Vür jammere net, vür mache met!

Unter diesem Motto hatte die ÖAG (Örtliche Arbeitsgemeinschaft für und mit Senioren in Eilendorf und Rothe Erde) eingeladen. Zahlreiche Besucher nutzen am 14. Oktober 2017 die Gelegenheit, beim zweiten Seniorentag für Eilendorf und Rothe Erde den Markt der Möglichkeiten mittels Informationen, Begegnungen und Geselligkeit zu erkunden.

Nach der Eröffnung in der Kirche St. Apollonia wurden die Gäste durch einen spirituellen Impuls von Pastor Alexis Puls in den abwechslungsreichen Nachmittag geleitet. Die Sprecher der ÖAG, Petra Raschen, SKM (Verein für soziale Dienste in Aachen e.V.) und Ewald Heup (Leiter des Seniorenzentrums St. Severin) hatten die drei Damen, die Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler, die Vertreterin der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen- Versöhnungskirche Eilendorf Rosemarie Neglewski-Schulz und die Leiterin des Generationen Cafés St. Apollonia Cornelia Bertram zum Interview gebeten. Zum Thema „Leben im Alter in Eilendorf und Rothe Erde“ erfuhren die Teilnehmer, warum es sich lohnt, im Ort zu leben und auch im Seniorenalter im Bezirk zu bleiben.

Der Chor des Seniorenzentrums St. Severin erfreute die Gesellschaft mit einigen Liedern, bevor dann gemeinsam ins Pfarrzentrum hinüber gewechselt wurde.

Dort sorgte, dank der zahlreichen Spender, ein reichhaltiges Kuchenangebot, Kaffee und andere Getränke für viel Zuspruch. Sehr positiv wurde auch der Markt der Möglichkeiten von den Gästen angenommen. Die Mitglieder der ÖAG, gewerbliche und ehrenamtliche, konnten sich den Besuchern vorstellen. Pflegedienste, Tagespflegestätten, Seniorenzentren, Kirchengemeinden, Altenstuben, die AWO und der Seniorenrat des Bezirks Eilendorf standen für Auskünfte zur Verfügung.

Der Infostand des Kommissariats Vorbeugung wurde ebenso frequentiert wie auch der Info-Bus der ASEAG auf dem Parkplatz. Norbert Kofferschläger fungierte als Koordinator für ASEAG-Kunden mit einem Handicap. Zwei freundliche Fahrer der ASEAG klärten über sicheres Verhalten beim Busfahren, Ein- und Ausstieg und die Handhabung der Einstiegshilfe (Rampe) für Fahrgäste mit Rollator, Rollstuhl und Kinderwagen auf.

Ein Rollator-Parcour war bei herrlichem Wetter draußen aufgebaut und ein Glücksrad wollte ebenfalls bedient werden. Zu Ende ging der gesellige Nachmittag mit einigen Darstellern des Burghof – Theater e.V. Stolberg, die zwei Szenen aus Goethes „Faust“ vor einem aufmerksamen Publikum aufführten und verdienten Applaus bekamen, wie auch die Dankrede von Ewald Heup an alle Beteiligten der „ÖAG“ und an Ruth Sistenich und Familie. Text u. Fotos: Christine und Heinrich Kluck