
Frühjahr gleich Komödienzeit. Freuen Sie sich wieder auf einen spaßigen Abend mit dem Eilendorfer Theaterverein Bühne `78. Denn die Komödie „Wallys Wilde Villa“ von Heiner Schnitzler verspricht einen amüsanten Abend.
Was gibt es Schöneres, als seinen Lebensabend in gediegener Umgebung im Kreise kultivierter Menschen zu genießen?
Wally, eine etwas weltfremde Witwe, hat sich entschlossen, die leeren Zimmer ihrer alten Villa, zu vermieten. Bisher lebte sie zusammen mit dem Geist ihrer verstorbenen Schwester und einem resoluten Haushälter in der großen Villa. Nun möchte sie das Haus mit netter Gesellschaft beleben. Nicht alle sind von dieser Idee begeistert: Nicht Patrick, ihr Enkel, der andere Pläne mit der Villa hatte. Nicht Gottfried, der Haushälter, der Schmutz und Unruhe auf das Haus zukommen sieht. Und vor allem nicht Ferrari-Tony, der die Immobilie bereits als sein Eigentum betrachtet.
Auch das Zusammenleben der neuen Hausbewohner entwickelt sich deutlich weniger kultiviert als von Wally erträumt. So kommen wilde Zeiten auf die Villa zu…. Ein wunderbarer Spaß, den die neun Schauspieler aus dem Ensemble der Bühne `78 bereits bei den Proben reichlich hatten. Seit Anfang März wird bei den Proben konzentriert gearbeitet, denn die Komödie hat durchaus fesselnde ernste Momente, aber wie üblich wird noch viel mehr gelacht.
Evi Schleuter, langjähriges Mitglied des Eilendorfer Theatervereins, übernimmt als Gastspielerin die Rolle der Waltraud „Wally“ von Güldenstein. Damit steht sie nach sieben Jahren erstmals wieder auf der Theaterbühne in der Klangbrücke. Den Enkel, Patrick von Güldenstein spielt der jüngste im Ensemble aber mit viel Bühnenerfahrung, Markus Frings. Den Geist der verstorbenen Schwester Hilde wird von Sabine Grendel gespielt und ihren Arbeitskollegen Thorsten Finken konnte sie für die Rolle des Ferrari-Tony alias Anton Stöckle neu für die Bühne `78 gewinnen. In den weiteren Rollen sind Elfriede Schneider als Dorothee Michelberger, Lehrerin im Ruhestand, Christina Grobelny als Sonja „Sunny“ Sommer, Schriftstellerin und Gaby Demiris als Resi Sander, Reiseführerin im Ruhestand, auf der Bühne der Klangbrüche Aachen zu sehen. Die Regie ist diesmal eine Gemeinschaftsleistung des Ensembles. Allerdings hatte zu großem Teil auch die Souffleuse, Irmtraud Moeres, in Sachen Regie die Finger im Spiel.