Offener Männertreff

Mut ­– Macht – Mündig“: Unter diesem Thema fand im Januar im Vorfeld des „Synodalen Weges“ der Kirche in Deutschland eine vielbeachtete Veranstaltung des Diözesanrates in Mönchengladbach statt. Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten brachten dazu einen ausführlichen Artikel. Dessen Überschrift brachte es treffend auf den Punkt: „Kirche bebt. Basis murrt. Spitze hört.“. Als Grundlage des Tages diente eine Stellungnahme des Diözesanrates zum bevorstehenden synodalen Weg. Konkrete Forderungen in einem diesbezüglichen Positionspapier wurden thematisiert. In den Diskussionen beeindruckte die Vielzahl der Christen, die sich in ihren Pfarren engagieren und die kirchliche Erneuerung im Bistum Aachen aktiv mitgestalten wollen. Das bedeutet, sich in den gegebenen kirchlichen Machtstrukturen Gehör zu verschaffen, auf der anderen Seite aber auch, überhaupt wahrgenommen und am Veränderungsprozess auf Augenhöhe beteiligt zu werden. Natürlich ist es sinnvoll, zukünftige Entwicklungen in der Kirche auf Bundes- und Bistumsebene zu betrachten.

Aber wir müssen oder sollten uns auch fragen, was das für uns vor Ort heißt. Was bedeuten die Planungen und daraus folgenden Änderungen für uns als Gläubige in St. Severin? Welche Vorstellungen haben wir von der Gemeinde in der Zukunft? Was können wir im Bistum Aachen, aber auch an der Basis in St. Severin verändern und mitgestalten? Die Organisatoren vom Offenen Männertreff möchten im März mit Ihnen über diese Themen und die entsprechenden Fragen ins Gespräch kommen. An diesem Abend wird das Positionspapier vorgestellt und mit Ihnen darüber diskutieren. Es soll aber auch versucht werden, die überregionalen Themen auf die Ebene St. Severin herunter zu brechen, und darüber nachzudenken, wie die Christen in Eilendorf die Gemeinde mitgestalten können. Mit dabei Karl Weber, aktives Mitglied in der Pfarrgemeinde St. Severin und Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Aachen.

Zum Offenen Männertreff sind Sie herzlich eingeladen am Freitag, dem 27.März 2020, um 20 Uhr im Pfarrheim St. Severin.
Herbert Schaber