Für Menschen geschaut nach Trost, praktische Hilfe, vieles Sichtbares, noch viel mehr nicht so Sichtbares. Bei den Gemeindefesten, bei der großen Seniorenadventsfeier, bei der Frauengruppe, beim Geburtstagskaffee, auch mal gerne bei der Konfirmandenfreizeit, oder bei unseren Ausflügen. Du hast auch die Menschen im Ostviertel mit in den Blick genommen, als Veränderungen im Hinblick auf die Fusion anstanden. Du hast im Presbyterium des Bereichs Nord mitgewirkt. Im Namen der Kirchengemeinde danken wir dafür, dass du deine Gaben und Kräfte für die Menschen eingesetzt hast. Nun ist die Zeit gekommen, Abschied von dieser Arbeit zu nehmen. Beim Prediger Salomo heißt es: Ein jegliches hat seine Zeit und jeder Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. Gott hilft uns, anzunehmen und loszulassen. Gott trägt uns durch den Abschied hindurch.“

Pfarrer Hans Christian Johnsen für die evangelische Geimeinde