Als in Eilendorf noch geziegelt wurde …. !“ heißt das Thema des Offenen Männertreffs im Juli. Karl Reinard, engagierter Mitarbeiter im Eilendorfer Heimatverein, wird uns mitnehmen auf einen virtuellen Rundgang zu den ehemaligen Standorten der Feldbrandziegeleien in Eilendorf. Die interessante Zeitreise beginnt vor über 200 Jahren und zeigt uns die Bedeutung der Feldbrandziegeleien an den uns heute noch bekannten Orten in Eilendorf. Bekannte Namen sind damit verbunden, beispielhaft die Ziegeleibesitzer: Leonard Johann Frings, Dionys Geulen, Wilhelm Koch, Cornelius Kuckelkorn und Adam Thelen. An dem Abend erfahren wir etwas über die Herstellung der Feldbrandsteine, beleuchten aber auch die Fähigkeiten der Handwerker und zeigen die belastende Arbeit. Begriffe wie Steinemacher, Former, Streicher und Hagensetzer sind uns nach dem Abend nicht mehr unbekannt. Feldbrandziegeleien in Eilendorf – ein Stück lebendige Heimatgeschichte – die an diesem Abend erfahrbar gemacht wird. Wir lernen beispielhaft am Thema Feldbrandziegeleien die Heimatgeschichte als unsere Geschichte zu begreifen und gehen vielleicht zukünftig noch bewusster durch die Eilendorfer Straßen – vorbei an den Häusern mit Feldbrandsteinen. Anneliese Packbier schreibt in einem der Eilendorfer Heimatblätter: „Wieviel Mühe und Schweiß – und bei den jungen Zieglern sicherlich manchmal auch Tränen – die Arbeit an diesen Steinen begleitet haben, können wir heute nur ahnen.“ Wir hoffen, Sie etwas neugierig gemacht zu haben und laden Sie herzlich ein zum Offenen Männertreff am Freitag, 7. Juli 2017 um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Severin.
Für den offenen Männertreff
Herbert Schaber