Vergabe von Investitionsmitteln

Bis Ende September konnten Eilendorfer Bürger, Vereine und Institutionen Anträge bei der Bezirksvertretung stellen, um finanzielle Unterstützung für Projekte, die der Allgemeinheit dienen, zu beantragen. In einem Interfraktionellen Gespräch vor der Sitzung einigten sich die Vertreter aller Parteien auf drei Projekte. Im Zuge der Umgestaltung des Vorplatzes des Bezirksamtes wurde auch ein Bücherschrank gewünscht. Schon der Schrank im Eingangsbereich des Bezirksamtes wird sehr rege genutzt und jetzt soll auch außerhalb der Öffnungszeiten die Möglichkeit an eine Lektüre zu kommen realisiert werden. Die Arbeiten auf dem Heinrich-Thomas-Platz sollen im Oktober beginnen und da nur die Kosten für die Unterkonstruktion im Boden von der Stadt übernommen werden, musste das Geld für den eigentlichen Bücherschrank schon im September zugesichert werden. Der Bezirk stellt für die Realisierung 3.500 Euro bereit.
Schon länger von vielen Eilendorfern gewünscht und auf Grund des teuren Preises nicht umgesetzt, ist die Reparatur der Eilendorfer Rathausuhr. Während der Stadtteilspaziergänge im September wurde Bürgermeisterin Elke Eschweiler erneut auf dieses Thema angesprochen. In der September Sitzung der Bezirksvertretung konnte sie die freudige Mitteilung machen, dass jetzt eine Lösung gefunden wurde. Dank des großen Engagements von Bezirksamtsleiter Martin Freude und seines Stellvertreters Ron-Roger Breuer, die bei der IG Handel, Handwerk und Gewerbe Werbung für dieses Projekt gemacht haben, konnte bei den Eilendorfer Geschäftsleuten 4.000 Euro gesammelt werden. Der gleiche Betrag wird mit Investitionsmitteln des Bezirkes aufgestockt. Damit kann die Uhr wieder in Gang gesetzt werden, allerding wird sie zur vollen Stunde keine Geräusche machen. Dies hätte nochmals extra Kosten verursacht, auf die man an dieser Stelle verzichtet hat.
Ebenfalls für alle Eilendorfer nutzbar soll das neue Kneipp-Bad im Garten des Seniorenzentrums St. Severin werden. Die Wassertretanlage zwischen Seniorenzentrum und Kindergarten wurde aus eigenen Stücken von den Leitern des Zentrums an der Kirchfeldstraße geplant und wird auch nicht vom Marienhospital finanziell unterstützt. Leiterin Monika Kames-Austinat liegt aber sehr viel an der Aufwertung ihres Hauses und dieses Projekt sieht sie als Bereicherung für die Bürger des gesamten Stadtteils. Der Zugang zum Wassertretbecken wird über den Haupteingang durch das Gebäude führen und kann täglich bis 18 Uhr genutzt werden. Neben der Wassertretanlage wird es auch noch ein Armbecken geben. Beide Kneipp-Kuren können ohne Einführung und Begleitung angewandt werden. Hinweisschilder erklären die richtige Handhabung. Das Becken soll noch in diesem Jahr aufgestellt werden. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 48.000 Euro, dabei wird ein nicht geringer Teil der Kosten für die Lieferung mit Kran anfallen, da der Garten der Einrichtung keine Zufahrt besitzt. Monika Kames-Austinat möchte mit dieser Anlage das Haus noch mehr für die Allgemeinheit öffnen und weist darauf hin, dass auch das Café im Seniorenzentrum für jeden offensteht. Die Bezirksvertretung unterstützt das Vorhaben mit 8.000 Euro.